MDR KULTUR Hörspiele und Lesungen
Mitteldeutscher Rundfunk
MDR KULTUR sendet regelmäßig attraktive Hörspielproduktionen im Programm. Genießen Sie ausgewählte Stücke, wann immer Sie gerade Zeit haben, sich den spannenden Geschichten hinzugeben.
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Blasse Stunden – Autofahrt nach Bosnien in die Vergangenheit
Episoden
Ivo ist gestorben. In einem Land, das für die Protagonistin Mira, Mitte 30, nah und fern gleichzeitig ist. Im Jahr 1998 steigt sie in Völkermarkt, in Südkärnten, mit ihrer Familie mitten in der Nacht ins Auto und fährt nach Bosnien, zu Großvater Ivos Begräbnis. Mira floh als Kind mit ihrer Familie vor dem Bosnienkrieg. Erinnerungen an das Leben vor dem Krieg, die Flucht und Geschichten über das Ankommen im fremden Land werden sowohl im Sekundenschlaf als auch in wachen Reflexionen verhandelt. Der Krieg und die damit verbundenen Traumata suchen vor allem den Vater heim. Er scheint in zwei Teile zerrissen. Zweisprachiges Hörspiel "Blasse Stunden/Blijedi sati" (Deutsch/Serbokroatisch) Von Manuela Tomic Mit: Marie-Luise Stockinger, Ljubisa Lupo Grujcic, Sandy Lopicic, IvoAna Stefanovic, Luka Vlatkovic Übersetzung: Theresa Grandits, Davor Frkat Regie: Andreas Jungwirth Produktion: ORF 2023 Weitere Informationen zum Stück in der ARD Datenbank. Podcast-Tipp: Freiheit Deluxe - https://1.ard.de/freiheit-deluxe Das Hörspiel ist bis 27. Oktober 2027 verfügbar.
In Sheridan treffen Winnetou und Hartley auf Old Firehand und den Eisenbahningenieur Charles Charoy. Sie warnen Charoy vor der Ankunft des falschen Hallers mit dem echten Empfehlungsschreiben.
Der Cornel nimmt dem armen Haller seinen Empfehlungsbrief an die Eisenbahngesellschaft in Sheridan ab und erschießt ihn. Hartley versteckt sich feige im Gebüsch. Winnetou spürt den Toten auf und entdeckt Hartley.
Der Bahnschreiber Josef Haller, nach einem unglücklichen Duell auf der Flucht, trifft auf einen Yankee namens Hartley, der sich als Arzt ausgibt. In einer Farm begegnen sie dem Cornel, der Hartley schon von früher kennt.
Der Kampf um die Butler-Ranch vollzieht sich in mehreren Etappen. Der Farmer Butler kehrt mit seinem Bruder und dessen Tochter von einem Ritt in die Stadt zurück und wird von den Wegelagerern gefangen genommen …
Beim Kampf um die Butler-Ranch ist der Sieg über die Tramps überwältigend, jedoch einige von ihnen entkommen auch diesmal. Sie wollen nun die Kasse der Eisenbahngesellschaft in ihren Besitz bringen.
Auf der Butler-Ranch finden Befestigungsarbeiten statt, man will sich vor dem erwarteten Angriff schützen. Der Spähtrupp der Tramps wird über die Stärke der Verteidigung mit List getäuscht und wieder weggeschickt.
Old Firehand bittet den Osagen-Häuptling, ihn mit 200 Mann bei dem erwarteten Angriff der Tramps auf die Butler-Ranch zu unterstützen. Sie selber werden auf der Butler-Ranch freundlich aufgenommen und bewirtet.
Als Lord Castlepool, die beiden Fallensteller Humply-Bill und Gunstick-Uncle und fünf Osagen-Indianer in der Nacht fortreiten, werden sie von Old Firehand und seinen Leuten festgenommen. Das muss ein Irrtum sein!
Lord Castlepool und die Fallensteller Humply-Bill und Gunstick-Uncle helfen dem Osagen-Häuptling "Große Sonne" bei der Befreiung seiner Leute. Tramps wollten diese in seinem Jagdgebiet an den Marterpfahl bringen.
In der Prärie trifft der spleenige Lord Castlepool auf die Fallensteller Humply-Bill und Gunstick-Uncle. Der Lord engagiert die Fallensteller als Scouts, die er für Abenteuer bezahlt, die er mit ihnen erlebt.
Der Cornel und seine Tramps haben Blenters Familie auf dem Gewissen. Nun will der Rafter Rache nehmen. Doch die Tramps überfallen ihn aus dem Hinterhalt. Können Old Firehand und seine Gefährten ihn retten?
Der "Alte Bär" und Blenter streiten sich um den Vortritt bei der Rache an dem roten Cornel. Bevor aber Blenter im Zuge seiner Blutrache zum Todesstoß ausholen kann, ist der Cornel entflohen. Wie konnte das passieren?
