Never Mind – Psychologie in 15 Minuten
Business Insider
Bleiben oder gehen? Nachgeben oder Konflikt riskieren? Sicherheit wählen oder etwas wagen? Never Mind ist der Psychologie-Podcast für die Momente, in denen keine Entscheidung eindeutig richtig ist. In "15 Minuten Psychologie" widmet sich Psychologin und Journalistin Dr. Fanny Jimenez jedem Dienstag einem psychologischen Thema aus dem Alltag – es geht um Beziehungen, Arbeit und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf. In "Gefühlslage" schaut sie zum Ende der Woche gemeinsam mit Coach und Autor Berni Mayer ausgeruht und mit viel Hintergrund auf ein konkretes Dilemma: Warum bleiben wir in Situationen, die uns nicht guttun? Wann ist Zweifel ein wichtiges Signal – und wann hält er uns im Status quo gefangen? Und wie treffen wir Entscheidungen, obwohl uns die letzte Sicherheit fehlt? Die Antworten kommen nicht aus dem Bauch heraus. Never Mind greift aktuelle Studien auf, ordnet den psychologischen Forschungsstand ein und übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in überraschende Perspektiven und konkrete Hilfestellungen für den Alltag. Für alle, die nicht an zu wenig Optionen scheitern, sondern an zu vielen guten Gründen. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag und Freitag. Jetzt folgen für bessere Entscheidungen in einer Welt ohne eindeutige Antworten. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Bleiben oder gehen? Nachgeben oder Konflikt riskieren? Sicherheit wählen oder etwas wagen? Never Mind ist der Psychologie-Podcast für die Momente, in denen keine Entscheidung eindeutig richtig ist. In "15 Minuten Psychologie" widmet sich Psychologin und Journalistin Dr. Fanny Jimenez jedem Dienstag einem psychologischen Thema aus dem Alltag – es geht um Beziehungen, Arbeit und das ganz normale Chaos im eigenen Kopf. In "Gefühlslage" schaut sie zum Ende der Woche gemeinsam mit Coach und Autor Berni Mayer ausgeruht und mit viel Hintergrund auf ein konkretes Dilemma: Warum bleiben wir in Situationen, die uns nicht guttun? Wann ist Zweifel ein wichtiges Signal – und wann hält er uns im Status quo gefangen? Und wie treffen wir Entscheidungen, obwohl uns die letzte Sicherheit fehlt? Die Antworten kommen nicht aus dem Bauch heraus. Never Mind greift aktuelle Studien auf, ordnet den psychologischen Forschungsstand ein und übersetzt wissenschaftliche Erkenntnisse in überraschende Perspektiven und konkrete Hilfestellungen für den Alltag. Für alle, die nicht an zu wenig Optionen scheitern, sondern an zu vielen guten Gründen. Neue Folgen gibt es jeden Dienstag und Freitag. Jetzt folgen für bessere Entscheidungen in einer Welt ohne eindeutige Antworten. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ambition: Wofür mache ich das eigentlich alles?
Episoden
Du erreichst ein Ziel und denkst schon an das nächste? Dein Ehrgeiz bringt dich voran, aber manchmal fragst du dich: Wofür mache ich das eigentlich alles? In dieser Episode geht es um Ambition, Erfolg und die Frage, was du dir von deiner nächsten Leistung erhoffst. Fanny erklärt, wie unterschiedlich Motivation aussehen kann, was innerer Leistungsdruck mit deiner Ambition zu tun hat und wann Erfolg vor allem deinen Selbstwert absichern oder stärken soll. Wie erkennst du, was dir wirklich wichtig ist? Und wie prüfst du, ob dein nächstes Ziel zu dem Leben passt, das du führen möchtest? Studien: Judge & Kammeyer-Mueller (2012): Ambition und beruflicher Erfolg Ryan & Deci (2000): Selbstbestimmte und kontrollierte Motivation Sezer et al. (2025): Zielmotive, Fortschritt und Wohlbefinden Crocker et al. (2003): Wenn Leistung den Selbstwert bestimmt Bradshaw et al. (2023): Welche Lebensziele Vorrang bekommen __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn der Mensch, den du liebst, in einer Krise steckt und dauerhaft nicht mehr so kann wie früher, verändert das oft auch dein eigenes Leben. Du übernimmst mehr, gemeinsame Pläne richten sich nach seinem Befinden oder seiner Gesundheit – und irgendwann fragst du dich vielleicht: Darf ich eigentlich erschöpft sein, obwohl es meinem Partner objektiv schlechter geht? In dieser Folge sprechen Fanny und Berni darüber, wie Paare mit einer Krise oder chronischen Erkrankung umgehen können, ohne dass aus Partnerschaft irgendwann nur noch Versorgung wird. Wie viel Ungleichheit darf eine Beziehung aushalten? Darf der gesunde Partner Dinge tun, die dem anderen nicht mehr möglich sind? Welche Erwartungen sind trotz Krankheit legitim? Und was, wenn man merkt: Ich liebe diesen Menschen, aber ich will so nicht mehr weitermachen? Studien: Hou et al. (2025): Dyadic coping and relationship satisfaction among couples with a chronic illness: A meta-analytical actor-partner interdependence model. Weitkamp et al. (2021): Dyadic Coping in Couples Facing Chronic Physical Illness: A Systematic Review. Kowal et al. (2021): Disability as an Interpersonal Experience: A Systematic Review on Dyadic Challenges and Dyadic Coping When One Partner Has a Chronic Physical or Sensory Impairment. Shrout, Weigel & Laurenceau (2024): Couples and concealable chronic illness: Investigating couples' communication, coping, and relational well-being over time. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Nimmst du vieles sehr persönlich? Die Chefin schreibt ungewöhnlich knapp, eine Freundin meldet sich nicht, der Partner ist schlecht gelaunt – und sofort denkst du: Was habe ich falsch gemacht? In dieser Folge geht es darum, warum manche Menschen mehrdeutige Signale schnell auf sich beziehen, welche Rolle die sogenannte Zurückweisungssensibilität und Grübeln dabei spielen. Es geht darum, warum sich unsere erste Interpretation so oft wie die Wahrheit anfühlt. Und darum, mit welchen Fragen man wieder etwas Abstand bekommt, bevor man sich rechtfertigt, entschuldigt oder zurückzieht. Studien: Downey & Feldman (1996): Implications of rejection sensitivity for intimate relationships. Gao et al. (2017): Associations between rejection sensitivity and mental health outcomes: A meta-analytic review. Mor & Inbar (2009): Rejection sensitivity and schema-congruent information processing biases. Gilovich, Medvec & Savitsky (2000): The spotlight effect in social judgment. Stewart, Sorid & Olino (2026): Rumination and Rejection Sensitivity: A Meta-Analysis. Guo (2022): Reflect on emotional events from an observer's perspective: a meta-analysis of experimental studies. