OMR Podcast
Philipp Westermeyer - OMR
OMR-Gründer Philipp Westermeyer trifft regelmäßig die spannendsten Menschen aus Wirtschaft, Unterhaltung, Sport oder auch Musik zum Interview, vom Unternehmer über Gründer von Startups bis zu Investoren. Im OMR Podcast spricht er mit ihnen über ihr Business, ihre Erfolgsrezepte und Entwicklungen im Tech-Bereich, bei der Digitalisierung insgesamt oder generell über die Lage der Welt. Zum OMR Podcast gibt es einen Whatsapp-Newsletter. Hier anmelden: https://bit.ly/omr-podcast-whatsapp Produziert von Podstars by OMR.
OMR-Gründer Philipp Westermeyer trifft regelmäßig die spannendsten Menschen aus Wirtschaft, Unterhaltung, Sport oder auch Musik zum Interview, vom Unternehmer über Gründer von Startups bis zu Investoren. Im OMR Podcast spricht er mit ihnen über ihr Business, ihre Erfolgsrezepte und Entwicklungen im Tech-Bereich, bei der Digitalisierung insgesamt oder generell über die Lage der Welt. Zum OMR Podcast gibt es einen Whatsapp-Newsletter. Hier anmelden: https://bit.ly/omr-podcast-whatsapp Produziert von Podstars by OMR.
Vom Verlustbringer zum 9-Mrd-Team: Mercedes-Macher Toto Wolff & Ola Källenius (#955)
Episoden
Jahrelang war das Formel-1-Team für Mercedes ein ziemlich teures Marketing-Spielzeug - heute zählt die Franchise zu den wertvollsten Sport-Teams der Welt. Verantwortlich für den Aufstieg ist Toto Wolff, Ex-Rennfahrer und Architekt des Mercedes-Teams, der durch den Erfolg selbst zum Milliardär wurde. Gemeinsam mit Mercedes-CEO Ola Källenius gibt er Insides in das Business Formel 1. Die beiden erzählen von ihrer langjährigen gemeinsamen Leidenschaft, WhatsApp-Nachrichten während des Rennens und der Entscheidung, mit Kimi Antonelli auf einen Minderjährigen im Cockpit eines Rennwagens zu setzen.
Er machte für Nestlé das Yes-Törtchen groß, sanierte Pralinenmarken - und wurde danach zum Architekten des Bio-Booms in Deutschland: Götz Rehn gründete 1984 die Marke Alnatura, die heute mit über 1400 eigenen Produkten und knapp 160 eigenen Supermärkten die Milliarden-Umsatzgrenze geknackt hat. Doch der Weg gleicht einem Wirtschaftsthriller: Im OMR Podcast spricht Götz Rehn über mysteriöse Brandanschläge in der Anfangszeit, lancierte Giftskandale und den Bruch mit seinem Schwager und dm-Gründer Götz Werner, der Alnatura über Nacht 40 Prozent des Umsatzes und 300 Millionen Euro kostete. Außerdem erklärt Rehn, wie viel Nachhaltigkeit das knallharte Handelsgeschäft verträgt, wieso er 99 Prozent seines Kapitals in eine Stiftung überführt und wieso Alnatura selbst Branchenriesen wie Red Bull bei der Gen Z alt aussehen lässt - obwohl die Firma quasi kein Geld in Marketing steckt.
Erich Sixt gilt als einer der letzten Patriarchen der deutschen Wirtschaft. Im OMR Podcast erinnert sich der heutige Aufsichtsratschef des Münchner Mobilitätsanbieters an den Einstieg in das Familienunternehmen, seine ersten großen Deals, kritische Momente in der Firmengeschichte, den Aufstieg zum Global Player – und natürlich an die legendäre Zusammenarbeit mit dem Hamburger Werber Jean-Remy von Matt. Die Folge mit Erich Sixt erschien im Februar 2025. Wir glauben, dass die Geschichte auch weiterhin spannend ist. Daher haben wir die Folge für unsere Serie "OMR Classics" neu aufgelegt. Viel Spaß beim Hören!
Vor dem Auftritt trinkt Urs Kalencinski einen Wodka: "Dann kommen die Adern raus". Es ist einer dieser Tricks, dieser kleinen Schritte, die am Ende helfen sollen, es ganz nach oben zu schaffen, Mr. Olympia zu werden. Mehrmals hat es der Deutsche schon aufs Treppchen geschafft beim bekanntesten Bodybuilding-Wettbewerb der Welt. Nur ganz oben war er noch nicht. Bis jetzt. Wie hart die Entbehrungen sind auf dem Weg Richtung Wettkampf, erzählt er sehr anschaulich. Seine ganze Karriere: Ein Maximum an Willenskraft. Für seinen ersten Werbedeal bekam er 150 Euro im Monat. Heute finanziert ihm Social Media seine Karriere. Geld ist es nicht, was ihn antreibt. Aber was dann?
Vom Schuhhändler-Erben zu einem der bekanntesten Insolvenzverwalter Deutschlands: Arndt Geiwitz hat nach dem Studium nur kurz in der familieneigenen Handelskette gearbeitet. Dann ist er in die Insolvenzverwaltung gewechselt – und hat in den letzten Jahrzehnten prominente Fälle wie Schlecker, Galeria oder Weltbild betreut und mit Unternehmern wie René Benko zusammengearbeitet. Seine Kanzlei ist in dieser Zeit auf 430 Mitarbeiter angewachsen. Die lassen alles stehen und liegen, wenn Gerichte oder verzweifelte Unternehmer sich melden. Mal gelingt eine spektakuläre Rettung, manchmal bleibt nur die bittere Resteverwertung. Im OMR Podcast berichtet Geiwitz, warum mehr als die Hälfte der betreuten Fälle mit einem Verlust für seine Kanzlei endet, warum er Private-Equity-Angeboten widersteht und wieso er keine Angst vor einer Pleitewelle hat – sich aber trotzdem um den Standort Deutschland sorgt.