Der fiese Cornel und seine Leute erbeuten die 9.000 Dollar – und können fliehen. Old Firehand, der schwarze Tom und Tante Droll mit seinem Gefährten nehmen die Verfolgung auf. "Großer Bär" und "Kleiner Bär" eilen voraus.
Am Ufer des Black-Bear-Flusses kampieren Rafters, die Baumfäller und Flößer. Der "Schwarze Tom" ist mit den Erlösen ihrer letzten Arbeit zu ihnen unterwegs. Blenter, einer der Rafters, weiß Schreckliches zu berichten.
Der Cornel lag richtig: An Bord der Dogfish gibt es 9.000 Dollar zu erbeuten. Der fiese Plan des Bandenchefs lautet: Nachts das Schiff anbohren und es so zum Anlegen zwingen. So könnten die Räuber bequem fliehen ...
Die Leute des "Cornel" bestechen ein Crew-Mitglied der "Dogfish". Er soll im Saloon die Passagiere belauschen und herausfinden, was sie für Reichtümer an Bord mitführen. Vielleicht gibt es reiche Beute …
An Bord der Dogfish bedroht der entwischte Panther ein Mädchen. "Kleiner Bär" rettet dem Mädchen das Leben: mit einem gemeinsamen Sprung ins Wasser. Die sogenannte "Tante Droll" erschießt den Panther.
Auf der Dogfish macht der Cornel Bekanntschaft mit dem berühmten Old Firehand. Thomas Großer entpuppt sich als Rafter "Schwarzer Tom". Doch dann gibt es einen Schreck: Der schwarze Panther ist aus dem Käfig entwischt.
Old Firehand findet heraus, dass der Cornel auf einen Schatz oben im Silbersee aus ist. Den Plan dazu hat er dem Vater des jungen Mannes geraubt, der mit Tante Droll unterwegs ist.
An Bord des Dampfers "Dogfish" sind der "Cornel" und seine Männer. Es wird Feuerwasser getrunken, mit dabei ist ein gewisser Herr Thomas Großer. Ein besonders gefährlicher Mitreisender aber ist ein schwarzer Panther.
Wie Dr. Jekyll in einem Brief an Utterson berichtet, hatte er einen Trank gebraut, mit dem er sich in den bösen Hyde und zurück in den guten Jekyll verwandeln konnte. Bis er die Kontrolle verlor.
Dr. Jekyll hatte Lanyon gebeten, aus seinem Arbeitszimmer eine Schublade zu holen, in der sich mehrere Pulver, eine Phiole und ein Notizbuch befanden. Um Mitternacht kam ein Mann zu ihm, um die Sachen abzuholen.
Poole und Utterson hatten beschlossen, die Tür zu Dr. Jekylls Zimmer aufzubrechen. Dort finden sie den toten Hyde. Von Dr. Jekyll fehlt jede Spur. Aber er hat einen Briefumschlag hinterlassen, der Uttersons Namen trägt.
Bei ihrem letzten Treffen hatte Lanyon Utterson einen Brief ausgehändigt, den er erst nach Dr. Jekylls "Verschwinden" öffnen sollte. Wenig später bittet Poole ihn dringend in Jekylls Haus.
Nach dem Mord an Sir Danvers Carew verschwindet Hyde spurlos. Dr. Jekyll hat sich todkrank von allem zurückgezogen. Besorgt um den Freund spricht Utterson mit Dr. Lanyon, der nichts mehr mit Jekyll zu tun haben will.
Nach einer Begegnung mit Hyde macht sich Utterson große Sorgen um Dr. Jekyll. Doch der versucht ihn zu beruhigen. Ein Jahr später passiert ein grausiger Mord, der ganz London erschüttert. Der Mörder heißt Hyde.
Richard Enfield hatte beobachtet, wie ein gewisser Hyde brutal auf ein Kind eintrat. Als er Rechtsanwalt Utterson davon erzählt, ist dem der Name Hyde bereits bekannt: aus dem Testament seines Freundes Dr. Jekyll.
"Kennen Sie das Land, wo die Zitronen blühen": Wegen mangelnder Sprachkenntnisse fällt Heinrich Harry Schmitz in Italien als Fremder auf. Er entscheidet sich fortan für "Mimikry", für die Anpassung.
Manchmal verheißt die Nudel nichts Gutes. In "Was mir in der Sommerfrische passierte", leitet sie die Katastrophe eines Abendessens ein, zu dem sich der Erzähler eigentlich von seiner besten Seite zeigen wollte.
Die weite Welt des Kaufhauses mit seinen Verlockungen des Konsums ist ein idealer Schauplatz für menschliche Katastrophen. Hier treibt die Tante ihr Unwesen: Sie will "Die Bluse" kaufen – und hinterlässt ein Trümmerfeld.