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Mehr Börsenwissen führt automatisch zu besseren Entscheidungen. Wer seine Emotionen kennt, handelt rationaler. Und bei Verlusten ist Nichtstun meistens die beste Strategie. Klingt alles plausibel – stimmt alles aber nur teilweise. Denn am Finanzmarkt spielt die Psychologie eine größere Rolle, als viele Menschen glauben. In dieser live aufgezeichneten Folge vom Alles auf Aktien-Summit spricht Fanny mit der Trading- und Investmentpsychologin Julia Thiele darüber, was selbst erfahrene Trader und Investoren aus dem Takt bringt: Wann wird aus einem Verlust Rache-Trading? Warum können Gewinnserien gefährlicher sein als Niederlagen? Welche Rolle spielen Gier, Selbstüberschätzung und Persönlichkeit? Wie unterscheidet man eine gute Entscheidung von einem guten Ergebnis? Und welche Regeln helfen, um die schwierigste Variable an der Börse gut zu steuern: uns selbst ? Gemeinsam zeigen die beiden, wie psychologisches Risikomanagement praktisch funktioniert – und warum Erfahrung allein nicht vor schlechten Entscheidungen schützt. Eine Folge über . Wenn ihr euch für Money Psychology grundsätzlich interessiert, hört auch gern in diese Never Mind-Folgen rein: Money Psychology: Woher deine Beziehung zu Geld kommt Money Psychology: 3 typische Mindsets und wie ihr sie ändert Money Psychology: Warum Geld in Beziehungen oft zum Problem wird Money Psychology: als Paar eine Finanzkultur aufbauen Hinweis: Die Folgen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Reue hört sich meist so an: Hätte ich damals bloß den Job angenommen. Hätte ich mich bloß früher getrennt. Hätte ich mich mehr um diese Freundschaft gekümmert. Oder: Hätte ich bloß diesen einen Satz einfach nie gesagt. Warum lassen uns manche verpassten Chancen und falschen Entscheidungen noch Jahre später nicht los? In dieser Folge geht es darum, warum wir kurzfristig häufig eher unsere Fehler bereuen, langfristig aber besonders das, was wir nicht getan haben. In welchen Lebensbereichen bereuen Menschen etwas am meisten? Warum kann Reue tatsächlich nützlich sein? Und woran erkennt man den Punkt, an dem man nichts mehr aus der Vergangenheit lernt, sondern nur noch versucht, sie im Kopf umzuschreiben? Außerdem gebe ich euch Fragen an die Hand, mit denen ihr prüfen könnt, ob eure Reue noch etwas verändern kann – oder ob es Zeit ist, die Lektion mitzunehmen und die Vergangenheit dort zu lassen, wo sie ist. Studien: Gilovich & Medvec (1994): The temporal pattern to the experience of regret. Gilovich & Medvec (1995): The experience of regret: What, when, and why. Roese & Summerville (2005): What We Regret Most … and Why. Epstude & Roese (2008): The Functional Theory of Counterfactual Thinking. Wrosch, Bauer & Scheier (2005): Regret and quality of life across the adult life span. Zhang & Chen (2016): Self-Compassion Promotes Personal Improvement From Regret Experiences via Acceptance. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Du weißt genau, was du tun müsstest – und machst trotzdem erstmal etwas anderes. Prokrastinieren nennt man das: etwas aufschieben, von dem man weiß, dass es sowieso erledigt werden muss und es eher Nachteile hat, es zu schieben. Fanny tendiert ein bisschen dazu, steuert aber gegen. Berni dagegen macht eher das Gegenteil Er erledigt Dinge am liebsten sofort. Und tatsächlich hat auch das einen Namen: Präkrastination. In dieser Folge von "Gefühlslage" geht es nicht darum, wie man möglichst alles sofort erledigt. Berni und Fanny sprechen darüber, wie man zum richtigen Zeitpunkt ins Handeln kommt, und wann der überhaupt ist. Warum schieben wir unangenehme Aufgaben auf, obwohl wir wissen, dass der Stress dadurch nur größer wird? Wann ist Aufschieben absolut sinnvoll? Warum kann auch vorschnelles Erledigen ineffizient sein? Und welche Strategien helfen tatsächlich dabei, den entscheidenden Schritt von „Ich müsste“ zu „Ich fange jetzt an“ zu schaffen? Studien: Steel (2007): The nature of procrastination: A meta-analytic and theoretical review of quintessential self-regulatory failure, Psychological Bulletin, 133(1), 65–94. Sirois & Pychyl (2013): Procrastination and the Priority of Short-Term Mood Regulation: Consequences for Future Self, Social and Personality Psychology Compass, 7(2), 115–127. Rosenbaum, Gong & Potts (2014): Pre-Crastination: Hastening Subgoal Completion at the Expense of Extra Physical Effort, Psychological Science, 25(7), 1487–1496. Fournier et al. (2019): Which task will we choose first? Precrastination and cognitive load in task ordering, Attention, Perception, & Psychophysics, 81, 489–503. Gollwitzer & Sheeran (2006): Implementation Intentions and Goal Achievement: A Meta-analysis of Effects and Processes, Advances in Experimental Social Psychology, 38, 69–119. Wohl, Pychyl & Bennett (2010): I forgive myself, now I can study: How self-forgiveness for procrastinating can reduce future procrastination, Personality and Individual Differences, 48(7), 803–808. Zhou et al. (2026): Beyond positive thinking: A randomized trial of mental contrasting with implementation intentions to curb academic procrastination, Acta Psychologica, 262, 106168. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Du bist gut in deinem Job. Vielleicht war er lange sogar genau richtig für dich. Und trotzdem merkst du irgendwann: Etwas stimmt nicht mehr. Liegt es am Job? Am Unternehmen? Oder daran, dass du dich selbst verändert hast? In dieser Folge geht es darum, warum wir uns Arbeit teilweise passend zu unserer Persönlichkeit aussuchen – und warum diese Passung trotzdem nicht automatisch zufrieden macht. Was passiert, wenn der Job zwar zu unseren Stärken passt, aber nicht mehr zu unseren Werten oder Bedürfnissen? Und kann Arbeit uns über die Jahre sogar selbst verändern? Außerdem: Drei Fragen, mit denen ihr herausfinden könnt, was genau eigentlich nicht mehr passt: die Tätigkeit, die Art zu arbeiten oder der Ort, an dem ihr sie macht. Studien: Yu et al. (2026): Reciprocal relationships between personality traits and job satisfaction? A continuous time approach with two investigations, Journal of Applied Psychology. Die Studie zeigt wechselseitige Zusammenhänge zwischen Jobzufriedenheit und bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen über die Zeit. Roberts, Caspi & Moffitt (2003): Work experiences and personality development in young adulthood, Journal of Personality and Social Psychology. Persönlichkeit sagte spätere Arbeitserfahrungen voraus; zugleich hingen Arbeitserfahrungen mit Persönlichkeitsveränderungen zusammen. Ghetta et al. (2020): Birds of a feather flock together: How congruence between worker and occupational personality relates to job satisfaction over time, Journal of Vocational Behavior. Eine stärkere Ähnlichkeit zwischen eigener Persönlichkeit und dem typischen Persönlichkeitsprofil des Berufs bedeutete über die Zeit nicht automatisch mehr Jobzufriedenheit. Verquer, Beehr & Wagner (2003): A meta-analysis of relations between person–organization fit and work attitudes, Journal of Vocational Behavior. Besonders die Passung zwischen eigenen und den Werten der Organisation hing mit Jobzufriedenheit und Commitment zusammen. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser BONUS-FOLGE hört ihr, wie Fanny zu Gast im Podcast "FettUcation" im Gespräch mit Serdar folgende Frage auslotet: Mein Ziel ist erreicht, warum bin ich nicht glücklich? In Serdars Beispiel geht es darum, beim Abnehmen ein Ziel zu erreichen, einen Meilenstein oder das Wunschgewicht. Oft glauben wir, dass sich mit einem bestimmten Zielgewicht alles anders anfühlen wird. Die Kleidung passt wieder, die Zahl auf der Waage sinkt, man erreicht einen Meilenstein und trotzdem fühlt es sich manchmal nicht so groß an, wie man es sich vorher vorgestellt hat. Ein Grund dafür ist, dass wir ziemlich schlecht darin sind, unseren zukünftigen emotionalen Zustand vorherzusagen. Affective Forecasting nennen Psychologen das. Wir denken: Wenn ich zehn, zwanzig oder dreißig Kilo abgenommen habe, dann bin ich glücklich. Dabei blenden wir aber aus, dass Job, Stress, Schlaf, Alltag, Familie, Sorgen und Social Media weiterhin mitentscheiden, wie es uns wirklich geht. Außerdem geht es um hedonistische Anpassung: darum, dass sich auch große Veränderungen irgendwann normal anfühlen. Die ersten zehn Kilo können sich riesig anfühlen, die nächsten zehn vielleicht schon weniger, obwohl sie objektiv genauso wichtig sind. Wir sprechen darüber, warum der Weg oft wichtiger ist als der Endpunkt. Nicht nur die Zahl auf der Waage am Ende macht etwas mit uns, sondern vor allem die kleinen Momente von Selbstwirksamkeit: eine Woche drangeblieben, besser gegessen, trainiert, reflektiert, alte Muster erkannt oder einfach nicht aufgegeben. Eine Folge über Abnehmen, Glück, Erwartungsdruck und Selbstwirksamkeit. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