Wo Arne Greskowiak ist, da ist der Erfolg: Der Personaltrainer coacht NBA-Stars wie Dennis Schröder und die Wagner-Brüder, NHL-Star Leon Draisaitl und Führungskräfte in Wirtschaft und Politik. Der Ex-Gebirgsjäger bei der Bundeswehr baute sich erst ein eigenes Fitnessstudio auf – und dann ein Netzwerk in den Top-Etagen von Wirtschaft, Sport und Politik. Wieso bei Läufen teilweise Personenschutz dabei ist, wie man trotz vollem Terminkalender fit werden kann, was sich hinter der Ein-Prozent-Regel verbirgt und wie viele Eier Arne Greskowiak isst, um sein Protein-Level zu erreichen, hörst du in dieser Folge des OMR Podcast. Außerdem: OMR-Gründer Philipp Westermeyer und der Personaltrainer sprechen über die Fitness-Trends von berühmten Wirtschaftslenkern und OMR-Podcast-Gästen. Was bringt der Fokus auf die Human Flag? Sollte man die 1.000-Pfund-Challenge testen? Und welcher Test sagt viel darüber aus, wie fit du im Alter bleibst?
2019 hat er Abi gemacht, 2026 könnte seine App eine Milliarde Euro Umsatz schaffen: Moritz Holländer baute direkt nach der Schule eine Seite für digitale Ingame-Items auf. Heute ist daraus die Plattform Freecash geworden, die Spieler*innen für Smartphone-Games belohnt und Spielefirmen Nutzer*innen verschafft. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz bei rund 300 Millionen Euro, dieses Jahr könnte er sich nach eigenen Angaben noch einmal verdreifachen. Das krasse Wachstum ist Holländer dabei ohne Investoren gelungen. Almedia, das Unternehmen hinter Freecash, ist mittlerweile auf 170 Mitarbeitende angewachsen – Moritz Holländer wirbt mit potenziell siebenstelligen Vergütungspaketen für Spitzenleute. Im OMR Podcast erzählt Moritz Holländer, warum er heute mehr als eine Million pro Tag in Werbung steckt und warum Dieter Bohlen jetzt als Testimonial auftritt. Außerdem berichtet er, wie sich Freecash gegen einen Rauswurf aus den App-Stores von Google und Apple verteidigen konnte.
Noch bevor Judith Dada überhaupt von der Idee für Langdock gehört hatte, wusste sie innerlich: Egal, was dieser Gründer plant – ich investiere. Heute ist aus dem Gründer des KI-Startups ihr Geschäftspartner geworden. Judith Dada hat die Seiten gewechselt. Die einstige Venture-Capital-Investorin hat als Co-CEO bei Langdock angeheuert, auch wenn sie dafür kurzfristig auf viel Geld verzichten musste. Warum sie überzeugt ist, dass die KI-Lösung von Langdock den Mono-Angeboten von OpenAI und Co. überlegen ist, warum das Startup nun mit dem Bruchteil des Budgets der großen US-Player ein eigenes Rechenzentrum im Hochpreis-Energieland Deutschland plant und wie ein Essay im WhatsApp-Stil sie zu einer Koalitionsklausur der Bundesregierung gebracht hat, erzählt sie hier im OMR Podcast, der live in Berlin bei einem Event unserer Kolleg*innen von OMR Reviews aufgenommen wurde.
Immer weniger Männer tragen Oberhemden, trotzdem investiert Frank Seidensticker frisches Geld in den gleichnamigen Hemdenhersteller. Mehr als 100 Jahre gibt es das Bielefelder Unternehmen bereits, nach etlichen harten Jahren mit Umsatzrückgang und roten Zahlen sieht der Enkel des Gründers nun etliche Anzeichen für ein Comeback. Im OMR Podcast spricht er über Innovationen bei hellblauen und weißen Hemden, 20 Quadratmeter in einem Pariser Einkaufszentrum, auf denen Seidensticker inzwischen mehr als eine Million Euro Umsatz macht und erste Anzeichen dafür, dass speziell junge Menschen wieder mehr Wert auf Stil legen. Wird das Oberhemd wieder cool, wenn selbst Opa jetzt T-Shirt zum Sakko trägt?
Bei Youtube findet man noch heute Videos, die Roman Hölzl beim Ski-Freestyle zeigen. 106 Tage war er allein im ersten Wintersemester an der Uni für den Sport unterwegs. Ski statt Studium. Dann brach er sich bei einem Ski-Unfall mehrere Wirbel – und änderte sein Leben. Roman Hölzl fokussierte sich auf sein Studium, arbeitete sich zu einem der Top-Absolventen in seinem Jahrgang an der TU München hoch und gründete mit Partnern RobCo. Das Unternehmen bietet Roboter-Lösungen quasi als Lego-Baukasten an, egal ob für Salatboxen oder Rechenzentren. Mit dem Abo-Modell von RobCo können Unternehmen Lücken schließen, die durch den Fachkräftemangel entstehen. Aber das soll erst der Anfang sein. Roman Hölzl will eine Multi-Milliarden-Firma bauen – und sieht Parallelen zu SpaceX. Warum genau, was RobCo anders macht als andere Player, wieso er nicht nur Hardware, sondern auch ein Abo-Modell verkauft und wie man jetzt zum Unicorn wurde, erzählt der Gründer im OMR Podcast. Was schützt RobCo, wenn es nicht die Patente sind?
Man weiß nicht genau, was verrückter ist: Dass ein Weltstar wie Lenny Kravitz während seiner Tour extra einen Zwischenstopp in Gelsenkirchen einlegt, um sich Fitnessgeräte von Gym80 anzuschauen – oder dass der Besitzer des Unternehmens im Grunde selbst eine Geschichte mit Hollywood-Potenzial zu erzählen hat. Simal "Schimy" Yilmaz hat eigentlich Industriemechaniker gelernt, landet aber über Umwege als Personenschützer an der Seite des früheren Besitzers von Gym80, fängt irgendwann im Service des Unternehmens an, arbeitet sich zum Chef hoch und übernimmt den Betrieb schließlich komplett. Das Risiko ist damals groß, Simal Yilmaz wagt den Schritt trotzdem – und formt aus der kleinen Firma einen global agierenden Fitness-Player mit inzwischen fast 100 Millionen Euro Umsatz. Welche Rolle McFit-Gründer Rainer Schaller in dieser Geschichte spielt, warum Beinpressen und Co. aus Gelsenkirchen sich gegen asiatische Konkurrenz durchsetzen können und warum Lenny Kravitz plötzlich Denzel Washington anrief, erzählt "Schimy" Yilmaz im OMR Podcast.
