MY DATA IS BETTER THAN YOURS
Jonas Rashedi
In unserer digitalen Welt gibt es einen entscheidenden Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet: Daten. Jonas Rashedi spricht in seinem Podcast jeden Freitag mit Gäst:innen aus dem Data- und AI-Umfeld: Scientists, Analyst:innen, Architekt:innen, Product Manager:innen, Business-Verantwortlichen – aber auch mit Entscheider:innen aus Unternehmen, die Daten strategisch nutzen, um ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Ob Start-up, Mittelstand oder Konzern: In diesem Podcast erwarten euch praxisnahe Gespräche, strategische Einblicke und konkrete Learnings rund um Daten, AI, Leadership sowie Organisations- und Steuerungsmodelle. Jonas Rashedi ist Chief Digital Officer (CDO) und Mitglied der Geschäftsleitung bei FALKE KGaA. Dort verantwortet er IT, AI und Data sowie den Aufbau skalierbarer Architekturen und datengetriebener Entscheidungsprozesse. Zuvor war er unter anderem Chief Data Officer bei der FUNKE Mediengruppe, Director Data Intelligence & Technologies bei Douglas sowie Gründer der Rashedi Consulting GmbH. Mit über 16 Jahren Erfahrung verbindet er strategische Perspektive mit operativer Umsetzung – immer mit dem Ziel, Unternehmen nachhaltig datengetrieben auszurichten.
In unserer digitalen Welt gibt es einen entscheidenden Faktor, der über Erfolg und Misserfolg entscheidet: Daten. Jonas Rashedi spricht in seinem Podcast jeden Freitag mit Gäst:innen aus dem Data- und AI-Umfeld: Scientists, Analyst:innen, Architekt:innen, Product Manager:innen, Business-Verantwortlichen – aber auch mit Entscheider:innen aus Unternehmen, die Daten strategisch nutzen, um ihr Geschäftsmodell weiterzuentwickeln. Ob Start-up, Mittelstand oder Konzern: In diesem Podcast erwarten euch praxisnahe Gespräche, strategische Einblicke und konkrete Learnings rund um Daten, AI, Leadership sowie Organisations- und Steuerungsmodelle. Jonas Rashedi ist Chief Digital Officer (CDO) und Mitglied der Geschäftsleitung bei FALKE KGaA. Dort verantwortet er IT, AI und Data sowie den Aufbau skalierbarer Architekturen und datengetriebener Entscheidungsprozesse. Zuvor war er unter anderem Chief Data Officer bei der FUNKE Mediengruppe, Director Data Intelligence & Technologies bei Douglas sowie Gründer der Rashedi Consulting GmbH. Mit über 16 Jahren Erfahrung verbindet er strategische Perspektive mit operativer Umsetzung – immer mit dem Ziel, Unternehmen nachhaltig datengetrieben auszurichten.
Loyalität ist ein Datenthema, kein Rabattthema – mit Lucas B., SAP
Episoden
Seit über sechs Jahren erhebt SAP den Customer Loyalty Index. In diesem Jahr kippt in Deutschland etwas, das lange als sicher galt: Loyalität, die über Rabatte und Prämien entsteht, fällt auf den niedrigsten je gemessenen Wert, während die Loyalität aus Erfahrung und Relevanz auf den höchsten steigt. Jonas Rashedi spricht mit Lucas Bergström, VP ISV Partnerships bei SAP Engagement Cloud, über die Frage, was das für Technik und Datenarbeit bedeutet. Lucas bringt den Satz mit, der die Folge trägt: Speed without context doesn't create better customer experience. Er erzählt von App-Onboardings, die alle Berechtigungen auf einmal abfragen, von Warenkorb-Mails, die zu früh feuern, und von einem Loyalitätsprogramm, das ihm Rabattcodes auf Produkte schickt, die er nie kauft, weil die Codes aus dem Merchandising kommen und nicht aus den Kundendaten. Jonas hält mit seiner These dagegen: Zwischen Single Channel und Omni Channel wurde eine Stufe übersprungen, nämlich eine saubere Analytics-Fähigkeit. Die beiden sprechen über den Base Layer aus Channel-, Kunden- und Backend-Daten, über Clean Core aus SAP-Sicht, über die Bewegung vom CDP-Produkt hin zur Business Data Cloud und über die Partnerschaft mit Google. Dazu die ehrliche Frage, warum FALKE kein Sockenabo braucht und wann ein Replenishment-Modell wirklich passt. Am Ende steht eine unbequeme Einordnung: Viele Unternehmen, die ein Loyalitätsprogramm einführen wollen, haben in Wahrheit ein Margenproblem. Und die Antwort darauf ist keine neue Plattform, sondern eine Datengrundlage, die Antworten in Wochen liefert. In dieser Folge erfährst du: → warum Tempo ohne Kontext keine bessere Customer Experience erzeugt → welche Stufe zwischen Single Channel und Omni Channel übersprungen wurde → woran Loyalitätsprogramme in der Umsetzung scheitern → was ein Base Layer aus Channel-, Kunden- und Backend-Daten leisten muss → wann ein Replenishment-Modell passt und wann es nur Hype ist Lucas Bergström verantwortet als VP ISV Partnerships bei SAP Engagement Cloud das Thema Technologiepartnerschaften. Er war lange bei SAP, ist für eine Station in ein anderes Unternehmen gewechselt und inzwischen zurück. Seit Jahren arbeitet er an den Themen Engagement, Marketing und Loyalty, zuletzt unter anderem an der Partnerschaft mit Google. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Lucas Bergström: https://www.linkedin.com/in/lucas-bergstr%C3%B6m/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 🔗 SAP Engagement Cloud Profile: https://www.linkedin.com/company/sap-engagement-cloud/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Eine Datenstrategie steht schnell auf Papier. Die Plattform darunter zu bauen, dauert länger, und zwar an Stellen, die vorher kaum jemand auf dem Zettel hat. In Teil 2 der ORF-Doppelfolge spreche ich mit Thorsten Steuer, Data Architekt beim ORF. Er war der Erste, der im neuen Datenteam für Struktur sorgen sollte, und hat vorgefunden, was in fast jedem gewachsenen Haus steht: Excel, SAP, Oracle, SQL-Datenbanken, viele Insellösungen und kein gemeinsames Bild davon, wie das zusammengehört. Heute läuft eine Platform-as-a-Service, betreut von zweieinhalb Personen. Benutzbar war sie nach drei, vier Monaten. Enterprise-Ready deutlich später: Schutzbedarfsanalyse mit dem CISO-Office, Rechtekonzept, Intrusion Detection, Penetrationstest. Thorsten sagt, das habe mindestens ein dreiviertel Jahr gekostet, und zieht den Vergleich, der hängenbleibt: Enterprise-Ready ist etwas anderes, als mal eben etwas in Docker Compose hochzuziehen. Technisch am spannendsten ist die Broadcast-ID. Sie ist dezentral, hat ein URI-Format und trägt die Bedeutung der Entität in sich, sodass das Master Data Management an der Quelle gelöst wird. Die Idee kommt von der ARD, der ORF hat sie angepasst, weil ein Standard nach Thorstens Bild eher ein Stadtplan ist als