„Du bist aber auch empfindlich.“ Vielleicht hat dir das schon einmal jemand gesagt – oder du sagst es dir selbst. War der Kommentar wirklich respektlos? War das Verhalten tatsächlich eine Grenzüberschreitung? Oder reagiert mein inneres Alarmsystem gerade stärker, als die Situation es hergibt? In dieser kurzen Folge geht es darum, warum Menschen unterschiedlich sensibel auf mögliche Zurückweisung reagieren, weshalb ein starkes Gefühl noch kein Beweis für eine Grenzverletzung ist, und warum wir uns echte Grenzüberschreitungen trotzdem nicht wegargumentieren sollten. Entscheidend sind unter anderem drei Fragen: Wie eindeutig war das Verhalten? Ist es Teil eines Musters? Und was passiert, wenn ich meine Grenze klar ausspreche? Quellen: Downey & Feldman (1996), Journal of Personality and Social Psychology Gao et al. (2017), Clinical Psychology Review Deci et al. (2006), Personality and Social Psychology Bulletin __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was, wenn eigentlich noch gar nichts passiert ist, dein Kopf aber längst sämtliche Katastrophen der nächsten Jahre durchspielt? Jobverlust, Geld, Krankheit, Krieg, KI, die falsche Entscheidung: Gerade nachts kann aus realer Unsicherheit eine Endlosschleife werden. In dieser längeren Folge sprechen Fanny und Berni darüber, warum manche Menschen ein offenes „Ich weiß es noch nicht“ besonders schwer aushalten, wann vernünftige Vorsorge ins Grübeln kippt und warum sich Sorgen nachts oft so viel bedrohlicher anfühlen. Außerdem: Wie trennt man reale Risiken von Katastrophenketten? Wie viel Vorbereitung ist genug? Und was hilft, wenn um drei Uhr morgens der Kopf einfach nicht aufhören will, Gedankenschleifen zu drehen? Studien: Dugas, Koerner & Freeston (2026): State of the Science: Intolerance of Uncertainty, Behavior Therapy, 57(1), 17–36. Åkerstedt, Kecklund & Axelsson (2007): Impaired sleep after bedtime stress and worries, Biological Psychology, 76(3), 170–173. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Eine gute Führungskraft merkt, wenn jemand unsicher, überfordert oder frustriert ist, und kann darauf eingehen. Dieselbe Fähigkeit lässt sich theoretisch allerdings auch anders nutzen: Wer sehr gut versteht, was andere fühlen, weiß möglicherweise auch ziemlich genau, wie er sie beeinflussen kann. In dieser Folge geht es um die Frage, ob emotionale Intelligenz automatisch gute Führung bedeutet. Oder ob sie erstmal nur eine Fähigkeit ist, die unterschiedlichen Zielen dienen kann. Wann wird Menschenkenntnis zur Manipulation? Und woran merkt man, ob eine Führungskraft Emotionen nutzt, um Menschen besser zu verstehen – oder um ihren Widerstand geschickter zu umgehen? Studien: Miao, Humphrey & Qian (2018): A cross-cultural meta-analysis of how leader emotional intelligence influences subordinate task performance and organizational citizenship behavior Côté et al. (2011): The Jekyll and Hyde of Emotional Intelligence Kilduff, Chiaburu & Menges (2010): Strategic use of emotional intelligence in organizational settings: Exploring the dark side Miao et al. (2019): The relationship between emotional intelligence and the dark triad personality traits: A meta-analytic review Türkoğlu (2026): Emotional manipulation and selective competencies: the predictive role of emotional intelligence and Machiavellianism subdimensions among higher education administrators __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Manche Ziele verfolgen wir jahrelang: die nächste Beförderung, den perfekten Körper, die eigene Firma. Aber wollen wir wirklich das Leben, das dahinterliegt? Oder vor allem das Gefühl, erfolgreich, bewundert oder endlich „gut genug“ zu sein? In dieser Folge geht es darum, warum Anerkennung ein starker Motivator sein kann, wann ein Ziel zum Selbstwertprojekt wird – und warum selbst großer Erfolg manchmal erstaunlich wenig verändert. Wie erkennt man, ob ein Ziel wirklich zu den eigenen Interessen und Werten passt? Und würde man es auch noch wollen, wenn niemand davon erfahren würde? Quellen: Sheldon & Elliot (1999), Journal of Personality and Social Psychology Crocker et al. (2003), Journal of Personality and Social Psychology Crocker & Park (2004), Psychological Bulletin Niemiec, Ryan & Deci (2009), Journal of Research in Personality __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ihr streitet über Ordnung, Geld, Pünktlichkeit, Nähe oder das Handy – und eigentlich kennt ihr die Diskussion längst auswendig. Denn ihr habt sie schon oft genau so führt. Trotzdem taucht sie immer wieder auf. Bedeutet das, dass ihr das Problem einfach noch nicht richtig gelöst habt? Oder gibt es Konflikte in Beziehungen, die sich gar nicht endgültig lösen lassen? In dieser Folge von „Never Mind – Psychologie in 15 Minuten“ spricht Fanny darüber, warum viele Paarkonflikte auf ziemlich stabilen Unterschieden in Persönlichkeit und Bedürfnissen beruhen, wie man lösbare von dauerhaften Problemen unterscheiden kann – und warum akzeptieren nicht bedeutet, alles einfach hinzunehmen. Quellen und weiterführende Literatur: ElitePartner-Studie 2026: Belastungsproben und Krisen in Beziehungen Forschung von John Gottman zu lösbaren und dauerhaften Beziehungskonflikten („solvable“ vs. „perpetual problems“) __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn ihr euch für die Psychologie des Investierens interessiert, dann ist diese Episode genau das Richtige für euch. In einer gemeinsamen Folge von „Never Mind – Psychologie in 15 Minuten“ und dem Börsen-Podcast „Alles auf Aktien“ geht es um die Psychologie der Börse. Neben AAA-Moderatorin Lea Oetjen ist Psychologieprofessorin Johanna Peetz von der Carleton University in Ottawa dabei. Sie erforscht, wie Menschen finanzielle Ziele verfolgen und wie Paare über Geld sprechen, streiten und gemeinsam planen. Die Psychologin erklärt, warum gute Sparvorsätze noch keine guten Finanzpläne ergeben, worüber Paare bei Geldkonflikten wirklich streiten und welche Regeln helfen, bevor Angst, Euphorie oder Beziehungsmacht das Depot übernehmen. Fanny spricht darüber wie Verlustaversion, FOMO, Selbstüberschätzung und die Sunk-Cost-Falle unsere Anlageentscheidungen beeinflussen. Außerdem geht es um die Fragen wie: Warum verkaufen wir Aktien, die gut laufen, häufig zu früh – und halten ausgerechnet an den Verlierern besonders lange fest? Weshalb fühlt sich ein Investment immer sicherer an, je mehr Menschen davon überzeugt sind? Was passiert, wenn in einer Beziehung einer Sicherheit sucht und der andere Rendite? Schützen Börsenwissen und Selbstkenntnis vor irrationalen Entscheidungen? Sind gemeinsame Depots besser für die Beziehung? Löst ein Sparplan tatsächlich unsere wichtigsten psychologischen Anlageprobleme? Und wenn ihr euch für Money Psychology grundsätzlich interessiert, hört auch auch in diese Never Mind-Folgen rein: Money Psychology: Woher deine Beziehung zu Geld kommt Money Psychology: 3 typische Mindsets und wie ihr sie ändert Money Psychology: Warum Geld in Beziehungen oft zum Problem wird Money Psychology: als Paar eine Finanzkultur aufbauen Hinweis: Die Folgen dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlageberatung dar. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Job wird immer wichtiger, die Tage immer länger, die gemeinsame Zeit rarer. Und irgendwann sagt einer: So möchte ich keine Beziehung führen. Aber wer muss sich jetzt bewegen? Derjenige, der viel arbeitet? Oder der Partner, der mehr gemeinsame Zeit und Aufmerksamkeit einfordert? Zum ersten Mal ist in dieser Folge Berni Mayer mit dabei, Coach und ab jetzt immer mal wieder Co-Host bei Never Mind. Gemeinsam schauen wir auf ein Dilemma, bei dem beide Seiten ziemlich gute Argumente haben. Wir sprechen darüber, wann beruflicher Stress wirklich zum Beziehungsproblem wird, warum es einen Unterschied macht, ob die Belastung nur eine Phase oder ein Lebensmodell ist, wie viel Ambition eine Partnerschaft aushalten muss und wer den Preis für dieses Lebensmodell zahlt. Ausgangspunkt ist eine aktuelle ElitePartner-Erhebung: Knapp ein Drittel der Befragten hat in der eigenen Beziehung bereits starke berufliche Überlastung erlebt. Viele empfinden sie als sehr belastend, vergleichsweise wenige Beziehungen stehen aber allein deswegen vor dem Aus. Also: Wie viel darf ich meinem Partner für meine Karriere zumuten? Und wann wird aus meiner persönlichen Entscheidung eine gemeinsame? Quelle: ElitePartner-Studie 2026: Belastungsproben und Krisen in Beziehungen __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Sommerurlaub soll eigentlich Nähe bringen: endlich Zeit füreinander, weniger Alltag, mehr Leichtigkeit. Doch gerade nach dem Urlaub trennen sich viele unglückliche Paare. Warum passiert das ausgerechnet dann, wenn eigentlich alles schöner werden sollte? In dieser Folge geht es darum, warum Urlaub Beziehungen nicht zerstört, sondern sichtbar macht, was im Alltag oft überdeckt wird. Wenn Routinen, Termine und Ablenkung wegfallen, entsteht mehr Nähe, und damit manchmal auch mehr Reibung. Unterschiedliche Bedürfnisse, alte Konflikte und unausgesprochene Enttäuschungen werden plötzlich spürbarer. Es geht darum, warum Urlaub für Paare wie ein Vergrößerungsglas wirken kann, wieso hohe Erwartungen an diese Zeit schnell problematisch werden und wann Streit im Urlaub eher ein Warnsignal als Zufall ist. Eine Folge über Zwangsnähe, Beziehungsmuster und die Frage, was sichtbar wird, wenn der Alltag wegfällt. Mit dieser Folge verabschieden wir uns in die Sommerpause. Ab Mitte September sind wir mit neuen Folgen wieder da! __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie viel Narzissmus ist einer Beziehung normal, und wann wird es schwierig? Narzissmus klingt für viele Menschen schnell nach Diagnose, Warnsignal oder toxischer Beziehung. Dabei ist Narzissmus zunächst eine ganz normale Persönlichkeitseigenschaft, die jeder Mensch in unterschiedlicher Ausprägung hat. Wir alle wollen gesehen werden, wichtig sein und Anerkennung bekommen. In dieser Folge geht es darum, wie viel Selbstbewusstsein in Beziehungen gesund ist; und wann eine hohe narzisstische Ausprägung in Beziehungen schwierig werden. Ihr erfahrt, warum Narzissmus am Anfang einer Partnerschaft oft charmant und anziehend wirken kann, später aber jede Kritik als Kränkung erlebt wird und woran man merkt, dass in einer Beziehung wenig echte Gegenseitigkeit entsteht. Außerdem schauen wir auf die Forschung von Mitja Back und seine Kollegen: ihr Modell von Bewunderung und Rivalität, also einer Seite, die glänzen und bewundert werden will, und einer, die abwertet, angreift oder sich zurückzieht, wenn das eigene Selbstbild bedroht ist. Mehr zum Narcisistic Admiration and Rivalry Questionnaire erfahrt ihr hier: https://idw-online.de/de/news?print=1&id=550669 Die genauen Fragen aus dem Fragebogen könnt ihr hier auf englisch einsehen: https://www.persoc.net/persoc/uploads/Toolbox/NARQ_English.pdf und hier auf deutsch: https://www.persoc.net/persoc/uploads/Toolbox/NARQ_German.pdf Und hier noch einmal sechs Warnzeichen, die auf hohen Narzissmus beim Partner/der Partnerin hinweisen, wenn es ein deutliches Muster dabei gibt. Die Gespräche drehen sich oft um ihn/sie. Selbst kleine Kritik führt zu Kränkung und wird beantwortet mit Gegenangriff oder Rückzug. Der/die andere übernimmt nur sehr selten die Verantwrtung für Dinge in der Beziehung, die schieflaufen. Eure Gefühle werden von Partner eher kleingemacht oder gar nicht anerkannt. Es wird viel Zuneigung sprachlich ausgedrückt, es fehlt aber der passende Gegenpart im Handeln. Ihr werdet immer vorsichtiger im Umgang mit dem Partner. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wir alle haben schon erlebt, dass wir einen Menschen innerhalb weniger Sekunden sympathisch, unsympathisch, kompetent oder vertrauenswürdig finden. Aber wie viel Wahrheit steckt eigentlich in diesem ersten Eindruck? In dieser Folge schauen wir auf die spannende Frage, ob man Menschen ihre Persönlichkeit tatsächlich ansehen kann. Ihr erfahrt, was die Forschung darüber herausgefunden hat, warum wir manche Eigenschaften überraschend gut erkennen können und welche Rolle dabei die Big Five der Persönlichkeit spielen. Außerdem geht es darum, nach welchen zwei Eigenschaften unser Gehirn bei einer ersten Begegnung als allererstes sucht, warum manche Urteile erstaunlich treffsicher sind und weshalb wir trotzdem vorsichtig sein sollten, wenn wir glauben, einen Menschen sofort durchschaut zu haben. Eine Folge über Persönlichkeit, Intuition und die Frage, wie viel wir über andere Menschen wissen können, bevor wir sie wirklich kennenlernen. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Bonus-Episode war Fanny wieder Gast im Podcast "FettUcation" mit Serdar Deniz, der dort seine Abnehmreise dokumentiert. Serdar beschäftigt gerade die Frage: Wo beginnt eigentlich gesundes Selbstbewusstsein und wo kippt es in etwas, das ihn klein macht oder sogar ungesund wird? Auslöser ist ein Satz, den jemand zu ihm gesagt hat und der bei ihm hängen geblieben ist: dass drei Jahre für 21 Kilo Gewichtsabnahme ja ganz schön lang sei. So etwas trifft ihn, sagt Serdar, weil es innerlich auf seine eigene Ungeduld und Unzufriedenheit mit dem eigenen Fortschritt trifft. Wir sprechen darüber, warum Akzeptanz nicht Resignation bedeutet, sondern die Voraussetzung für Veränderung ist. Und die Grenze zum Ungesunden wird da sichtbar, wo das eigene Ziel – hier also das Abnehmen – so groß wird, dass andere darunter leiden: Familie, Freunde, der Alltag. Am Ende geht es um einen Punkt, der Serdar überrascht hat: Vielleicht ist langsames Abnehmen nicht „schlecht“, sondern sogar besser. Weil ein Zeichen dafür, dass er sich eine Routine gebaut hat, die wirklich bleibt. Egal, was sich sonst in seinem Leben so tut. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Warum kann ein einziges Meeting unseren ganzen Tag verändern? Weshalb fühlt sich ein Lob manchmal so gut an? Und warum trifft uns Kritik oft viel stärker, als wir zugeben würden? In dieser Live-Podcast-Folge von Never Mind, aufgenommen im Mai 2026 auf dem Business Insider New Work Summit, sprechen wir mit der Persönlichkeitspsychologin Prof. Dr. Anne Reitz über die Frage, wie Arbeit unseren Selbstwert beeinflusst. Auf Basis aktueller Forschung erklärt sie, warum unser Selbstwert viel dynamischer ist, als viele denken, welche Rolle Feedback, Anerkennung und Zugehörigkeit spielen und weshalb berufliche Übergänge wie der erste Job, ein Jobwechsel oder Arbeitslosigkeit unser Selbstbild nachhaltig prägen können. Außerdem geht es darum, warum kleine Alltagserlebnisse oft mehr Wirkung haben als große Karriereschritte, wie die Geschichten, die wir uns über unsere Arbeit erzählen, unseren Selbstwert formen und weshalb manche Menschen Krisen besser bewältigen als andere. Darüber sprechen wir in dieser Folge: Was Selbstwert eigentlich ist, und warum er gleichzeitig stabil und veränderbar sein kann. Warum unser Selbstwert im Arbeitsalltag ständig auf soziale Signale reagiert. Welche Jobmomente unser Selbstwertgefühl stärken oder schwächen. Weshalb Feedback oft viel tiefer wirkt als reine Leistungsbewertung. Die Bedeutung von Kompetenz, Zugehörigkeit, Autonomie und Anerkennung. Warum Jobwechsel, Berufseinstieg und Arbeitslosigkeit zu den wichtigsten Wendepunkten für den Selbstwert gehören. Wie persönliche Geschichten und innere Narrative unser Selbstbild beeinflussen. Warum manche Menschen trotz Krisen psychisch stabil bleiben. Was Unternehmen tun können, um Mitarbeitende zu stärken. Welche Verantwortung jede und jeder Einzelne für den eigenen Selbstwert trägt. Take-away der Folge Der Selbstwert entsteht und verändert sich durch unsere Erfahrungen, Beziehungen und Arbeitskontexte. Gerade deshalb können wir ihn aktiv mitgestalten: als Einzelne, als Führungskräfte und als Organisationen. Über den Gast Prof. Dr. Anne Reitz erforscht an der Universität Greifswald, wie sich Persönlichkeit, Identität und Wohlbefinden im Laufe des Lebens entwickeln. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt auf dem Zusammenspiel von Arbeit, Lebensübergängen und Selbstwert. In ihren Studien untersucht sie unter anderem, wie soziale Interaktionen, Feedback, Anerkennung und psychologische Grundbedürfnisse unser Erleben im Alltag beeinflussen und welche Faktoren Menschen dabei helfen, auch in herausfordernden Phasen resilient zu bleiben. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wie entwickelt man als Paar einen Umgang mit Geld, ohne ständig über Ausgaben, Verantwortung oder Fairness zu streiten? In dieser Folge geht es darum, wie Paare eine gemeinsame Finanzkultur aufzubauen, die zu euren Bedürfnissen und Zielen im Leben passt. Wir sprechen darüber, warum es kein perfektes Finanzmodell gibt, wie unterschiedliche Einkommen Machtverhältnisse beeinflussen können und warum Fairness nicht automatisch Gleichheit bedeutet. Außerdem geht es um gemeinsame Werte, finanzielle Rituale und darum, wie man Entscheidungen bewusster zusammen trifft. Themen der Folge: Was eine gemeinsame Finanzkultur ist Werte und gemeinsame Ziele definieren Kontomodelle und Finanzsysteme für Paare Macht und Ungleichheit durch unterschiedliche Einkommen Wie Paare fairere Entscheidungen treffen können Rituale für entspanntere Geldgespräche Typische Stolperfallen in Beziehungen Studien/Quellen: ElitePartner Studie „Geld und Liebe“ (2019): https://www.elitepartner.de/studien/geld-und-liebe/ ElitePartner Studie „Geld in Beziehungen“ (2023): https://www.elitepartner.de/studien/geld-in-beziehungen/ __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Welche Rolle spielt Geld in Beziehungen? Selten ist das nur eine organisatorische Frage. Oft geht es um Sicherheit, Freiheit, Kontrolle, Fairness oder Vertrauen. In dieser Episode schauen wir uns an, warum Geld eines der häufigsten Konfliktthemen in Partnerschaften ist und was wirklich hinter typischen Streitmustern steckt. Außerdem geht es um die vier Money Types nach Ramit Sethi und darum, wie unterschiedliche Geldpersönlichkeiten in Beziehungen aufeinanderprallen können. Ihr erfahrt, warum viele Gespräche über Geld in Beziehungen scheitern, wie bessere Kommunikation aussehen kann und welche Rolle Transparenz, Macht und unterschiedliche Einkommen spielen. Themen der Folge: Warum Geld in Beziehungen emotional wird Die vier Money Types nach Ramit Sethi Typische Konflikte rund um Geld Wie Geldgespräche besser gelingen Unterschiedliche Einkommen und Machtbalance Vertrauen und Transparenz in Partnerschaften Praktische Gesprächsfragen für Paare Studien/Quellen: ElitePartner Studie „Geld in Beziehungen“ (2023): https://www.elitepartner.de/studien/geld-in-beziehungen/ ElitePartner Studie „Geld und Liebe“ (2019): https://www.elitepartner.de/studien/geld-und-liebe/ Ramit Sethi über Money Types: https://moneywise.com/managing-money/budgeting/ramit-sethi-says-this-one-type-of-money-personality-is-the-hardest-one-to-make-it-work-with __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Die Beziehung zu Geld, die ihr verinnerlicht habt, die zeigt sich im Alltag in vielen, auf den ersten Blick kleinen Verhaltensweisen. Gebt ihr Geld schnell aus oder haltet es eher fest? Beschäftig ihr euch gern mit dem Investieren? Oder schiebt ihr das schon lange vor euch her? Hinter jedem Verhalten steht eine Motivation, ein Gefühl, ein psychologisches Muster. Welche Muster das sein können und wie ihr eure Beziehung zu Geld verändern könnt, wenn ihr das möchtet, darum geht es in dieser Episode. Drei typische Mindsets beim Thema Geld: Ausgeben: Ausgeben ist nicht automatisch problematisch. Geld auszugeben kann schön, sinnvoll und gesund sein. Es kann dein Leben erleichtern, dir Freude bringen, Beziehungen stärken oder dich entlasten. Schwierig wird es, wenn Ausgeben vor allem eine emotionale Soforthilfe wird. Sparen: Sparen hat ein sehr gutes Image. Und grundsätzlich ist Sparen natürlich sinnvoll. Es gibt Sicherheit, schafft Optionen und kann Freiheit ermöglichen. Aber psychologisch gibt es einen wichtigen Unterschied, denn es gibt Sparen aus Klarheit. Und es gibt Sparen aus Angst. Vermeiden: Finanzielle Vermeidung bedeutet: Ich beschäftige mich nicht mit Geld, weil es unangenehme Gefühle auslöst. Das kann unterschiedlich aussehen: Man öffnet Rechnungen nicht sofort, schiebt die Steuern vor sich her, ignoriert Verträge/Abos oder vermeidet Gespräche über Gehalt und Geld allgemein. Reflexionsfrage: Denk an eine Geldentscheidung der vergangenen Woche. Das kann ein Kauf sein, eine Sparentscheidung oder etwas, das ihr aufgeschoben habt. Was war die Situation? Welche Emotion war dabei? Welches Muster erkenne ich: Ausgeben, Sparen oder Vermeiden? Ging es um Sicherheit, Freiheit, Kontrolle, Status oder Zugehörigkeit? Habe ich Schuld oder Scham gespürt? Was wäre beim nächsten Mal ein kleiner bewusster Schritt? Wichtig: Es geht nicht um eine "Bewertung", sonder darum, eigene Muster zu erkennen. Denn was man erkennt, muss nicht mehr automatisch wiederholt werden. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Willkommen zu diesem ersten Teil unseres vierteiligen Deep Dives zum Thema Money Psychology, den ihr euch gewünscht habt. In diesem ersten Teil geht es eure persönliche Geldgeschichte. Also nicht um Zahlen, Kontostände oder Investments, sondern um das, was darunter liegt und eure Beziehung zu Geld gepägt hat. Eure Prägungen, Gefühle und unbewussten Muster rund um Geld, die oft so weit zurückreichen, dass uns diese Prägungen überhaupt nicht klar sind. Vielleicht kennt ihr Sätze wie "Geld wächst nicht auf Bäumen" oder "Über Geld spricht man nicht". Die meisten Menschen haben solche Glaubenssätze irgendwann nicht nur gehört, sondern verinnerlicht. Und genau diese Sätze beeinflussen oft noch Jahre später, wie wir mit Geld umgehen. Was habt ihr über Geld gelernt zu glauben? __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zeiten großer Nähe – z.B. im Urlaub – sind oft Auslöser für eine Trennung. Denn wer sich innerlich entfremdet hat, hält intensive Nähe nicht mehr gut aus. Der Prozess davor, in dem zumindest einer der beiden zunehmend unzufriedend wird, zieht sich aber bei den meisten eine ganze Weile. Darum geht es in dieser Episode, ebenso wie um die Vorzeichen einer sich nahenden Trennung. Und auch darum, von welchen Dingen es noch abhängt, ob und wann sich Menschen trennen. Es gibt nämlich auch Faktoren, die ganz außerhalb der Beziehung liegen, sie aber maßgeblich beeinflussen. Die wirtschaftliche Lage zum Beispiel. Wenn ihr mehr zu diesem Thema lesen wollt, gerne hier entlang. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Kennst ihr das Gefühl, nach einem Gespräch zu denken: Das war gerade zu viel? Ihr wolltet einfach offen sein und plötzlich habt ihr Dinge geteilt, die sich im Nachhinein ungewohnt intim anfühlen. In dieser Folge geht es um Oversharing: also darum, warum wir manchmal mehr von uns preisgeben, als uns eigentlich gut tut. Du erfährst, was psychologisch dahintersteckt, warum es sich im Moment oft richtig anfühlt und weshalb es trotzdem Distanz erzeugen kann. Es geht um die feine Grenze zwischen echter Verbindung und Überforderung, um unterschiedliche Bedürfnisse nach Nähe und darum, wie du besser spürst, wann Offenheit stimmig ist – und wann nicht. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn Menschen ihre eigenen Ziele behindern und so ihren Erfolg unmöglich machen, nennt man das Selbstsabotage. Sie ist schwer zu erkennen, weil sie oft subtil zuschlägt. Aber: Die Gründe für Selbstsabotage lassen sich gut in drei Kategorien einteilen. Kennt man sie, kann man sich an ihnen wie Leitlinien entlanghangeln, um Selbstsabotage zu entdecken und langfristig zu überwinden. Darum geht es in dieser Episode. Zum Weiterlesen: https://www.businessinsider.de/karriere/psychologie-selbstsabotage-erkennen-und-ueberwinden-f/ __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wo verläuft eigentlich die Grenze zwischen Diziplin und Zwang? Diese Frage hat uns Hörerin Lena gestellt. Sich Strukturen und Routinen zu bauen ist erstmal gut, wenn es darum geht, ambitionierte Ziele zu erreichen. Mit einer Einschränkung: Das gilt nur, solange dabei Raum für Flexibilität bleibt. Disziplin wird deshalb dann problematisch, wenn sie nicht mehr selbstbestimmt ist, sondern die Routinen beginnen, mich und meinen Alltag zu bestimmen, weil sie zu einer inneren Notwendigkeit geworden sind. In dieser Episode geht es darum, an welchen zwei Kriterien ihr erkennen könnt, ob Disziplin problematisch wird und auch, warum das Verhalten selbst selten das Problem ist – sondern eher der Grund, aus dem ihr euch das Verhalten zugelegt habt. Die frührere Folge zum Thema Motivation findet ihr hier. __ Wie sehr bestimmt unser Job eigentlich, wer wir sind? Am 22. Mai werde ich beim Business Insider New Work Summit eine Live-Folge meines Podcasts Never Mind – Psychologie in 15 Minuten aufnehmen – zu genau diesem Thema: „Mein Job und ich – wie Arbeit unseren Selbstwert formt“. Mein Gast: Prof. Anne Reitz, Professorin für Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik an der Universität Greifswald. Sie erforscht, wie sich Persönlichkeit und Wohlbefinden im Laufe des Lebens entwickeln – insbesondere im Kontext von Arbeit und Übergängen wie Berufseinstieg, Jobwechsel oder Arbeitslosigkeit. Die Frage, wie Selbstwert und der eigene Job zusammenhängen, beschäftigt mich im Podcast schon länger. Und sie prägt viele von uns stärker, als wir oft wahrhaben wollen. Denn Arbeit ist für viele mehr als das, was wir tun. Sie ist ein Maßstab. Ein Spiegel. Manchmal sogar eine Antwort auf die Frage: Bin ich gut genug? Der Summit bringt genau solche Fragen auf die Bühne: Wie wir arbeiten wollen. Was uns antreibt. Und was sich gerade grundlegend verändert. Mit Panels, Masterclasses und Gesprächen zu Themen wie: 👉 KI und ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt 👉 Neue Karrierewege und Quereinstiege 👉 Gesundheit, Leistungsfähigkeit und nachhaltiges Arbeiten 🎟️ Tickets gibt es hier: https://lnkd.in/dDn_sw8a __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Bonus-Episode – Fanny war mal wieder zu Gast beim Podcast "FettUcation" mit Serdar Deniz – geht es um die Scham. Um die Frage, warum Menschen sich überhaupt schämen, welche positiven und negativen Aspekte das hat – und auch, warum Menschen andere beschämen. So, wie es zum Beispiel beim Bodyshaming der Fall ist. Wir sprechen auch über den nicht ganz einfachen Umgang damit. Wer mehr hören möchte: Bei Never Mind gibt es auch diese Episode zum Thema Scham mit Lukas Klaschinski. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Viele Menschen vermeiden Konflikte der lieben Harmonie wegen. Doch genau dieses Verhalten kann dazu führen, dass Probleme nicht gelöst, sondern nur verschoben werden. Die Folge sind innere Spannungen, unausgesprochene Bedürfnisse und langfristig belastete, von emotionaler Distanz gekennzeichnete Beziehungen. In dieser Folge geht es um die psychologischen Mechanismen hinter Harmoniesucht, die versteckten Kosten von Konfliktvermeidung und darum, wie ein gesunder Umgang mit Auseinandersetzungen gelingen kann. Besonders verbreitet ist diese scheinbare Harmonie in Familien, etwas bei Besuchen. Es gibt keine offenen Konflikte – und trotzdem liegt etwas in der Luft. Viele schlucken ihre Reaktionen herunter, um die Stimmung nicht zu gefährden. Doch das bedeutet nicht, dass der Konflikt verschwindet. Darum geht’s: Warum wir in der Familie besonders oft Konflikte vermeiden Welche alten Muster und Erwartungen dabei wirken Was innerlich passiert, wenn wir nichts sagen Wie sich Konflikte später verschieben Warum scheinbare Harmonie trügerisch sein kann Takeaway: Konflikte verschwinden nicht, wenn wir sie vermeiden. Sie verlagern sich. Echte Harmonie entsteht nicht durch Schweigen, sondern dadurch, dass auch Spannungen ihren Platz haben – dass man sie aushält, anspricht und im besten Fall löst. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Silent Treatment oder stiller Rückzug bedeutet: Man fühlt, dass das Gegenüber sich distanziert und innerlich auf Abstand geht, aber ohne es auszusprechen. Das kann bewusst oder auch unbewusst geschehen. Fakt ist: Es fühlt sich fürchterlich an – wie eine Bestrafung, ohne dass man weiß, was man falsch gemacht hat oder genau los ist. Das sogenannte Silent Treatment kann sehr verunsichern, aber auch frustrieren oder wütend machen. Aber auch derjenige, von dem das Silent Treatment ausgeht, leidet in aller Regel dabei. Und meist entwickelt sich in einer solchen Situation eine ganz typische Dynamik, die das Ganze nicht besser macht. Je enger die Beziehung, das heißt je näher man jemandem ist, umso schwerwiegender kann so eine Dynamik sich auf die ganze Beziehung auswirken. Woran das liegt und wie man aus dieser Schleife herauskommt, darum geht es in dieser Episode. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Episode besprechen wir 5 grundlegende Schritte, die beim Umgang mit passive-aggressivem Verhalten wichtig sind. Wir schauen uns dazu verschiedene Situationen im Job an – und in der Partnerschaft. Hört dazu gern auch noch einmal in die Folge der Vorwoche, in der wir grundlegende Fragen zum passiv-aggressiven Verhalten geklärt haben. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Warum verhalten sich Menschen passiv-aggressiv? Damit beschäftigen wir uns in dieser Episode. Hier findet ihr die besprochene Studie mit dem Test auf passiv-aggresives Verhalten, den sogenannten TPA-Test (Test of Passive Aggression). Weiterlesen könnt ihr z.B. hier bei "Psychologie Heute". __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Psychologe Arthur Aron verliebte sich Ende der 90er-Jahre in Elaine – die Frau, die er später heiratete. Wie es passiert, dass Menschen einander schnell nahe kommen, hat er daraufhin erforscht, denn viele Studien gab es zu der Zeit noch nicht zu dem Thema. Mit den 36 Fragen, die einem jeden näher bringen, wurde er berühmt. Wie und warum sie funktionieren, darum geht es in dieser Episode. Hier erklärt er, wie die Studie zu den 36 Fragen zustande kam Hier findet ihr das Abstract zur Studie Hier noch mehr Kontext dazu Die 36 Fragen in den 3 Sets findet ihr hier Mehr zur Forschung von Arthur Aron könnt ihr auch hier nachhören __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Manche Paare bleiben nicht nur ewig zusammen, sondern sehen dabei auch noch so verliebt aus wie am ersten Tag? Kannn das sein? Ja, kann es, sagt die Forschung. Was man über diese unheimlich glücklichen Beziehungen weiß, darum geht es in dieser Episode. Wenn ihr zu den 4 Elementen nachlesen wollt, dann hier entlang. Mehr zum "Bird test" findet ihr hier. Ein ausführliches Interview mit Arthur Aaron zu seiner Forschung könnt ihr euch hier anhören. Mehr dazu, warum das Verliebtsein bzw. die romantische Liebe so wichtig ist für eine lange, glückliche Beziehung, erklärt die American Psychological Association hier. Und hier findet ihr unsere Folge dazu, dass es für Partner von erfolgreichen Frauen oft schwierig ist, sich für sie mitzufreuen. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Ist es ein Mythos oder stimmt es wirklich, dass das siebte Jahr ein Krisenjahr für Beziehungen ist? Darum geht es in dieser Folge. Wenn ihr mehr wissen wollt: Studie der Universität Bern zur Zufriedenheit in Beziehungen Maßzahlen in Deutschland zu Scheidungen Zusammenfassung von Forschungsergebnissen zur Untreue in Beziehungen Wie ihr Krisen in eurer Beziehung vorbeugt, könnt ihr hier lesen __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Warum meldet sich ein Mann nach langer Zeit plötzlich wieder bei einer Frau? Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen, vom Ego-Boost über Einsamkeit bis hin zu Reue oder Nostalgie – und über die sprechen wir in dieser Episode. Hier findet ihr die erwähnten Studien: Die Untersuchung dazu, dass etwa ein Drittel aller Paare nach einer Trennung wieder zusammenfinden. Diese Studie zeigt, das 40 Prozent gern einen oder mehrere "Backburner" haben: potenzielle Partner, auf die sie "zurückgreifen" können. Männer verlassen sich tendenziell beim sozialen Netzwerk eher auf den Kreis ihrer Partnerin, zeigt diese Erhebung. Wer Single ist, denkt eher an den oder die Ex, zeigte sich hier. Je nach Bindungsstil wenden sich Menschen mehr oder weniger wahrscheinlich wieder an eine/n Ex. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Unterscheiden sich Insecure Overachiever von Workaholics? Ja, tun sie! Auch wenn beide im Job besonders engagiert aussehen, weit über ihre Grenzen gehen und beide stärker Burnout-gefährdet sind als andere Menschen, so unterscheiden sich doch stark, wenn man unter die Oberfläche schaut. Von Workaholics spricht man in der Forschung, wenn drei Faktoren erfüllt sind: dass der Job vor allem anderen Vorrang hat dass derjenige sich obsessiv mit der Arbeit beschäftigt und dass man weit mehr macht, als die Rolle erfordert Wenn ihr euch verpflichtet fühlt, immer hart zu arbeiten – auch wenn es keinen Spaß macht –, und ihr nicht ohne schlechtes Gewissen in den Urlaub fahren könnt, dann könntet ihr einer von den 10 Prozent aller Deutschen sein, die arbeitssüchtig sind. Drei Eigenschaften erhöhen die Wahrscheinlichkeit, ein Workaolic zu werden, recht stark. Auch über diese sprechen wir in dieser Episode. Wenn ihr noch mehr wissen wollt: Woher der Begriff Workaholic kommt: https://www.aerzteblatt.de/archiv/26134/Arbeitssucht Die zwei Skalen aus der Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der Technischen Universität Braunschweig findet ihr hier: https://www.degruyter.com/document/doi/10.1515/arbeit-2022-0015/html Test: Seid ihr ein Workaholic? https://www.businessinsider.de/karriere/arbeitssucht-erkennen-testet-hier-ob-ihr-arbeitssuechtig-seid/ Studie zur Rolle von Perfektionismus & Narzissmus bei Workaholics: https://www.researchgate.net/publication/222389456_Beyond_the_Big_Five_How_narcissism_perfectionism_and_dispositional_affect_relate_to_workaholism Tipps zum Umgang mit Arbeitssucht: https://www.businessinsider.de/karriere/rtarbeitssucht-erkennen-sich-vor-ihr-schuetzen-2-experten-geben-tipps/ __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Der Januar ist ein typischer Monat, in dem Menschen beschließen, ihren Job zu wechseln. Im Moment aber sieht es wirtschaftlich nicht gerade rosig raus: Überall wurden und werden Stellen abgebaut, manche Jobs fallen durch KI bereits weg, Firmen gehen insolvent. Sollte man also wirklich den Job wechseln, ausgerechnet jetzt? Tobias Zimmermann sagt: Ja! Er ist Arbeitsmarktexperte, HR Top Voice 2025 und Keynotespeaker. Seit 2018 beschäftigt er sich mit Fragen rund um die Welt der Arbeit, leitete bis 2025 die Arbeitsmarktforschung bei The Stepstone Group und verantwortet seit Januar 2026 den Bereich Talent Intelligence & Attraction bei der TÜV NORD Group. Was er jenen sagt, die mit dieser Entscheidung hadern, warum Jobwechsel nicht nur häufiger, sondern auch einfacher werden, wie sie gelingen und welche Fähigkeiten künftig gefragt sind, das erklärt er in dieser Folge. Wer mehr wissen will: Gerade ist sein Buch „Zeit der Chancen. Wie und warum du gerade jetzt Karriere machst“ im Campus Verlag erschienen. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Anders als der Insecure Overachiever handelt der Secure Striver – der "sicher Leistungsorientierte" – nicht aus einem Mangel heraus, sondern aus innerer Stabilität und aus einem Gestaltungswillen heraus. Sein oder ihr Selbstwert ist weniger an Bestätigung von außen bzw. an Leistung und Erfolg an sich gekoppelt. Leistung ist auch diesen Menschen wichtig, der Antrieb ist aber eher, was Psychologen "Mastery" nennen: etwas zu lernen und Herausforderungen zu meistern. Sie definieren sich also nicht über das Funktionieren wie die Insecure Overachiever, sondern über das Explorieren. In dieser Episode gibt es 5 kleine, aber feine Übungen, die die Abhängigkeit von äußerer Bestätigung und die "Leistungsstimme" in euch verringern können, und euch dadurch helfen können, vom Insecure Overachiever zum Secure Striver zu werden. Hört gern auch noch mal rein in die Episode zum Grenzen setzen, wenn ihr damit Schwierigkeiten habt. Und: Leitet die Folge gern weiter an jemanden, dem sie (auch) helfen könnte! __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Insecure Overachiever, auf Deutsch sagt man „unsichere Überflieger“, sind meist sehr erfolgreiche Menschen. Trotzdem leiden sie ständig unter ständigen Zweifeln und dem starken Gefühl, in Wahrheit unzulänglich zu sein. Ihr Ehrgeiz und ihre hohe Leistungsbereitschaft haben ihre Wurzeln also in einem inneren Mangel, den sie mit Bestätigung von außen versuchen zu kompensieren. Zu wissen, dass und warum man ein Insecure Overachiever ist, ist essenziell, um mental gesund zu bleiben. Nicht nur in diesem Jahr, sondern das ganze Leben hindurch. Schnittmengen hat das Phänomen mit dem Hochstapler- bzw. Imposter-Syndrome, unsere Folge dazu könnt ihr hier nachhören und auch mit Perfektionismus, über den Fanny in dieser Episode mit Leon Windscheid gesprochen hat. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Bonus-Episode war Fanny wieder Gast bei "FettUcation" mit Serdar Deniz. Diesmal geht es um all die Gründe, aus denen wir essen – außer Hunger. Das ist viel öfter der Fall, als die meisten glauben, und es nennt sich: Emotional Eating. Serdar erzählt, dass für ihn Essen schon immer mehr als nur satt werden. Für ihn stand es für Nähe, Familie, Fürsorge, das warme Gefühl am Tisch, wenn seine Mutter gekocht hat und alles für einen Moment gut war. Und genau deshalb greift er bis heute in stressigen Momenten zu Essen. Nicht aus Hunger, sondern weil sein Körper Ruhe sucht, sagt er. In dieser Folge sprechen wir offen über Emotional Eating. Darüber, warum der Kopf bei Stress, Überforderung oder innerer Unruhe manchmal sofort nach Essen scannt. Warum Süßigkeiten, Kohlenhydrate und schnelle Dopamin-Kicks sich so verdammt richtig anfühlen können. Und warum das nichts mit fehlender Disziplin zu tun hat. Gemeinsam schauen wir darauf, wie emotionale Essmuster entstehen, warum fast wir alle emotionale Esser sind und wieso es problematisch wird, wenn Essen die einzige Strategie zur Regulierung der eigenen Emotionen ist und bleibt. Und wir sprechen darüber, warum man trotzdem nicht Emotionen vom Essen trennen muss – etwa weil man abnehmen möchte. Sondern dass es darum geht, den Impuls früher wahrzunehmen. Bevor der Stress zu groß wird. Dazu sprechen wir auch über kleine Übungen wie z.B. Körperscans, um Grenzen setzen und darum, Verantwortung für das eigene Stresslevel zu übernehmen. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, hört auch gern in diese Folge aus 2024, in der Fanny und Serdar gemeinsam schon einmal zu dem Thema gesprochen haben. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Zum Ende des Jahres gibt es für euch eine Folge dazu, wer warum eigentlich cool ist – oder zumindest so wahrgenommen wird. Die Studie dazu findet ihr hier: https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fxge0001799. Die Essenz daraus: "Coole Menschen werden als extrovertierter, hedonistischer, mächtiger, abenteuerlustiger, offener und autonomer wahrgenommen". Mehr dazu erfahrt ihr i der Episode. Viel Spaß und kommt gut ins neue Jahr! __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Bonus-Episode war Fanny wieder Gast bei "FettUcation" mit Serdar Deniz. Diesmal geht es um den Neid, dieses fiese Gefühl, das richtig an einem nagen kann. Wir schauen uns an, welche negativen und positiven Facetten der Neid hat, warum die Evolution ihn überhaupt hat entstehen hat lassen und was Neid mit dem Selbstwert zu tun hat. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Wenn ihr euch emotional belastet oder sehr einsam fühlt, hat das Team von "Helfen in seelischer Not" unter diesem Link neben den Gründen für eine hohe emotionale Belastung um Weihnachten herum auch Hilfsangebote zusammengestellt. Mehr zum 8-Minuten-Call findet ihr hier bei Simon Sinek oder hier bei "Psychology Today." Hier findet ihr die zwei genannten Studien zum Effekt kurzer Gespräche bzw. Telefonanrufe: https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/2776786?guestAccessKey=3855e7d5-6f21-4d60-bd6f-d8c524d7ad5e&utm_source=For_The_Media&utm_medium=referral&utm_campaign=ftm_links&utm_content=tfl&utm_term=022321 https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/00936502221139363 sowie erklärt hier: https://news.ku.edu/news/article/2023/02/01/just-one-quality-conversation-friend-boosts-daily-well-being-0 __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Was bedeutet psychologische Sicherheit, warum ist sie so wichtig und wie stellt man sie her? Darüber sprechen wir in dieser Episode mit Cordula Pflaum. Sie ist Ausbildungskapitän bei der Lufthansa und hat manchmal nur 5 Minuten Zeit, um eine Crew von über 20 Menschen zu einem funktionierenden Team zu "machen". Sie sei gern klar in der Sache und weich zum Menschen, sagt sie. Besonders schätzt sie einen wohlwollenden Umgang mit Fehlern – und rät Führungskräften, sich bei Fehlern im Team vor allem an die eigene Nase zu fassen. Mehr über Cordula und ihren Karriereweg könnt ihr hier nachlesen. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Motivation ist etwas Schönes, wird aber völlig überschätzt, wenn es darum geht, selbstgesteckte Ziele zu erreichen. Sei es im Job, im Sport oder um eine Sprache zu lernen: Disziplin hat einen negativeren Ruf, taugt aber weitaus besser dazu, Dinge wirklich zu tun, die ihr euch vorgenommen habt. Die Never Mind-Folge zum Unterschied zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation findet ihr hier. Und wenn ihr noch mehr wissen wollt: Einen Gastbeitrag von Fanny zum Thema intrinsische und extrinsische Motivation bei Stepstone findet ihr hier. Einen Deep Dive zur intrinsischen Motivation findet ihr hier in der Forschungsliteratur. Dass extrinsische Motivation sehr hilfreich in vielen Alltagssituationen sein kann, beschreibt dieser Review. Dieser Review hier zeigt, dass sich extrinsische und intrinsische Motivation ergänzen – und ihre Effekte sich sogar aufaddieren können. Das könnte daran liegen, dass sich die neuronalen Schaltkreise für intrinsisch und extrinsisch motiviertes Verhalten weitgehend überschneiden, wie diese Analyse aus dem Jahr 2022 zeigt. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
In dieser Folge geht es um Paare, die nicht zusammen in einem Haushalt leben – sogenannte "Living apart together"-Paare. Wie zufrieden sind diese Paare im Vergleich zu jenen, die zusammen in einem Haushalt leben? Und trennen sie sich eher? Wir schauen uns die Vorteile und Nachteile dieser Beziehungsform an. Vielleicht ist sie ja etwas für euch? Hier findet ihr die Umfrage von Elitepartner dazu, wie zufrieden Singles mit ihrem Beziehungsstatus sind. Eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung zu "LAT"-Paaren findet ihr hier zusammengefasst, eine etwas ältere hier. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Angst ist ein starkes Gefühl. Eines, das uns schützen will vor möglichen Gefahren. Und da Angst in der Evolution überlebenswichtig war, sind viele von uns kleine "Angsthasen": Die Angst ist dann so dominant, dass sie eine Art inneres Stoppschild darstellt, dem man glaubt, sich nicht widersetzen zu können. Aber das stimmt nicht. Denn Angst, so intensiv sie auch ist, ist letztlich nur eine Information – und nicht unbedingt die Realität. Und so könnt ihr auch entscheiden, was ihr mit ihr macht, und ob ihr euch von ihr ausbremsen lasst oder nicht. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Warum geht man in manchen Situationen in Führung und hält sich in anderen sehr zurück? Wir schauen uns in dieser Episode einmal das Thema in Führung gehen an – und auch, wie ihr es üben könnt, falls ihr das möchtet und es euch bisher schwerfällt. __ Wir freuen uns über Ideen, Fragen oder Feedback an https://www.instagram.com/fannyjimenezofficial/. Wenn du diesen Podcast gerne hörst, lass' es uns und andere wissen: Abonniere ihn und schicke diese Folge jemandem, der sie gerade gut gebrauchen kann. Danke fürs Zuhören und Mitdenken! Hosted on Acast. See https://www.acast.com/en/privacy for more information. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.