Wir haben bei Podstars ein neues Format gelauncht: "Dein Ernst" mit Benjamin von Stuckrad-Barre Schriftsteller Benjamin von Stuckrad-Barre spricht hier einmal pro Woche mit Persönlichkeiten aus Kultur, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft heiter über Ernstes und mit allem gebotenen Ernst über Leichtes. In Folge 1 ist Frank Thelen zu Gast. Der Unternehmer und Investor spricht mit "Stucki" über die Schuhsohlen von Ralf Dümmel, den Nazi-Gulli von Elon Musk und das richtige Alter, um mit dem „Bro“-Sagen aufzuhören. Hier könnt ihr die komplette Folge hören – und wer zukünftig nichts verpassen will, sollte direkt den Kanal abonnieren.
Vom Tellerwäscher am Hamburger Hauptbahnhof zum Schöpfer eines globalen Fashion-Imperiums: Uwe Schröder hat mit Tom Tailor deutsche Modegeschichte geschrieben und zeigt selbst mit 85 Jahren keine Anzeichen von Ruhestand. Im Gespräch mit Philipp Westermeyer erzählt der Mode-Pionier, wie er bereits in den 1960er-Jahren den Asien-Import erfand und einst unglaubliche 660.000 Cordhosen in nur fünf Tagen verkaufte. Er berichtet, wie ihn der Vietnamkrieg vorübergehend komplett pleite machte, wieso ihm ein chinesischer Geschäftspartner daraufhin eine Million Dollar per Handschlag lieh und wie neben Tom Tailer der Asia-Sourcing-Riese Asmara mit heute fast einer Milliarde Euro Umsatz entstand. Außerdem spricht Schröder über harte Business-Realitäten: Warum nennt er den Börsengang von Tom Tailor im Rückblick seinen größten Fehler? Wie funktioniert die Rettung der Traditionsmarke Bonita? Und warum schaden externe Investoren manchmal mehr als sie helfen? Ein mitreißender Talk über Risikofreude, echten Kaufmannsgeist und das Geheimnis, mit 85 noch völlig topfit zu sein.
Unten Demonstranten, oben ein paar der einflussreichsten Tech-Gründer der Welt: Die Verleihung des Axel-Springer-Awards an Investor Peter Thiel hat für viel Wirbel gesorgt. Und er war nicht alleine nach Berlin gekommen. Auch Palantir-CEO Alexander Karp und Paypal-Gründer Max Levchin waren Thiel zuliebe gekommen. Vor rund 100 geladenen Gästen diskutierten sie über die Zukunft der Demokratie und die Veränderungen im Silicon Valley. Und mittendrin: OMR-Gründer Philipp Westermeyer. Der war zum ersten Mal bei der Preisverleihung – und durfte trotzdem direkt neben Thiel und Karp sitzen. Was er da erlebt hat, erzählt er hier im OMR Podcast.
Er hat in München die legendäre Disco P1 betrieben, ein Zelt auf dem Oktoberfest zu DEM Treffpunkt der deutschen und internationalen Prominenz gemacht – und rund um den familieneigenen Feinkostladen ein Multi-Millionen-Business aufgebaut: Im OMR Podcast spricht Feinkost-König Michael Käfer über seinen Aufstieg, ein Treffen mit Ex-US-Präsident Bill Clinton und sein Geheimnis, wie man als Wiesn-Wirt dauerhaft Erfolg hat.
Eigentlich war Peter Bayer Snowboard-Funktionär. Heute ist er einer der Vordenker der Formel 1. Im OMR Podcast spricht der Österreicher über den rasanten Aufstieg der Visa Cash App Racing Bulls, die vom Schnäppchen-Team zur Multimilliarden-Brand aufgestiegen sind. Es geht um die Social-Media-Strategie, die aus dem Red-Bull-Rennstall das am schnellsten wachsende Formel-1-Team in den sozialen Netzwerken gemacht hat, um die Gen-Z-Strategie und natürlich auch um Speed auf der Strecke. Denn Peter Bayer sagt ehrlich: Ein Titel ist für die Racing Bulls aktuell nicht drin. Aber das heißt ja nicht, dass sie es nicht jedes Mal wieder versuchen – mit teils überraschendem Erfolg.
Andere sagen, sie wollen ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen. Karsten Henco sagt, sein Ziel als Unternehmer sei es, Krebs zu besiegen. Mittlerweile hat der Biotech-Pionier mehr als 20 Unternehmen angeschoben, zwei von ihnen wurden zwischenzeitlich zu Milliarden-Firmen: Qiagen war das erste deutsche Biotechnologie-Unternehmen an der NASDAQ und wurde mit dem Nespresso-Prinzip zum Weltmarktführer. Evotec wiederum baute er zusammen mit einem Nobelpreisträger auf. Im OMR Podcast spricht Karsten Henco über die Anfänge der Biotechnologie in Deutschland, Guerilla-Marketing in einer Fachzeitschrift und die Frage, warum er sich als CEO gerade dann unwohl gefühlt hat, wenn es extrem gut lief.
Die Frage, ob er auch Zalandos Wachstum beschleunigen könnte, beantwortet Bastian Siebers mit einem Wort: Ja. An Selbstbewusstsein mangelt es dem Flaconi-CEO nicht, an Erfolgsnachweisen allerdings auch nicht. Seit er den Parfum-Händler übernommen hat, ist aus dem einstigen Problemfall eine Umsatzrakete geworden. Innerhalb von vier Jahren hat er den Umsatz auf 651 Millionen Euro mehr als verdoppelt, das Sortiment gleichzeitig aber halbiert. Sein Playbook hat er über Jahrzehnte hinweg aufgebaut – von Karstadt bis Babymarkt. Und zwischendurch hat er bei Tengelmann Ventures mit Investments in Zalando und Delivery Hero so viel verdient, dass er eigentlich nicht mehr arbeiten müsste. Warum tut er es trotzdem?