eine Blaupause. Und beim Thema Agenten wird er deutlich: Den einen allwissenden Agenten, der alle Probleme löst, wird es aus seiner Sicht nicht geben. Es werden viele spezifische Agenten sein, gewartet von Menschen, die nah am Prozess sitzen. In dieser Folge erfährst du: → warum eine Datenplattform nach drei Monaten nutzbar, aber erst rund ein Jahr später Enterprise-Ready ist → was Schutzbedarfsanalyse, Penetrationstest und ISO-Zertifizierungen praktisch bedeuten → wie die Broadcast-ID Master Data Management an der Quelle löst → warum ein Knowledge Graph das Matching-Problem nicht ersetzt → was Thorsten heute anders machen würde, wenn er noch einmal anfangen müsste Über den Gast: Thorsten Steuer ist seit zweieinhalb Jahren Data Architekt beim ORF. Er kam als erster Neuzugang in das neue Datenteam, hat dort den ersten Cloud-Use-Case gebaut und anschließend die zentrale Datenplattform des Hauses aufgesetzt, von der Anbieterauswahl über das Compliance-Verfahren bis zum Enablement der Fachbereiche. Nebenbei organisiert er das Data Engineer Meetup in Wien mit. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Thorsten Steuer: https://www.linkedin.com/in/thorsten-steuer-2b2589164/ 🔗 Zu ORF: https://orf.at/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Carina Rogl baut seit Anfang 2024 die Datenplattform des ORF auf. In dieser Folge erzählt sie, was sie vorgefunden hat: ungefähr 30 bis 40 Systeme, die beteiligt sind, bis eine Sendung geplant, produziert und ausgestrahlt ist, bei ungefähr 140.000 Stunden Programm im Jahr, viele gewachsene Datenflüsse und keine durchgängige ID für ein einzelnes Content-Element. Der erste Schritt war deshalb eine Content-Metadaten-Landkarte, an der ungefähr sieben bis acht Monate gearbeitet wurde. Daraus entstanden die Broadcast-ID, die ein Content-Element vom Anfang des Prozesses bis ins Archiv begleitet, sechs Handlungsfelder als Datenstrategie und eine Organisationsform, die Carina ein serviciertes Data Mesh nennt: eine zentrale Plattform, die die Fachbereiche befähigt, statt sie ihre eigenen Plattformen bauen zu lassen. Inzwischen kommen Data Hubs dazu, interdisziplinäre Teams für Themen, die kein Fachbereich allein stemmen kann. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Carina Rogl: https://www.linkedin.com/in/carina-rogl/ 🔗 ORF: [TODO: LinkedIn-Unternehmensseite prüfen] 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg In dieser Folge erfährst du: → warum sich ein Medienhaus erst einigen muss, was ein Beitrag ist, bevor es eine ID vergeben kann → wie eine Content-Metadaten-Landkarte entsteht und was sie an manueller Arbeit sichtbar macht → was ein serviciertes Data Mesh von einem reinen Data Mesh unterscheidet → wie man ein Dateninvestment verargumentiert, das sich vorher nicht in Euro rechnen lässt → warum Public Value eine Scorecard braucht und keine einzelne Kennzahl Über den Gast: Carina Rogl ist Abteilungsleiterin Datenplattform beim ORF. Sie ist seit fast fünf Jahren im Haus, hat in der Anwendungsentwicklung als Projektleiterin angefangen und baut seit Anfang 2024 die Datenplattform und die Datenstrategie des ORF auf. Ihr Weg dorthin führte über Online-Marketing, Softwareentwicklung, UX und Innovation. Jonas fragt nach dem Business Case, und bekommt eine ungewöhnlich ehrliche Antwort: Es war eine Wette. Außerdem geht es um Public Value statt Klickzahlen, um eine Scorecard statt einer einzelnen Kennzahl, um Datenjournalismus und eine Bot-Recherche, die aus 6,4 Millionen Kommentaren der letzten vier Jahre auf dem ZiB-Instagram-Kanal koordiniertes Verhalten sichtbar gemacht hat, und um die Frage, warum der Knowledge Graph trotz 25 Petabyte Archiv erstmal die Kür bleibt. Folge 1 von 2 aus dem ORF in Wien. In Folge 2 spricht Jonas mit Thorsten Steuer über die technische Umsetzung derselben Strategie.
Wie kommt eine Organisation vom Tabellenabzug zu einem gemeinsamen System, wenn es kein Data-Team gibt, sondern Ehrenamt, begrenzte Mittel und Barrierefreiheit als Grundbedingung? Heiko Wipfler ist Geschäftsführer von Special Olympics Baden-Württemberg. Vorher hat er digitale Transformation bei Großunternehmen begleitet. Heute ist er dort, wie er selbst sagt, als studierter Informatiker ein totaler Exot. Auf die Podcast-Einladung kam von ihm erst einmal: my data is worse than yours. Jonas Rashedi spricht mit ihm über die drei Jahre dazwischen. Über das Mitgliedsmanagement, das als Tabellenabzug kam, und die Portale, die nichts voneinander wussten. Über den Moment, in dem ein Teammitglied zu zittern anfing, weil es noch nie einen Teams-Termin eingestellt hatte. Über 654 aktive Startpässe in Baden-Württemberg und darüber, was diese Zahl abdeckt und was nicht, weil der Startpass erst ab nationaler Ebene verpflichtend ist. Über eine Prüfgruppe aus Athletinnen und Athleten, die Texte in leichter Sprache freigibt, bevor sie rausgehen. Und über die Entscheidung, die Heiko eine seiner schwierigsten nennt: die Landeswinterspiele wegen einer Finanzlücke nicht durchzuziehen. Der rote Faden ist Kultur statt Technologie. Heikos Antwort auf die Frage nach der einen Methode lautet: gesunder Menschenverstand. Und der Satz aus seinem Team, der die drei Jahre zusammenfasst: weg von den Amateuren mit Herz, hin zu den Profis mit Seele. In dieser Folge erfährst du: → Warum ein studierter Informatiker im Verbandswesen ein totaler Exot ist → Wie aus einzelnen Tabellen und getrennten Portalen ein gemeinsames System wird → Was 654 aktive Startpässe in Baden-Württemberg abdecken und was nicht → Warum eine Prüfgruppe aus Athletinnen und Athleten die Texte in leichter Sprache freigibt → Wieso die Absage der Landeswinterspiele für Heiko die richtigste Entscheidung war Über den Gast: Heiko Wipfler ist Geschäftsführer von Special Olympics Baden-Württemberg e.V. mit Sitz in Karlsruhe. Vor dem Wechsel in den Verband war er Digitalberater für digitale Transformation bei Großunternehmen. Er ist studierter Informatiker und in der deutschlandweiten Strategiearbeit des Verbands im gestaltenden Kernteam eingebunden. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Heiko Wipfler: https://www.linkedin.com/in/heiko-wipfler/ 🔗 Rund um SOBW: https://specialolympics.de/baden-wuerttemberg/ oder https://so-bw.de 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Braucht künstliche Intelligenz eine eigene Rolle im C-Level, oder erst das Fundament, auf dem sie etwas bewegen kann? Dr. Tim Wiegels ist Gründer von Tim Wiegels Data Solutions und hat davor den Datenbereich bei mytaxi, später FREE NOW, verantwortet. Er sieht zwischen Chief Data Officer und Chief AI Officer keinen relevanten Unterschied und fragt, warum vor einer Stelle ohne Budget und Mandat überhaupt ein C steht. Den Anlass liefern drei Studien von Bitkom, IBM und Deloitte. Im Verlauf des Gesprächs dreht Tim bei und weist der Rolle doch einen Platz zu. In dieser Folge erfährst du: → Warum Tim zwischen Chief Data Officer und Chief AI Officer keinen relevanten Unterschied sieht → Was in den Ausschreibungen für die neue KI-Rolle fehlt: Budget, Führung, strategische Ausrichtung → Wie die Wertschöpfung von Data aussieht und an welcher Stelle man sie überhaupt teilen darf → Warum bei FREE NOW alles unter dem CTO lag und das an dieser Stelle funktioniert hat → Woran man erkennt, ob eine neu besetzte KI-Rolle Symbolpolitik ist Über den Gast: Dr. Tim Wiegels ist Gründer von Tim Wiegels Data Solutions und berät Unternehmen in Datenstrategie, Umsetzung und Führung. Davor hat er den Datenbereich bei mytaxi, später FREE NOW, verantwortet. Er ist regelmäßiger Duo-Partner in diesem Podcast. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Tim Wiegels: https://www.linkedin.com/in/timwiegels/ 🔗 Tim Wiegels Data Solutions: https://www.linkedin.com/company/tim-wiegels-data-solutions 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Was passiert, wenn ein Datenteam alles bereitstellt und niemand mehr weiß, wo er hinschauen soll? Torben Broll ist Director Data & AI Solutions bei Natsana, dem Haus hinter vier Supplement-Marken, und hat aus Excel-Limitations und einem Postgres-Server eine Data Foundation auf Snowflake gebaut. Dann entstand, was er heute Report Graveyard nennt. Anfang des Jahres, so erinnert er sich, steuerte das Management wieder mit Excel. Was daraus wurde: ein POC nach zwei Wochen, eine Kommentarspalte und ein Agent, der ungefähr 18 bis 20 Kommentare pro Woche schreibt. Die finale Bewertung steht noch aus. In dieser Folge erfährst du: → Warum aus einer gut versorgten Reporting-Landschaft ein Report Graveyard wurde → Was der Rückfall des Managements in Excel über die eigene Arbeit verrät → Wie in zwei Wochen ein POC mit Lovable entstand — und was danach noch Wochen brauchte → Wie ein Agent ungefähr 18 bis 20 Kommentare pro Woche schreibt und die Stakeholder hinterfragt → Warum die P&L auf Order-Item-Level mindestens ein Jahr brauchte, vielleicht sogar zwei Über den Gast: Torben Broll ist Director Data & AI Solutions bei Natsana. Nach dem Abi Weltreise, dann Wirtschaftsinformatik und eine Ausbildung zum IT-Kaufmann bei BP, wo er bei Business Intelligence landete. 2022 kam er als Business Analyst zu Natsana. Über Lead BI und eine disziplinarische Teamleitung verantwortet er Data und AI heute zentral. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Torben Broll: https://www.linkedin.com/in/torben-broll-900205184/ 🔗 Natsana: https://www.linkedin.com/company/natsana 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Wie legt ein Konsumgüterkonzern fest, was künstliche Intelligenz im Marketing darf und was nicht? Valerie Schiek ist Chief Digital Officer bei L’Oréal für die Sparte Konsumgüter und verantwortet das Digitalgeschäft der Massenmarken. L’Oréal hat sein Responsible AI Framework 2021 entwickelt, darin steht unter anderem: keine KI-generierten Gesichter, keine KI-generierte Haut. Dass solche Guardrails bremsen, hält Valerie für eine falsche Dichotomie. Aus ihrer Sicht fokussieren sie – und schaffen Zeit, die zurück an die lokalen Teams geht. In dieser Folge erfährst du: → Was im Responsible AI Framework von 2021 steht und warum Leitplanken aus Valeries Sicht fokussieren statt zu bremsen → Wie ein Bild für den Tag und ein Bild für die Nacht entstehen, wo früher der ganze Tag durchshootet werden musste → Wofür L’Oréal die gewonnene Zeit einsetzt: lokale Relevanz, Kreativität, Teambuilding → Wie Teams über L’Oréal GPT an Performance-Daten kommen, ohne ein Dashboard bedienen zu müssen → Die Stelle, an der Valerie dem Host widerspricht: nutzen wir im Unternehmenskontext überhaupt schon mehr als vielleicht 20 Prozent der Capabilities? Über den Gast: Valerie Schiek ist Chief Digital Officer bei L’Oréal für die Sparte Konsumgüter und verantwortet dort das Digitalgeschäft und die Digitalstrategie der Massenmarken – L’Oréal Paris, Maybelline, Garnier. Sie kommt aus dem digitalen Marketing, nicht aus der IT. Angefangen hat sie bei Anheuser-Busch im Social-Media-Management und hat dort das digitale Marketing für eine Business Unit über fünf Länder aufgebaut. 2016 ist sie zu L’Oréal gewechselt, hat während der Pandemie den E-Commerce-Bereich geleitet und war zwischendurch bei Bitburger Digital. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Valerie Schiek: https://www.linkedin.com/in/vschiek/ 🔗 L’Oréal: https://www.loreal.com/de-de/germany/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Vier Jahre nachdem auxmoney seine Datenplattform schon einmal gewechselt hat, zieht das Unternehmen wieder um: von Exasol und SAS auf Snowflake, nachdem Tableau bereits Sisense ersetzt hatte. Eva Schreyer verantwortet als Teamlead Analytics und Prozessmanagement die operativen Datenprozesse rund um Customer Management und Customer Service — Lastschriften, Mahnstufen, Kundenansprache. Sie migriert mit einem Team von vier Personen, während der Tagesbetrieb weiterläuft. Und sie sagt offen, was sich davon noch nicht belegen lässt. In dieser Folge erfährst du: → Wie eine Migration abläuft: Bestandsaufnahme, bewusst aussortieren, mit etwas Leichtem anfangen → Warum ein Monitoring-Prozess statt an die vier Stunden nur noch zehn Minuten braucht — bei gleicher Datenmenge, wobei nebenbei auch ein bisschen optimiert wurde → Weshalb es im Team noch schwer zu sagen ist, wie viel die Migration wirklich bringt → Warum das Team den Weg über KI-Agenten offen hatte und ihn trotzdem nicht gegangen ist → Was Eva Schreyer neuen Teamleads für die ersten 90 Tage empfiehlt Über den Gast: Eva Schreyer ist Teamlead Analytics & Prozessmanagement bei auxmoney und verantwortet dort die operativen Datenprozesse rund um Customer Management und Customer Service. Ihr Team umfasst mit ihr vier Personen; im gesamten Datenbereich des Unternehmens arbeiten ca. 50. Sie ist noch nicht lange bei auxmoney und hat sich für dieses Gespräch viel Hintergrund von ihrem Kollegen Marius geholt. Sie beschreibt sich als Analystin, die im Laufe der Karriere durch mehrere Branchen gesprungen ist — und sagt, dass man die Prozesse eines Hauses trotzdem im Detail kennen muss. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Eva Schreyer: https://www.linkedin.com/in/eva-schreyer/ 🔗 auxmoney: https://www.auxmoney.com/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Die Frist rutscht. Das Datenproblem nicht. Die Hochrisiko-Einordnung im AI Act ist verschoben. Jonas Rashedi sagt ehrlich, dass das in seinem Unternehmen exakt nichts ändert. Dr. Tim Wiegels hält genau das für den Befund. In dieser Folge erfährst du: → Was gilt und was rutscht — Transparenzpflichten, verbotene Praktiken und KI-Kompetenz gelten. Verschoben ist die Hochrisiko-Einordnung. Und seit dem 29. Juli 2026 hat Deutschland eine KI-Aufsicht: Bundesnetzagentur zentral, BaFin für den Finanzsektor. → Betreiber gegen Berater — Für Jonas folgt daraus eine sehr praktische Aufgabe: pro KI-System eine Zuordnung, wer es verantwortet. Tim sieht bei seinen Mandanten fast keine solchen Projekte und hat in eineinhalb Jahren niemanden nach Transparenzdokumentation fragen hören. → Die Zahl der Folge — Die KfW zählt 14 Prozent der Mittelständler, die KI für Sprachgenerierung nutzen, und 3 Prozent für Datenanalyse. Zuerst automatisiert wurde also das Reden, nicht das Rechnen. → Anthropics eigener Test — Agenten auf rohe Daten geworfen: 21 Prozent richtige Antworten. Dieselben Daten annotiert, aggregiert, definiert: 95 bis 99 Prozent. → Governance verkaufen, ohne Governance zu sagen — Tim baut bei Kunden Data Warehouses so um, dass jede KPI definiert ist, und begründet es intern mit den Agenten, die sonst nicht arbeiten können. → Die Rolle, die fehlt — Datenschutz war auch nie ein Projekt, sondern wurde eine Rolle. Jemand muss dauerhaft wissen, welche KI-Features laufen und was die Regulatorik daraus macht. → Die Wette — Jonas sagt: Die 3 Prozent stehen bis Mitte 2027 nicht höher als 8. Tim rechnet mit einem Sprung. Über den Gast: Dr. Tim Wiegels ist Berater bei Tim Wiegels Data Solutions und arbeitet mit Fachbereichen aus Marketing, Produkt, Data und AI. Vorher war er unter anderem bei FREE NOW und XING. Mit Jonas Rashedi nimmt er dieses Format seit Jahren im Wechsel mit den Gastfolgen auf. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum Linkedin Profil von Tim Wiegels: https://www.linkedin.com/in/timwiegels/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Ein Partner AI, der seit Jahren mit Strategieberatung sein Geld verdient - und trotzdem sagt, dass der Wert der meisten Strategiefolien gegen null geht. Paul Krauss, Partner AI bei Team One und Herausgeber des Magazins AI:D, erklärt, warum 36-Monats-Roadmaps im aktuellen KI-Tempo kaum noch funktionieren, wie ein Agentic-Commerce-Check in vier Wochen aussieht - und warum der eigentliche Engpass nicht die Modelle sind, sondern die eigenen Daten. Key Takeaways: → Warum der Wert klassischer Strategiefolien gegen null geht, seit KI in Sekunden beliebig überzeugend klingende Studien und Herleitungen produzieren kann → Wie ein Agentic-Commerce-Check in vier Wochen aussieht - von der Sichtbarkeit im KI-Traffic bis zur Google-Merchant-Feed-Qualität → Warum nur 0,35 Prozent des Umsatzes im Schnitt in KI investiert werden, obwohl 80 bis 90 Prozent der Unternehmen KI als wichtigstes Zukunftsthema nennen → Wieso Paul statt langer Roadmaps auf klare Exit-Kriterien und kurze, parallele Wetten setzt → Wie Paul sich mit einem einfachen Notiz-Tool ein persönliches KI-Gedächtnis gebaut hat - und warum genau das den Unterschied macht Über den Gast: Paul Krauss ist Partner AI bei Team One, Herausgeber des Fachmagazins AI:D für KI im E-Commerce und Dozent am AI Transformation Institute (DFKI). Er moderiert unter anderem die AI-Bühne der K5 Konferenz und ist Mitglied der Agentic Commerce Alliance (ACA). MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Paul Krauss: https://www.linkedin.com/in/paul-krauss-ba89605b/ 🔗 Team One: https://www.team-one.de/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Worum es geht: Rund 150.000 Artikel auf SKU-Ebene, 270 intern verwaltete Attribute— und regionale Lieferanten, die keine Zeit haben, die von ihnen geforderten 50 Attribute in eine Eingabemaske zu tippen. Manchmal ist es ein Betrieb von drei Leuten. Katharina Bülowius hat bei REWE erst die eigene Abteilung sichtbar gemacht und dann mit der internen AI-Innovation-Abteilung zwei KI-Module bauen lassen, die Produktangaben von Fotos auslesen und gegen einen Gold-Standard prüfen. Worüber wir sprechen: **Das eigentliche Problem: regionale Lieferanten.** Käse, Hoflimonade, Kartoffeln — die Angaben stehen auf der Verpackung im Markt, nicht in einem Datenpool. **Lea und der Goldhamster.** Ein Modul liest Produktfotos aus, ein zweites prüft die Ergebnisse gegen verifizierte Wahrheiten und lernt aus jeder Korrektur des Teams. **Der Rückschlag bei 80 Prozent.** Warum die erste Version nicht online gehen durfte und wie daraus das zweite Modul entstand. **Stammdaten gegen Produktwissen.** Warum der Name mitentscheidet, ob das Thema im Unternehmen eine Bühne bekommt. **Wer betreibt das eigentlich?** Nach dem Pitch vor der Geschäftsführung steht die Operating-Model-Frage im Raum. Der Gast: Katharina Bülowius ist Lead Ecom Master Data Management bei REWE und verantwortet die Produktdaten für Liefer- und Abholservice. Vor REWE war sie Geschäftsführerin einer Digitalagentur mit Kunden überwiegend im Mittelstand. Jonas und sie kennen sich von Douglas, wo sie als Freelancerin 20 Jahre alte Produktdaten für die SAP-Einführung neu strukturiert hat. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Katharina Bülowius: https://www.linkedin.com/in/katharina-b%C3%BClowius-9505ba162/ 🔗 Zum LinkedIn-Profil der REWE Group: https://www.linkedin.com/company/rewegroup 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Ein Baumarkt-Konzern, der seit über 50 Jahren im Geschäft ist - und trotzdem gerade eine der größten IT-Transformationen seiner Geschichte durchzieht. Tim Engler, CIO bei OBI, erklärt, wie er ERP, Marktplatz und Arbeitsumgebung parallel modernisiert hat, ohne dass der laufende Betrieb darunter leidet - und warum die Organisation am Ende wichtiger war als jede einzelne Technologie-Entscheidung. Key Takeaways: → Warum die mutigste Entscheidung nicht die Technologie war, sondern der Mut zu einer noch unerprobten Plattform (VTEX) für den europäischen Markt → Wie OBI sein ERP von einer AS400-Umgebung auf Microsoft Dynamics gehoben hat - verzahnt mit einem neuen, komplett neu gebauten Lagerstandort in Polen → Warum sich OBI bewusst für Google Workspace samt Gemini entschieden hat → Wie Domain-Teams nach dem Build-it-run-it-Prinzip die Müdigkeit zwischen Projekt- und Fachbereich auflösen → Wieso Agentic Engineering bei OBI zuerst im Software Development Lifecycle erprobt wurde, bevor es jetzt die Modernisierung von Kasse und Warenwirtschaft beschleunigt Über den Gast: Tim Engler ist CIO bei OBI und seit 13 Jahren im Unternehmen, zunächst in einer internen Beratungsfunktion mit viel Projekterfahrung quer durch alle Fachbereiche, später in der kundennahen Digital- und E-Commerce-IT und schließlich mit der Gesamtverantwortung für die IT des Konzerns. 2024 wurde er mit dem Sonderpreis "Customer Experience" bei den CIO des Jahres Awards ausgezeichnet. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Tim Engler: https://de.linkedin.com/in/tim-engler-8756ba3a 🔗 OBI: https://www.obi.de/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Ein Traditionsunternehmen, das seit 1753 im Geschäft ist – und trotzdem gerade eine der konsequentesten SAP- und KI-Transformationen im deutschen Mittelstand durchzieht. Karsten Rösener, Chief Digital Officer der Haus Cramer Gruppe (Warsteiner), erklärt, warum er sich bewusst gegen eine Greenfield-Neuaufstellung entschieden hat, wie ein eigener KI-Assistent namens „Vitus" entsteht – und warum am Ende die Menschen über den Erfolg jeder Technologie entscheiden. Key Takeaways: → Warum Karsten sich bei der SAP-S/4HANA-Transformation bewusst gegen Greenfield entschieden und stattdessen 40 kleine, flexible Teilprojekte gestartet hat → Wie ein wetterabhängiges Saisongeschäft eine eigene Datenarchitektur und ein komplett neu aufgesetztes Reporting braucht → Warum Warsteiner sein Ticketsystem und sein eigenes Sprachmodell komplett intern betreibt – Stichwort Datensouveränität → Wie der interne KI-Assistent „Vitus" – benannt nach dem Sohn des Firmengründers – aus einzelnen Assistenten-Use-Cases entsteht → Warum KI-Campus, KI-Botschafter und KI-Champions den Unterschied machen und Führungskräfte, die selbst mit KI arbeiten, einen vierfach höheren Durchsatz erzeugen Über den Gast: Karsten Rösener ist seit Februar 2024 Chief Digital Officer der Haus Cramer Gruppe – eine neu geschaffene Position mit Verantwortung für die SAP-/S4HANA-Transformation, Infrastruktur, IT-Security und KI. Zuvor war er von 2016 bis 2024 Chief Information & Digital Officer der Ostfriesischen Tee Gesellschaft (Laurens Spethmann Holding), wo er 2021 mit der SAP-S/4HANA-Migration den 3. Platz beim Wettbewerb „CIO des Jahres" in der Kategorie Mittelstand belegte, und davor CIO der GoodMills Group. 2025 wurde er mit dem Confare ImpactAward ausgezeichnet. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Karsten Rösener: https://www.linkedin.com/in/karsten-roesener/ 🔗 Zum LinkedIn-Profil der Haus Cramer Gruppe: (9) WARSTEINER Brauerei Haus Cramer Management Gmbh: Übersicht | LinkedIn 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Ein Patient braucht nur eine Definition, ein Konzern manchmal keine: Als Andrea Lederer vor zwei Jahren als Global Chief Digital Officer bei Weleda anfängt, kann sie nicht sagen, wie viel das Unternehmen online verkauft. Nicht, weil niemand verkauft, sondern weil es keine zentralisierten Daten und keine gemeinsame Definition gibt, was ein Online-Verkauf überhaupt ist. Ihr eigener Running Gag hat ein Dreivierteljahr gehalten. Diese Folge habe ich live auf der K5 mit Andrea aufgenommen. Wir kennen uns aus gemeinsamen Douglas-Zeiten, davor war sie lange bei Amazon. Weleda ist eine über 100 Jahre alte Marke, stark im stationären Handel über Apotheke und Drogerie, international aufgestellt von Australien über Amerika bis Asien. Genau daraus entsteht das Thema der Folge: eine dezentrale, historisch gewachsene Datenlage, kaum eigene First-Party-Daten und der Weg vom Datensalat zu einer zentralen Dateninfrastruktur. Andrea nimmt uns mit durch die Reihenfolge, in der sie das angegangen ist. Zuerst die Datengrundlage: gemeinsam mit Finance und den Ländern definieren, was ein Online-Verkauf ist, und die Zahlen in Power BI zusammenführen. Schritt für Schritt, erst die Ist-Daten, dann das Vorjahr, seit diesem Jahr auch Versus-Budget. Dann die Organisation: Monthly Business Reviews mit den Ländern, Reportings, die Frage, wer welchen Report eigentlich liest, und die tägliche Arbeit an einer Single Source of Truth. Der Online-Anteil liegt heute grob bei 20 Prozent, den Rest macht der Handel. Zwei Dinge machen die Folge ehrlicher als die übliche Digitalerzählung. Erstens die Reihenfolge: erst das Fundament, dann die Tools. Zweitens die Organisation. Andrea hat die IT nicht unter sich, arbeitet aber eng mit ihrem IT-Chef, kämpft gegen Legacy und einen Investitionsstau und hält ein klares Plädoyer, die IT-Kosten bewusst zu erhöhen, statt sie nur zu drücken. Und dann KI. Weleda hatte über die IT schon länger ein internes KI-System auf Basis von OpenAI, aber eher auf freiwilliger Basis. Andrea hat daraus eine Managementaufgabe gemacht: von freiwillig zu Pflicht, mit AI-Readiness-Check, einem Ampelsystem für die Fachabteilungen und Ambassadors, die Use Cases aus der Organisation zusammentragen. In einem Piloten mit einem KI-Assistenten wurden aus geplanten 10 Testpersonen plötzlich 40. Ihr Aha-Moment war weniger die Technik als die Erkenntnis, wie sehr Ergebnisse vom Kontext abhängen, den man vorher hineingibt. Welches Tool am Ende gesetzt wird, ist bei Weleda ausdrücklich noch offen. Außerdem: warum Marketing Mix Modeling für eine starke Offline-Marke so schwierig ist, warum ein CRM- und ein Replenishment-Ansatz erst am Anfang stehen, und warum Andrea trotz aller KI-Begeisterung darauf besteht, Ergebnisse zu hinterfragen, statt AI-Slop einfach weiterzureichen. Zum Schluss die beiden Standardfragen. Privat trackt Andrea mit der Apple Watch, hat ein Smart Home und baut sich kleine Apps, zuletzt für die eigenen Finanzen. Und einen sauberen Filmtitel für die Folge lässt sie offen, außer einem: Datensalat. Vorschläge gehen ausdrücklich an die Hörerinnen und Hörer. Aufgenommen live auf der K5.