"Der Säugling": Als bei Beckers ein Baby unterwegs ist, reisen alle Tanten an, um diesem Ereignis beizuwohnen. Sie quartieren sich bei den werdenden Eltern ein, die darüber – wie erwartet – übergroße Freude empfinden.
"Umzug" – Die sehr unterschiedlichen Mietparteien in der Salvatorstraße Nr. 72 sind sich nicht grün. Als mehrere Ein- und Auszüge innerhalb eines Tages anstehen, übernehmen die "Motormenschen" der Firma Rapid.
"Das verliehene Buch" – Merke: Ein kostbares Buch, das einem ans Herz gewachsen ist, sollte man niemals verborgen. Es kann zu ruinösen Resultaten führen. Es liest: Walter Renneisen.
"Die vorzügliche Kaffeemaschine" – Entweder nicht immer über den Kaffee meckern, oder: Sich bitte ganz streng an die Bedienungsanleitung halten. So klappt es auch mit dem Kaffee-Genuss. Es liest Walter Renneisen.
"Wie ich mich entschloss, auf Händen zu gehen" – Schreiben kann ja bekanntlich die Welt verändern, aber ein simples Schreibgerät kann seinen Besitzer auch in unvorhergesehenes Chaos stürzen. Es liest Walter Renneisen.
Die Männer verladen den Schatz auf die Hispaniola und begeben sich auf die Heimreise. Die drei Meuterer werden zurückgelassen. Im nächsten Hafen gelingt es Silver, mit einem Geldsack zu entkommen.
Die Männer sind schockiert, dass der Schatz fort ist. Silver reagiert schnell und gibt Jim eine Pistole. Die anderen fünf Piraten wenden sich erbost gegen ihn. Als sie zum Angriff schreiten wollen, fallen Schüsse.
Auf der Höhe legen die Männer eine Rast ein. Da ertönt plötzlich eine unheimliche Stimme vor ihnen. Die Piraten erschrecken, denn sie glauben Flints Geist zu hören. Silver will sich nicht von der Suche abbringen lassen.
Mit Flints Karte brechen die Piraten zur Schatzsuche auf. Nach etwa einer halben Meile ertönt von einem der Männer ein lauter Schrei. Als die anderen näher kommen, sehen sie am Boden ein menschliches Skelett liegen.
Am frühen Morgen erscheint Dr. Livesey vor dem Blockhaus. Er ist überrascht, Jim zu sehen. Nachdem er sich um seine Patienten gekümmert hat, bittet er, mit dem Jungen allein sprechen zu dürfen.
Die fünf übriggebliebenen Piraten beschließen, Silver abzusetzen und überreichen ihm den schwarzen Fleck. Silver verteidigt sich gegen ihre Vorwürfe und holt zu ihrem Erstaunen schließlich Flints Schatzkarte hervor.
Jim ist den Piraten direkt in die Arme gelaufen. Von Silver erfährt er, dass Dr. Livesey ihnen freiwillig das Blockhaus überlassen hat. Einer der Piraten, Tom Morgan, will Jim sofort töten, doch Silver hält ihn zurück.
Mit einiger Mühe gelangt Jim wieder ans Ufer und wandert zum Blockhaus. Als er in völliger Dunkelheit ankommt, wundert er sich, dass niemand Wache hält. Er hört das Schnarchen seiner Freunde und kriecht ins Haus.
Vor der Bucht müssen Jim und Hands auf ein Ansteigen der Flut warten, um den Anker setzen zu können. Während Jim für Hands Wein holt, beobachtet er, wie der Pirat ein Messer unter seiner Kleidung versteckt.
An Bord findet Jim die beiden Wachen. Der eine Pirat ist tot, Israel Hands schwer verletzt. Für Essen, Trinken und einen Verband ist Hands bereit, Jim zu helfen, das Schiff in die Nordbucht zu segeln.
Die Ebbströmung bringt Jim in dem kleinen Korakel zur Hispaniola. Während die an Bord verbliebenen Wachen, Israel Hands und ein anderer Pirat, betrunken miteinander kämpfen, kann Jim unbemerkt das Ankertau kappen.
Als Jim am Morgen erwacht, befindet sich sein Boot südwestlich der Insel. Auf der Suche nach einer Landungsmöglichkeit entdeckt er die führungslos treibende Hispaniola. Er beschließt hinzurudern und an Bord zu klettern.
Smollett befiehlt den Männern, sich auf den Angriff vorzubereiten. Nach etwa einer Stunde nähern sich die Piraten von allen Seiten. Vier klettern über die Palisade und stürmen das Haus. Smolletts Männer schlagen zurück.
Am Morgen erscheinen John Silver und ein weiterer Mann mit einer weißen Flagge. Silver will die Schatzkarte und bietet im Gegenzug an, Smollett und seine Leute sicher von der Insel zu bringen. Smollett lehnt ab.