Vom Luxusauto-Händler zu einem der größten Auto-Youtuber Deutschlands, und das in knapp 4 Jahren. Omid Mouazzen verdient heute mehr mit Youtube als mit seinem Autohaus, obwohl er da teilweise für siebenstellige Summen Ferrari, Bugatti und Co. verkauft. OMR-Gründer Philipp Westermeyer hat Omid Mouazzen beim Youtube-Festival in Berlin getroffen und mit ihm darüber gesprochen, warum sich ein 500.000-Euro-Auto leichter verkauft als eins für 15.000 Euro, wieso er seinen Steuerberater gebeten hat, sogar mehr Steuern zahlen zu dürfen – und natürlich auch, wie er die Diskussionen um JP Kraemer verfolgt.
Dass die Großeltern zum Kaffeetrinken vorbeikommen, ist nicht ungewöhnlich. Auch nicht für Carsten Coesfeld. Nur, dass in seinem Fall einer der mächtigsten Medienmanager der Welt am Esstisch saß. Reinhard Mohn hat aus dem Bertelsmann-Buchclub ein Weltunternehmen mit heutigen Marken wie Penguin Random House, RTL oder Arvato gebaut. Mit Enkel Carsten Coesfeld und dessen Bruder Thomas ist die Eigentümer-Familie von Bertelsmann nun zurück in der operativen Verantwortung in Gütersloh. „Wir sind kein Museum für Geschäftsmodelle der Vergangenheit“, beschreibt Carsten Coesfeld die Bertelsmann-Maxime für die Zukunft. Im OMR Podcast spricht er über unternehmerische Prüfungen auf dem Weg Richtung Vorstand, das Portfolio von 40 Unicorns (inklusive Mistral) – und die immer wieder erneuerte Entscheidung gegen die Börse, obwohl man dort in der Liga der Dax-Konzerne spielen würde.
Vor einigen Jahren hat sich Philipp Jessen gefragt, ob er an eine goldene Zukunft des klassischen Journalismus glaubt. Der langjährige Journalist musste sich eingestehen: Nein. Nach Jahren in den Chefredaktionen großer Magazine des Landes gründete er eine eigene Agentur mit Fokus auf Social Media und bekam so tiefe Einblicke in die Mechanik von Desinformation und Meinungsmache im Netz. Heute setzt sich Philipp Jessen dafür ein, dass die etablierten Parteien aufwachen und begreifen, dass die Zukunft der Demokratie auf dem Spiel steht. Im OMR Podcast spricht er über die zentralen Thesen seines Buchs "Shitfluencer", die Erfolgsfaktoren der AfD im Netz und die Frage, ob er jemandem wie JP Kraemer bei einer Image-Korrektur helfen würde.
Vom Oberliga-Fußballer und Baustellen-Helfer zum weltweiten Social-Media-Phänomen: Arda Saatçi sprengt mit seinen extremen Runs (3.000 km durch Japan, 600 km in den USA) regelmäßig das Internet. Millionen Menschen verfolgten zuletzt, wie er sich mit Schlafmangel Hunderte Kilometer durch die Hitze des Death Valley quälte. Über eine Milliarde Media-Impressions und ein 80-köpfiges Produktionsteam von Sponsor Red Bull zeigen: Hier entsteht mehr als nur Content. Im Gespräch gewährt Arda Saatçi exklusive Einblicke in seine Business-Strategie, spricht über den Aufbau seiner Brand Day One, Partnerschaften mit Mercedes-AMG und Co. sowie sein radikales Mindset ("Entweder komme ich ans Ziel oder kippe um"). Warum schlägt er trotz des Hypes sechsstellige Deals aus? Und wie will er es schaffen, zur einflussreichsten Person der ganzen Branche zu werden? Die Antworten gibt es im OMR Podcast.
16 Millionen Gäste, über zehn Milliarden Euro Umsatz und 70 Marken im Portfolio: Dertour ist die heimliche Großmacht im europäischen Reisemarkt. CEO Christoph Debus skaliert den Giganten im harten Wettkampf gegen TUI, Booking und Airbnb – und baut dabei Synergien mit dem Mutterkonzern Rewe aus. Nach Krisen-Erfahrungen bei Condor und Air Berlin peilt er bei Dertour jetzt neue Umsatzrekorde an. Im OMR Podcast spricht der Top-Manager über glänzende Geschäftszahlen trotz US-Flaute, das unterschätzte Comeback der Pauschalreise – und die dramatische Rettungsmission für 11.000 Gäste in Nahost.
Seine Boxershorts wurden durch das WM-Finale weltberühmt: Achraf Ait Bouzalim. Immer wieder war während des Fußballspiels zu sehen, dass Spaniens Nationalspieler Lamine Yamal Unterwäsche der Frankfurter Streetwear-Marke 6PM trägt. Gegründet wurde die von Achraf Ait Bouzalim. 2021 war er im OMR Podcast zu Gast und erzählte, wie er mit 6PM den Durchbruch geschafft hat, warum er kein Geld für Marketing ausgibt und wie er seine Community so eng an die Marke bindet. Wir glauben, dass die Geschichte auch weiterhin spannend ist. Daher haben wir die Folge für unsere Serie "OMR Classics" neu aufgelegt. Viel Spaß beim Hören!
Im Fernsehen investiert sie in gesunde Gummibärchen, sobald die Kameras aus sind, in Giganten-Startups wie Anthropic: Janna Ensthaler sagt, keine deutsche Familie habe im Silicon Valley so viel Zugang zu Deals und Startups wie sie und ihr Mann Ludwig. Ihr öffentliches Bild prägen hingegen nicht ihre goldenen Investments in Firmen wie SpaceX, sondern ihre Rolle als Jurorin bei "Die Höhle der Löwen", wo sie seit einigen Staffeln Gründer*innen grillt. Und natürlich ihre Rolle als Kolumnistin für verschiedene Medien. Atomkraftwerke wieder einschalten, den Staat verschlanken, Geburtenraten steigern: Janna Ensthaler scheut sich nicht, zu polarisieren. Warum ihre Kinder trotzdem keinen Cent erben, hörst du nur hier.
Keine Buchung über Booking.com, aber über 90 Prozent Auslastung das ganze Jahr über: Der Stanglwirt ist weit mehr als ein Traditionsgasthof – er ist eine weltweite Luxusmarke und ein Sehnsuchtsort für Hollywood-Stars, Spitzensportler und Stammgäste aus aller Welt. In dieser Podcast-Folge – direkt vor Ort in Tirol aufgenommen – empfängt Philipp Westermeyer gleich drei Gäste auf einmal: Maria, Elisabeth und Johannes Hauser. Sie bilden in 12. Generation das Geschwister-Trio an der Spitze des Familienbetriebs mit über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und rund 60 Millionen Euro Umsatz. Ein Gespräch wie eine Masterclass in Unternehmertum, Familienführung und dem, was passiert, wenn man nicht maximiert, sondern optimiert.