Ein Patient, mehrere Kliniken, in jedem Haus ein anderes klinisches Informationssystem: Wie führt ein Klinikkonzern seine Patientendaten überhaupt zusammen? Und warum ist genau das die Voraussetzung dafür, dass KI im Krankenhaus mehr wird als ein eingekauftes Tool? Die Sana Kliniken sind über Zukäufe gewachsen. Jedes übernommene Krankenhaus hat seine eigene IT mitgebracht, abgekapselt wie eine kleine Insel. Funktional sieht es überall gleich aus: ein klinisches Informationssystem (KIS) als Primärsystem, dazu Laborsystem, Radiologiesystem und Spezialsysteme für einzelne Funktionsbereiche, vom Herzkatheter bis zur Gastroenterologie. Nur sind die Systeme in jedem Haus andere. Dazu kommen sehr unterschiedliche Häuser: Maximalversorger mit 800 bis 900 Betten neben spezialisierten Herzzentren und kleinen Grund- und Regelversorgern. Das Ergebnis nennt Gunnar H. eine extreme Heterogenität, und zwar nicht nur bei den Daten, sondern zuerst bei Systemen und Prozessen. Gunnar H. ist Chief Data Officer der Sana Kliniken AG. Er kommt aus der Volkswirtschaftslehre, hat Wirtschaftsinformatik draufgesattelt, Data Warehouses in Versicherung und Telekommunikation gebaut, danach bei ProSiebenSat.1 Media, und ist seit fast 17 Jahren im Gesundheitswesen. Sein Data Office sitzt heute direkt beim Vorstand, im selben Ressort wie die Konzern-IT. Im Gespräch mit Jonas Rashedi geht es um die Bausteine, mit denen ein solcher Konzern das Datenproblem angeht: das Clinical Data Repository als zentrale, standardisierte klinische Datengrundlage. Den Master Patient Index, mit dem sichtbar wird, dass derselbe Patient in zwei Kliniken war, davor in einer ambulanten Praxis und danach in der Nachsorge. Die Schnittstellenstandards HL7 und FHIR, die es praktisch nur im Gesundheitswesen gibt und an denen deshalb niemand vorbeikommt. Und vorkonfigurierte klinische Datenmodelle statt selbstgebauter Data Warehouses, unter anderem aus der 2015 gegründeten Medizininformatik-Initiative und ihrem Kerndatensatz. Zwei Punkte machen die Folge sperriger als die übliche KI-Erzählung. Erstens Datenqualität: Ärztinnen und Ärzte sind nicht da, um zu dokumentieren, damit Data Scientists später schöne Auswertungen bauen. Wenn strukturierte Eingabe nicht ergonomisch ist, entsteht sie auch nicht. Zweitens die Reihenfolge. Sana hat eine KI-Community gegründet und eine KI-Strategie etabliert, aber der Satz, der hängen bleibt, ist nüchtern: Ohne Daten keine KI. Erst die Datengrundlage, dann die Tools. Außerdem: warum Data Governance nur funktioniert, wenn man sie über den Nutzen kuratierter Daten verkauft statt über Regeln. Wann es überhaupt sinnvoll ist, Data aus der IT herauszulösen. Wo KI in der Codier-Optimierung und bei der DRG ansetzen könnte, weil dort heute noch händisch gearbeitet wird. Und welchen Rat Gunnar einem Data Engineer gibt, der morgen anfängt: einen Technologie-Stack wirklich beherrschen statt drei halb, und danach die Daten verstehen. Zum Schluss die beiden Standardfragen. Privat wartet Gunnar darauf, dass auch die privaten Krankenversicherer eine elektronische Patientenakte anbieten. Und als Filmtitel für sein Data-Game wählt er Der Marsianer: ein Riesenproblem, das man in kleinen, datenbasierten Schritten löst, mit dem großen Ganzen im Blick. Teil 2 von 2. In Teil 1 spricht Jonas Rashedi mit der Chief Transformation Officerin der Sana Kliniken über die Transformationsperspektive. Anzeige: Quest Software, Trusted Data Platform, quest.com/mydata
Warum kommt KI im Krankenhaus nicht voran, obwohl die Technologie längst verfügbar ist? Stefanie K. ist Chief Transformation Officer bei den Sana Kliniken und gibt eine unbequeme Antwort: Es liegt nicht an der Technik, sondern daran, dass die Prozesse nicht aufgeschrieben sind. Ihr Satz dazu sinngemäß: Wer einem schlechten Prozess eine App verpasst, hat hinterher einen schlechten digitalen Prozess. Die Ausgangslage: 42.000 Mitarbeitende, 50 Krankenhäuser, 60 Ambulanzzentren und acht parallel laufende Klinikinformationssysteme, vieles davon On-Premise. Stefanie K. kommt aus der Technologiewelt, sie hat Oracle Deutschland geleitet und war vorher bei RWE und Vorwerk. Sie erklärt, warum On-Premise nicht automatisch schlecht ist, warum die Cloud-Strategie Cloud-first, but not Cloud-only heißt und warum in Radiologie und Intensivmedizin immer ein Edge-Ansatz bleiben wird. Beim Thema KI wird sie konkret statt euphorisch. Der AI Act stuft Kliniken als kritisches Geschäftsfeld ein. KI-Initiativen werden auch wieder eingestellt, unter anderem weil Zertifizierungen nicht vorlagen. Gleichzeitig sagt sie, man sei am Tipping Point und das sei nicht mehr zu diskutieren: Jetzt trenne sich die Spreu vom Weizen, und zwar bei Prozessen und Organisation, nicht bei der Technologie. Außerdem im Gespräch: warum es für klinische Daten eine eigene Gesellschaft braucht und der Zweck Forschung ist, was ein klinisches Decision-System in der Notaufnahme leisten soll, warum bei der Cloud die Wahl auf StackIT der Schwarz Gruppe fiel, warum ihre Analogie fürs Datenökosystem kein Orchester ist, sondern ein Rezeptbuch, und warum eine KI eine sechsstellige Multiplikation falsch rechnet, solange man ihr nicht sagt, sie soll den Taschenrechner benutzen. Teil 1 von 2 mit den Sana Kliniken. In Teil 2 geht es mit Gunnar H. um die technische Seite der klinischen Datenplattform. Anzeige: Diese Folge wird unterstützt von Quest Software, quest.com/mydata
Warum dauert der Aufbau eines einzigen Datenprodukts sechs Monate – und warum fängt man beim nächsten Anwendungsfall wieder von null an? Und wie misst man eigentlich, ob man den eigenen Daten trauen kann? Ales Zeman arbeitet seit über 25 Jahren bei Quest und ist seit über 30 Jahren im IT-Umfeld unterwegs. Seinen Uni-Abschluss hat er vor 30 Jahren in künstlicher Intelligenz gemacht – seine Diplomarbeit war ein Expertensystem, das man mit einem Prompt ansprechen konnte. Was damals fehlte, sagt er, war die Rechenleistung. In dieser Folge bringt er die Vendor-Seite in den Podcast: das Thema Trusted Data Products. Der Ausgangspunkt ist ein Satz, den Jonas Rashedi vorab bei ihm gefunden hat – ohne Business Intent funktionieren keine Datenprodukte. Ales Zeman bestätigt das und begründet es nüchtern: Wenn der Geschäftszweck nicht vorher bestimmt ist, bekommen die Projekte keine Unterstützung, keine Ergebnisse und keinen ROI. Was ein Datenprodukt überhaupt ist, erklärt er an einem Lego-Baukasten. Erst das Ziel, also das Modell, das gebaut werden soll. Dann die Bausteine, das sind die Daten, die irgendwo in der Firma liegen. Die Farben und Formen der Steine sind die Metadaten, der Kontext. Das Heft in der Schachtel ist die Bauanleitung, also das Datenmodell. Und am Ende landet das fertige Produkt in einem Marketplace, wo es beschrieben, verglichen und sogar geliked werden kann. Wie aufwendig das in der Praxis ist, zeigt ein Fall aus einer Versicherung. Ziel war, bei einem gemeldeten Vorfall zu erkennen, ob es sich um Betrug handelt. Allein die Abstimmung zwischen Fachabteilung, Datenabteilung und Analysten darüber, welche Daten dafür gebraucht werden, hat sechs Monate gedauert. Das Ergebnis waren 350 Excel-Sheets, aus denen ein Datenprodukt gebaut wurde. Danach kamen noch einmal zwei Monate für Governance, sensible Daten und Datenqualität dazu, plus einige Wochen bis zur Bereitstellung. Beteiligt waren Teams von fünf bis zehn Leuten aus verschiedenen Abteilungen. Und beim nächsten Vorfall fing man wieder von null an. Genau dagegen richtet sich der Ansatz einer automatisierten Data Product Factory. Die Reihenfolge bleibt aber dieselbe, und keinen Schritt darf man überspringen: erst Datenmodellierung, dann Datenkatalog, dann Datenqualität, dann Governance, dann Bereitstellung auf einem Marktplatz. Wer keinen Katalog hat, kann bestehende Datenbanken per Reverse Engineering ziehen und daraus die Modelle aufbauen. Vertrauenswürdigkeit wird gemessen, nicht behauptet. Der Trust Score setzt sich aus neun gewichtbaren Kriterien zusammen. Datenqualität kann mit 40 Prozent gewichtet werden, Governance mit 20 Prozent, dazu kommen Lineage, Modellierung, Likes, Nutzungshäufigkeit und Aktualität. Gefragt, woran es bei Kunden am häufigsten hakt, nennt Ales Zeman drei Punkte: Datenqualität wird nicht gemessen, Datenmodelle fehlen oder liegen nur als Excel-Sheet oder Visio vor, und SLAs zur Aktualität sind gar nicht erst definiert. Beim Modellieren mit KI zieht er eine klare Grenze. Ein LLM, das auf den eigenen Datenkatalog und auf Standardmodelle pro Industrie trainiert ist, baut das Datenmodell – nicht ChatGPT, das jedes Mal ein anderes Modell zurückgibt und halluzinieren kann. Außerdem im Gespräch: warum Kunde 360 das häufigste Datenprodukt in Unternehmen ist, warum Fraud Detection und Customer Churn die typischen KI-Use-Cases darüber sind, wie man eine solche Plattform vor einem CFO begründet, was für und was gegen zentrale Datenhaltung spricht, und warum Cloud und Cloud-Datenplattformen zwei bis drei Jahre später in Deutschland angekommen sind als in Nordamerika. Beim AI-Hype widerspricht er offen. Er würde das nicht Hype nennen, sondern eine Verschiebung, vergleichbar mit dem Internet oder dem Smartphone. Privat steuert er sein Zuhause über rund 80 Sensoren. Kurz vor der Aufnahme meldete sein Hub, dass das Schwimmbecken den Internetzugriff verloren hat. Sein Filmtitel fürs eigene Data-Game: Abkürzungen zahlen sich bei KI nicht aus.
KI diskriminiert nicht von selbst – sie wiederholt unsere Muster. Alex Ulbricht von Fujitsu hat über 400 Keynotes zu AI-Fairness gehalten. In dieser Folge geht es um den Amazon-Recruiting-Fall, um Crashtest-Dummies und Medikamentenforschung, um Fairness by Design und um den Disparate Impact Ratio, mit dem du Bias in einer einfachen Formel testen kannst. In dieser Folge erfährst du: → Warum KI keine Vorurteile erfindet, sondern historische Muster reproduziert → Was der Amazon-Recruiting-Fall von 2014 bis heute lehrt → Wie ein Bias-Audit abläuft – und was Intersectional Bias bedeutet → Warum Fairness von Anfang an ins Design gehört (wie Barrierefreiheit) → Wie du mit dem Disparate Impact Ratio in einer Formel auf Bias testest Über den Gast: Alex Ulbricht ist seit über zwölf Jahren bei Fujitsu und war dort die jüngste Vertriebsleiterin im Datacenter-Sales. Heute ist sie Keynote-Speakerin zum Thema AI-Fairness und hat über 400 Vorträge gehalten. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum Linkedin Profil von Alex Ulbricht: https://www.linkedin.com/in/alex-ulbricht-data-driven-transformation/ 🔗 Fujitsu: https://www.fujitsu.com 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Über 90 % der KI-Piloten liefern keinen messbaren Mehrwert. In dieser Folge des Stammformats sitze ich mit Tim Wiegels zusammen, und wir sind uns bei der zentralen These schnell einig: 2026 entscheidet nicht das beste KI-Modell über Gewinner und Verlierer, sondern der, der seine Daten und Inhalte wirklich gut aufbereitet hat. Tims Vortragstitel bei Beyond the Dashboard fasst es zusammen: Deine KI ist nicht so gut wie deine Daten. Und bei den meisten ist sie das nicht. Wir sortieren das über ein Framework mit zwei Achsen. Auf der einen Daten- und Content-Verfügbarkeit, auf der anderen Prozess- und Workflow-Verständnis. Gewinner haben beides hoch und einen P&L-messbaren Impact, weil sie am Ende weniger Zeit für dasselbe Ergebnis brauchen. Die große Masse hat beides niedrig, und genau da kommen die über 90 % her. Dazwischen zwei typische Fallen: viel Content ohne Prozessverständnis, also große Data-Lakes, die nicht mit der Fachabteilung reden. Und viel Prozessverständnis ohne eigene Daten, also ChatGPT oder Copilot auf fremdem Wissen, mit dem du nur so gut bist wie der Wettbewerb, der gestern gestartet ist. Tim dreht die übliche Diagnose um: Das eigentliche Silo sitzt nicht in den Daten, sondern in den Köpfen. Zu viele Teams, die ihre eigenen Prozesse nicht sauber verstehen. KI macht diese Silos nur sichtbar, erfunden hat sie das Problem nicht. Wir landen beide bei derselben Empfehlung. Klein anfangen, auf guten Daten testen, eine Fehlerkultur zulassen, statt drei Jahre auf das perfekte Datenmodell zu warten. Der ehrlichste erste Use Case ist oft ein sauber gebauter Helpdesk-Chatbot, nach innen oder nach außen. Außerdem in den News der Woche: Der Agent-Ready-Data-Layer. Warum fast jede Datenbank einer sein kann, sobald das Gold-Silber-Bronze-Prinzip sitzt, und warum die großen Plattformen bei Real-Time-Anfragen an ihre Grenzen kommen. Der EU-AI-Act mit Stichtag 2. August und den ersten Pflichten. Warum Governance und Erklärbarkeit hier keine Compliance-Bremse sind, sondern die Eintrittskarte, um KI überhaupt sauber zu nutzen. Und warum es für den AI-Act dieselbe Dienstleistung geben müsste, die es beim Datenschutz mit dem externen DPO längst gibt. KI-Phishing, das laut der besprochenen Meldung stark zunimmt, und die Frage, wie verwundbar E-Mail-Agenten im eigenen Postfach eigentlich sind. Zum Schluss noch unsere laufende Wette zum Cost-Overrun und ein kurzer Blick auf Anthropics Net Revenue Retention. Tim & Jonas, Stammformat, Folge 334. Neue Folgen jeden Freitag.