Sie wollen mit neuen Sportformaten den deutschen Markt erobern: NBA-Star Dennis Schröder und Ex-Investor David Fischer. Fischer war einst hochgezahlter Partner beim Wagniskapitalgeber HV Capital, dann verzichtete er auf einen potenziell siebenstelligen Bonus, um mit der Icon League die Fußball-Welt zu erobern. Zusammen mit NBA-Weltmeister Dennis Schröder baut er jetzt auch noch die LGCY Series auf: ein 5-gegen-5-Basketballformat auf einem vollverglasten LED-Court, das schon mit dem ersten Spiel Millionen-Reichweiten erzielte. In dieser Episode blicken wir tief in die Ökonomie hinter Sport-Investments. Dennis Schröder verrät, warum 86 Prozent der NBA-Spieler kurz nach der Karriere pleite sind, wie er selbst seine Millionen anlegt und wieso er lieber in Deutschland als in den USA leben möchte in Zukunft. Außerdem teilt David Fischer, in welche Sportarten er mit seiner Sport-Plattform-Business als nächstes expandieren will – und was ausgerechnet ein Besuch im Bierkönig auf Mallorca mit seinen neuen Business-Plänen zu tun hat.
350 Millionen Euro zahlte ein Investor vor Jahren für das Pacha – der Club auf Ibiza mit der ikonischen Kirsche im Logo ist eine der Mega-Brands weltweit. Aber wie funktioniert eigentlich das Business mit den Party-Nächten? OMR-Gründer Philipp Westermeyer hat Manager Enrique Mandl auf Ibiza getroffen. Ein Gespräch über den Fünf-Sterne-Hotel-Wahnsinn in Dubai, sinkende Getränkepreise, steigende DJ-Gehälter - und die Frage, wie man es schafft, an einem Party-Abend eine Rechnung von 300.000 Euro zu produzieren.
Vom Lautsprecher-Bausatz-Anbieter zum D2C-Giganten mit rund 170 Millionen Euro Umsatz: Mit seinem Direct-to-Consumer-Ansatz zeigt Teufel, wie man sich als deutsche Traditionsmarke im Wettkampf mit den großen Playern behauptet. CEO Sascha Mallah verrät im OMR Podcast, wie die Berliner Brand mit Soundbars, Kopfhörern und Co. trotz mächtiger Konkurrenz von Apple bis JBL zweistellige Umsatz-Margen einfährt, wie Teufel sich mit einem cleveren Marken-Lizensierungsdeal mit der US-Kultmarke Fender den amerikanischen Markt erschließt und wieso er plant, den Umsatz in den nächsten drei Jahren zu vervielfachen.
Hugo-Boss-CEO Daniel Grieder hat die traditionsreiche deutsche Modefirma wiederbelebt - und in den letzten fünf Jahren den Umsatz von zwei auf vier Milliarden Euro verdoppelt. Doch jetzt stößt die Vollgas-Strategie des Schweizer Managers an ihre Grenzen: Die Konsumrückhaltung lässt die Umsätze stagnieren, wichtige Märkte wie Russland oder der Nahe Osten brechen weg. Doch Grieder bleibt optimistisch: Mit einem starken Fokus auf das Sportmarketing will er das MDax-Unternehmen wieder auf Wachstumskurs bringen. Dafür wettet Hugo Boss unter anderem auf die Australian Open oder Tennis-Nachwuchsstar Taylor Fritz. Im OMR-Podcast verrät er zudem, wie er es geschafft hat, Fußball-Legende David Beckham als Testimonial und Partner zu gewinnen, wie viel KI der Modemarke gut tut - und warum er selbst nicht zum Influencer taugt.
Die Geschichte von Einhell klingt wie ein bayerisches Wirtschaftswunder: Als Andreas Kroiss 1998 einsteigt, steckt das Unternehmen in der Krise. Seine Antwort: Radikaler Fokus. Er wirft ganze Produktlinien aus dem Sortiment, setzt alles auf die Markenfarbe Rot und erfindet mit der Power X-Change-Plattform das „Nespresso-Prinzip für den Baumarkt“: 370 Geräte, ein einziger Akku. So schafft er es, den Umsatz von 130 Mio. auf 1,2 Mrd. Euro zu steigern und Einhell als lokalen Werkzeugchampion zu etablieren. Nun steht seine nächste Wette an: Die Expansion in die USA. Ein Vorhaben, mit dem Einhell die Zwei-Milliarden-Umsatzmarke knacken will. Im OMR Podcast erzählt der CEO, wie er Branchenriesen wie Bosch und Makita im DIY-Markt überholte, wie er gegen den Widerstand des Betriebsrats Fixgehälter senkte und wie er über seinen Landsmann Toto Wolff den Weg in die Formel 1 fand.
Sie sind die wahrscheinlich erfolgreichsten Serial-Entrepreneurs der deutschen Gastro-Geschichte: Klaus Rader und Friedemann Findeis. Angefangen haben sie bei McDonald’s, wo Rader als Franchise-Nehmer ein Millionen-Business aufgebaut hatte. Doch statt die Betriebe bis zum Ruhestand zu optimieren, starteten die beiden neu, übernahmen ein italienisches Restaurant – und bauten daraus L’Osteria. Wie aus einem kleinen Laden in Nürnberg eine Gastro-Kette mit 400-Millionen-Euro-Bewertung wurde, wie sie nebenbei noch das Italo-Food-Projekt Vapiano mitgegründet haben und wieso das eine Konzept bis heute erfolgreich ist, das andere aber krachend scheiterte, verraten die beiden in dieser Folge. Wir haben mit ihnen über die ganze Reise gesprochen, von den Anfängen bis heute: Warum wächst L'Osteria, obwohl so viele Gastro-Betriebe gerade leiden? Wie stehen die beiden zu Robotern und Fertigprodukten? Und natürlich: Würde L'Osteria auch in Italien funktionieren? Die Antworten gibt es im OMR Podcast.
Marc Fielmann ist gerade mal 30 Jahre alt, als er 2019 die Führung des Brillen-Giganten Fielmann übernimmt. Vater Günther hatte das Unternehmen gegründet und aufgebaut. Als Marc Fielmann übernimmt, gibt es europaweit rund 900 Filialen und einen Milliardenumsatz, der noch ganz überwiegend im stationären Handel erzielt wird. „Der Druck war massiv“, hat er 2021 im OMR Podcast verraten – und dann eine Vision skizziert, die bis 2025 zu mehr als 2,3 Milliarden Euro Umsatz führen sollte. Spoiler: Dieses Ziel haben sie, wie man heute weiß, übertroffen. Aber wie steht es mit anderen Themen wie Smart Glasses? Haben sich auch da die Prognosen von Marc Fielmann bewahrheitet? Die Antwort gibt es in dieser Classic-Folge des OMR Podcasts, die wir im November 2021 veröffentlicht haben. Wir glauben, dass die Geschichte auch weiterhin spannend ist. Daher haben wir die Folge für unsere Serie "OMR Classics" nun neu aufgelegt. Viel Spaß beim Hören!
Die Geschichte des 60-Mio.-Unternehmens Nø Cosmetics beginnt mit einem neuen Rücken-Tattoo des Vaters der Gründerin. Bis heute gibt es die Creme zur Pflege der Wunden im Sortiment der Hautpflegemarke – obwohl die ersten Versuche, eine eigene Creme zu vertreiben, alles andere als erfolgreich waren. Nø Cosmetics ist ein Familienprojekt: Tochter Caroline hat die Firma mit ihrem Vater aufgebaut, ihre Mutter leitet den Onlineshop, ihre Schwester verantwortet das Design. Aus einer Idee ist eine Multimillionen-Skincare-Brand geworden, die mit ihren Produkten eine neue Kategorie im Drogerieregal definiert hat. Warum Caroline Kroll anfangs ausschließlich auf dm gesetzt hat, wie Tiktok dabei half, einen Produkt-Fail zu vermeiden, und welche Rolle LeonXSkincare beim Aufbau von Nø Cosmetics gespielt hat, erzählt die Gründerin im OMR Podcast. Und zum Schluss enthüllt sie sogar ein Projekt, an dem sie zuletzt anderthalb Jahre heimlich gearbeitet hat.
Leopold Aschenbrenner hat eine rasante Karriere hingelegt: als Schüler übersprang er mehrere Klassen, seinen Abschluss machte er mit 19 Jahren als Jahrgangsbester an der Columbia University, heute managt er mit gerade mal 24 Jahren einen 20-Milliarden-Fonds. Innerhalb kürzester Zeit ist der Deutsche so zu einem der einflussreichsten Köpfe im Silicon Valley geworden, wenn es um das Thema KI geht. Seine Investments sorgen für so viel Aufmerksamkeit, dass sie Börsenkurse teilweise zweistellig steigen lassen. Ein früher Rauswurf bei OpenAI hat an seinem Standing nichts geändert, im Gegenteil. Noah Leidinger und Philipp "Pip" Klöckner diskutieren die Thesen aus Aschenbrenners Essay, der zuletzt Pflichtlektüre in der Tech-Szene war. Und wo sie schon mal dabei sind, sprechen sie auch über die heißesten News aus der Tech-Welt, vom Verkauf von Delivery Hero bis zu den Palantir-Plänen eines deutschen Gründers – und einen anderen Deutschen, der zuletzt ebenfalls für Schlagzeilen sorgte.
Feuchttücher, Klopapier und klare Kante: Mit über 19,2 Milliarden Euro Umsatz und mehr als 90.000 Mitarbeitenden ist dm die unangefochtene Nummer 1 im deutschen Drogeriemarkt. Unter Chef Christoph Werner ist das Unternehmen in den vergangenen 16 Jahren enorm gewachsen. Im OMR Podcast berichtet er, welche enormen Umsätze mit Eigenmarken möglich sind, welches Potenzial er bei Protein-Produkten sieht, warum die Einkäufer des Familienunternehmens immer wieder in Asien unterwegs sind und was das firmeneigene dmGPT heute schon kann. Doch der Sohn des dm-Gründers schreckt auch nicht vor politischen Statements zurück: Er blickt besorgt auf den Standort Deutschland und die Demokratie, fordert tiefgreifende Reformen von der Politik - aber will trotzdem niemals nach Dubai auswandern. Und auch nicht ins All fliegen.
2013 haben Thomas Heyne und Mario Hertel ein stillgelegtes Restaurant übernommen. Heute machen sie in nur viereinhalb Monaten Saison knapp 45 Millionen Euro Umsatz (netto!). Und aus der Location auf Mykonos ist einer der exklusivsten Beachclubs der Welt geworden: das Scorpios. An warmen Sommertagen ankern teilweise mehr Jachten vor der Küste, als es Parkplätze für Autos gibt. 1000 Boote legen dann beim Scorpios an – und bringen ein Publikum, das sich liest wie die Gästeliste einer Oscar-Verleihung. Jay-Z und Beyoncé waren schon da, Leonardo DiCaprio und Matt Damon auch. Und an den Mischpulten haben David Guetta, Avicii oder die Swedish House Mafia aufgelegt. Heute kosten Abende mit den DJs so viel wie ein Einfamilienhaus. Thomas Heyne hat für sie so viel bezahlt wie für zwei Wochen Pauschalurlaub mit Halbpension. Im OMR Podcast erzählt Thomas Heyne von seinen Anfängen in der Gastro-Szene in Ulm. Es geht um Menschen, die ihn abgezockt haben ("Irgendwann ist mir aufgefallen, dass meine Mitarbeiter größere Autos fahren als ich"), den Einstieg von Soho House als Investor beim Scorpios – und die Frage, warum er sich trotz Exit und Promi-Club morgens manchmal wünscht, dass der Tag schon vorbei wäre…
Oliver Winter wollte eigentlich Lehrer werden, doch von einer Weltreise kam er mit einer Idee zurück – und baute ein Hostel. Heute übernachten täglich rund 25.000 Menschen in einem der A&O Hostels, die es inzwischen europaweit gibt, fünf Mal allein in Berlin. Im OMR Podcast gibt Oliver Winter Einblicke in den Aufbau des Unternehmens, bei dem man mit einem kleinen Trick zum Start des Oktoberfestes für Schlagzeilen sorgte. Es geht um knallharte Kalkulationen, um Kampfpreise von 12 Euro pro Nacht und Bett anbieten zu können. Es geht um die Besonderheiten des Hostel-Business (warum sind die Betten festgeschraubt?) und den Aufbau eines Konzepts, das auch von ungewöhnlichen Übernachtungsgästen lebt. Und es geht um ein alles veränderndes Angebot, das Oliver Winter vor vielen Jahren bekam – und das beste "Nein" seines Lebens.
Paul Achleitner hat den Börsenkurs der Allianz mal um fünf Milliarden DM ansteigen lassen – allein durch seinen Namen. Der Österreicher wurde damals Finanzvorstand, nachdem er sich zuvor mit dem Aufbau des Deutschland-Geschäfts von Goldman Sachs einen Namen gemacht hatte. Ein Gespräch gleicht einem Spaziergang durch die Wirtschaftsgeschichte: Es geht um die Anfänge von Goldman Sachs in Deutschland, die Chancen für Investoren nach dem Ende der DDR, um seine Zeit als Chefaufseher der Deutschen Bank, bei der er in der tiefsten Krise den Radikalumbau orchestrierte (eine Billion Euro von der Bilanz genommen, zwei Management-Ebenen ausgetauscht) und Elite-Netzwerke, in denen Achleitner seit Jahren Beziehungen zu Top-Entscheidern von OpenAI-Gründer Sam Altman bis Ex-US-Außenminister Henry Kissinger knüpft. Im OMR Podcast verrät Achleitner, wieso er zweimal rund 80 Prozent seines Gehalts freiwillig aufgab und warum er jetzt mit fast 70 Jahren noch einmal tiefer in die Startup-Welt eintaucht.
Eigentlich wollte er Mediziner werden, stattdessen steuert er inzwischen ein Milliarden-Imperium mit 13.000 Mitarbeitern: Udo Müller, Gründer des Medienkonzerns Ströer. Angefangen hat diese außergewöhnliche Unternehmerkarriere kurz nach dem Mauerfall mit einem Deal, der auch heute noch wie ein echter Wirtschafts-Krimi klingt: Als aggressiver Außenseiter übernahm Ströer den marktbeherrschenden Player „Deutsche Städte-Reklame“ – dank eines 400-Millionen-Euro-Bluffs, bei dem sich Udo Müller vorkam wie der berühmte Hochstapler Felix Krull. Später folgt ein spektakulärer Börsengang und die Erweiterung des Produktportfolios. Inzwischen führt Müller Marken wie T-Online und Statista durch die KI-Disruption der Gegenwart. Im OMR Podcast spricht Udo Müller über die Wucht der KI-Revolution und warum er deswegen die operative Führung bei Ströer wieder übernommen hat. Außerdem erklärt er, warum er sich Sorgen um Deutschland macht, warum er Homeoffice für unsolidarisch hält – und warum die besten Jahre für Out-of-Home erst noch kommen.
Rund 36 Millionen verkaufte Flaschen in nur einem Jahr – und jede einzelne unterstützt soziale Projekte. Doch für Paul Bethke ist das erst der Anfang. Mit seinen Marken Lemonaid und Charitea hat er bewiesen, dass wirtschaftlicher Erfolg und gesellschaftliche Wirkung zusammengehen. Jetzt will der Social Entrepreneur den nächsten Schritt gehen – und erstmals auch seine Community zu Mitunternehmern machen. Im OMR Podcast spricht Bethke offen über seinen Frust mit ineffizienter Entwicklungshilfe, erklärt, warum er ausgerechnet das System Wirtschaft für seine sozialen Ziele nutzt – und weshalb ein Exit für ihn keine Option ist. Zwischen Surfbrettern, Quantenphysik und einem veganen Hotel auf Sri Lanka wird klar: Für Bethke sind Wachstum und Wirkung kein Widerspruch, sondern Antrieb.
Es ist die versteckte 20-Milliarden-Euro-Chance, die bislang niemand richtig angepackt hat: Benjamin Schroeter will mit Soulhouse den Massage-Markt knacken. Zwischen dem Thai-Studio um die Ecke und dem teuren Wellness-Tempel im Luxushotel baut er mit Soulhouse eine neue Brand: offen für alle, mit Premium-Anspruch. Das Konzept kommt an – auch bei Investor*innen. Schroeter hat gerade über 20 Millionen Euro weiteres Wachstumskapital eingesammelt, unter anderem von den Gründern von Personio und Flixbus. Stellt sich nur die Frage: Warum setzt ausgerechnet ein erfolgreicher Tech-Gründer auf ein 5000 Jahre altes Offline-Business? Die Antwort gibt es im OMR Podcast.
Janik Nolden ist gescheitert als Unternehmer und denkt darüber nach, Lehrer zu werden, als er von diesem Typen hört: 700.000 Euro macht ein Bekannter pro Monat mit dem Handel von Solaranlagen-Teilen über Kleinanzeigen. Er erkennt eine Chance: Heute, fünf Jahre später, ist aus seinem neuen Startup Solago ein rasant wachsendes Business geworden. Rund 450 Millionen Euro Umsatz sollen es dieses Jahr werden – und das ohne Investoren. Wie das geht und was auf diesem Weg die größten Hürden waren, hörst du im OMR Podcast.
Sein erstes Rad-Team hat Ralph Denk ins Leben gerufen, um Werbung für sein Fahrradgeschäft zu machen. Dass daraus mal eines der weltweit erfolgreichsten Radsport-Franchises werden würde, konnte er da noch nicht ahnen. Wobei: Mittelmaß hat ihn schon damals nicht interessiert. Inzwischen fährt der Teamchef mit seinem Rennstall Red-Bull-Bora-Hansgrohe um die großen Titel mit – und kämpft mit Fahrern wie Florian Lipowitz und Remco Evenepoel ab Juli um den Sieg bei der Tour de France.
Ein Leben wie ein Hollywood-Film: Jens und Jan Ehrhardt bauten Deutschlands zweitgrößten unabhängigen Vermögensverwalter auf – und steuern heute rund 18,7 Milliarden Euro. Doch ein Familienurlaub hätte diese Erfolgsgeschichte beinahe viel zu früh beendet. 2004 sind sie in Thailand am Strand, als sich ein Tsunami in rasender Geschwindigkeit auf die Küste zubewegt. Insgesamt sterben in Asien damals rund 230.000 Menschen bei der Katastrophe. Die Ehrhardts überleben. Hier sprechen sie über diese Erfahrung – und welche Auswirkungen sie auf ihr Leben hatte. Es geht um die Frage, wie es sich anfühlt, 100 Millionen Euro in ein Unternehmen zu investieren – und wie es gelingt, 40 Jahre lang an der Börse erfolgreich zu sein. Und sie verraten ihre erfolgreichsten Investments – und warum sie von SpaceX lieber die Finger gelassen haben.
Siechende Regionalzeitungen, skandalgeplagte Yellow-Press-Titel und ein riesiger Schuldenberg: Julia Becker hat bei der Funke-Mediengruppe aus Essen ein schweres Erbe angetreten. Im OMR Podcast gewährt die Aufsichtsratsvorsitzende schonungslose Einblicke. Es geht um nichts weniger als die Zukunft des Traditionsverlags – und die Frage, wie man ein Medien-Imperium saniert, dessen Kerngeschäft immer stärker wegbricht? Julia Becker erklärt, wieso zwar immer weniger Menschen lineares Fernsehen schauen, TV-Zeitschriften aber immer noch ein extrem lukratives Business sind. Außerdem verrät sie, wie ein Digital-Experiment scheiterte, weil Menschen statt eines iPads lieber weiterhin eine gedruckte Tageszeitung haben wollten. Und dann geht es noch um den Verkauf eines Segments, das weiterhin Millionen abwirft (und die Frage, warum die Verlegerin ausgerechnet große Hoffnungen in ein Medien-Experiment bei einem Pferdeturnier im Sauerland setzt...) Klartext von der Funke-Chefin: Jetzt reinhören in den OMR Podcast!
Sein Triumph beim Iron Man auf Hawaii öffnete Jan Frodeno das Tor zum großen Geld – doch der Triathlet lehnte ab. Statt Ausrüsterverträge abzuschließen, half er Gründer Mario Konrad lieber beim Aufbau der Performance-Marke Ryzon. Zum Glück. Im OMR Podcast erzählen Jan Frodeno und Mario Konrad, welche Hürden es auf dem Weg vom kleinen Kölner Startup zum Multimillionen-Player gab – und warum Ryzon inzwischen zwar Rad- und Joggingkleidung vertreibt, aber von einer anderen Produktkategorie lieber die Finger lässt. Welche? Das hörst du in dieser Folge des OMR Podcasts.
Ein Autounfall verändert alles: Für Iris von Arnim wird er zum Startpunkt einer außergewöhnlichen Unternehmergeschichte. Im Krankenhaus greift sie zu Stricknadeln – und trifft damit einen Nerv. Ihre handgestrickten Pullover werden in den 1970ern zum Must-have, ihr Regenbogenmodell zum Kultobjekt auf Sylt. Was klein beginnt, wächst zu einem internationalen Luxuslabel heran. Heute, 50 Jahre später, führt sie das Unternehmen gemeinsam mit ihrem Sohn Valentin, Ex-Goldman-Sachs-Banker – mit Millionenumsätzen und ohne einen Euro Fremdkapital. Im OMR Podcast sprechen sie darüber, wie sie das „Quiet Luxury“-Segment prägen, warum sie lieber auf Substack als auf klassische Werbung setzen und wie sie sich gegen Branchengrößen wie Loro Piana und Brunello Cucinelli durchsetzen. Ach ja, wieso Pullis 1000 Euro kosten, spielt natürlich auch eine Rolle.
Es wird der größte IPO der Geschichte: SpaceX. Am Freitag bringt Elon Musk das Raumfahrt-Unternehmen an die Börse. Doch hinter der astronomischen 1,8-Billionen-Bewertung steckt brutales Financial Engineering. Wie konnte Musk die Bewertung innerhalb weniger Monate von rund 250 Milliarden Dollar in solche Höhen katapultieren? Wie passt der Firmenwert zu den vergleichsweise niedrigen Umsätzen – und den Milliarden-Verlusten? Und warum wird die Aktie ausgerechnet bei Privatanleger*innen so offensiv beworben? Im OMR Podcast entschlüsseln die Finanz-Experten Philipp „Pip“ Klöckner und Noah Leidinger den Musk-Masterplan, bei dem der Griff nach den Sternen dazu dient, massive finanzielle Probleme bei der KI-Sparte xAI zu kaschieren. Und sie enthüllen im Gespräch mit Philipp Westermeyer, welche deutsche Startup-Legende mit einem frühen SpaceX-Investment mehr verdienen könnte als bei jedem anderen Deal zuvor (Spoiler: Pip ist es nicht, aber der hat auch investiert – und erklärt euch, wie das ging).
Als Kind wuchs er in einfachsten Verhältnissen auf, später diskutierte er mit Apple-Gründer Steve Jobs die Zukunft: René Obermann hat eine der außergewöhnlichsten Karrieren der deutschen Wirtschaft hingelegt – und dabei immer wieder überraschende Wechsel vollzogen. Sein Studium brach er ab, um ein Startup zu gründen und zu dreistelligen Millionen-Umsätzen zu führen. Nach dem Exit wechselte er ausgerechnet zum ehemaligen Staatskonzern Telekom. Wie er es dort in wenigen Jahren zum jüngsten CEO eines DAX-Konzerns schaffte, welche Idee er dem Apple-Chef bei einem Treffen pitchte und wie er den legendären früheren T-Mobile-US-Chef John Legere mit einem Besuch in Berlin „austrickste“, erzählt René Obermann im OMR Podcast. Und natürlich geht es auch um die Zukunft Europas – denn der Verwaltungsratschef von Airbus und künftige Chefaufseher von SAP fürchtet um die Zukunft des Kontinents. Im OMR Podcast schlägt René Obermann Alarm: Europa schadet sich mit dem AI-Act selbst, warnt Obermann – und enthüllt, wieso er wegen Elon Musks Weltraum-Monopol sogar persönlich bei Frankreichs Präsident Emmanuel Macron vorstellig wurde.