Vom Bilder-Archiv zum Fundament der Content-Wertschöpfung: Simon Putzer, Co-CEO von Sharedien, erklärt, wie modernes Digital Asset Management heute funktioniert. Am Beispiel von Otto, Tesa und Siemens geht es um multimodales Bild-Scoring, um Build vs. Buy im KI-Zeitalter und darum, warum ohne saubere Stammdaten kein Use-Case fliegt. In dieser Folge erfährst du: → Wie Otto über 23 Mio. Assets multimodal und für unter 1 Cent pro Bild bewertet → Was ein modernes DAM vom klassischen Bilder-Archiv unterscheidet → Warum 'Stammdatenarmut' der eigentliche Engpass im Mittelstand ist → Build vs. Buy: was man selbst baut und was man einkauft → Wohin die Reise geht: vom DAM zur Knowledge Graph Content Value Chain Über den Gast: Simon Putzer ist Co-CEO von Sharedien und verantwortet Marketing, Vertrieb und die globale Go-to-Market-Strategie. Er ist seit über 25 Jahren im SaaS- und MarTech-Umfeld tätig, davon zehn Jahre bei Salesforce. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum Linkedin Profil von Simon Putzer: https://www.linkedin.com/in/sputzer/ 🔗 Sharedien: https://www.sharedien.com 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Ein Recommender, der auf einem Knowledge Graph läuft, betrieben auf zwei Servern für 250 und 50 Euro im Monat: Wie baut man so etwas, und wann bringt die Datenstruktur dahinter mehr als ein klassischer Data Stack? Stefan Neubig ist Head of Data Engineering und AI bei Outdooractive, einer der größten europäischen Outdoor-Tourismus-Plattformen. Parallel schreibt er an der TU München an einer Doktorarbeit über Empfehlungssysteme und wie man sie erklärbar macht. Genau an diesem Schnittpunkt aus Industrierealität und Forschung läuft das Gespräch mit Jonas Rashedi. Outdooractive hat zwei Seiten: eine B2C-App und ein Wanderportal für Nutzer, die Touren und Points of Interest suchen und planen, und ein B2B-Geschäft, in dem Destinationen ihre Inhalte einstellen und ihre Besucher lenken wollen, weg von überlaufenen Orten. Der Recommender muss deshalb mehrere Stakeholder gleichzeitig bedienen, und er soll seine Vorschläge auch erklären. Dahinter liegt ein Knowledge Graph. Stefan definiert ihn als Graph, der Daten verbindet und zusätzlich eine Semantik in Form einer Ontologie mitbringt, also ein Graphschema. Im Fall des Recommenders sind das rund 92 Millionen Knoten, etwa Touren, Points of Interest, Regionen und Nutzer, und ungefähr 140 Millionen explizite Kanten dazwischen. Auf diesem Graphen wird ein Graph Neural Network trainiert, einmal pro Woche, das die Wahrscheinlichkeit für neue Kanten berechnet, zum Beispiel: Wie wahrscheinlich interessiert sich dieser Nutzer für diese Tour? Der ehrlichste Moment der Folge ist ein Misserfolg. In einem Experiment zur Besucherlenkung hat der Recommender zuerst nicht funktioniert. Die Warnung „hier wird es voll" hat die Leute erst recht angezogen, Knappheit macht attraktiver. Erst als das Team die Empfehlung anders gerahmt und emotionale Nachteile benannt hat, kein Parkplatz, Stau, hat sich das Verhalten gedreht. Außerdem im Gespräch: warum Stefan im Elevator Pitch nicht finanziell argumentiert, sondern über neue Fähigkeiten, weil die Infrastruktur virtuell auf der vorhandenen Datenbank aufsetzt und kaum Mehrkosten erzeugt. Was mit einem klassischen Stack aus Snowflake, dbt und Looker plus einem Sprachmodell passiert wäre. Warum der Knowledge Graph die Basis für Agenten und MCP ist und wo eine reine API an ihre Grenzen stößt. Und wie Stefan zwischen akademischem Anspruch und Plattform-Realität aus der Not eine Tugend gemacht hat. Zum Schluss die beiden Standardfragen. Privat ist Stefan Kaffee-Liebhaber und würde am liebsten den Stromverbrauch seines Siebträgers auswerten, wenn die Zeit da wäre. Und als Filmtitel für sein Data-Game wählt er „Die Karte hinter der Karte": Die geografische Karte ist der Stolz von Outdooractive, der Knowledge Graph ist die Informationslandschaft dahinter.
KI ist nicht euer erstes Problem. Diesen Satz nimmt Nicolai Dwinger mit in fast jedes Gespräch mit Mitgliedsunternehmen der IHK Mittlerer Niederrhein. Bevor der Mittelstand über KI redet, fehlt vielerorts noch die Basis der Digitalisierung. Genau da fängt diese Folge an. Nicolai ist bei der IHK für Industrie, Innovation und Digitalisierung zuständig, davor war er unter anderem bei Bosch, bei Pixel Park in der Dotcom-Zeit und über zwölf Jahre in einem amerikanischen Konzern im Bereich Europe, Middle East, Africa. Die IHK Mittlerer Niederrhein betreut nach seiner Aussage rund 80.000 Mitgliedsunternehmen, vom Einzelgründer bis zum Industriebetrieb, und begleitet sie über den gesamten Lebenszyklus: Gründung, erste Mitarbeitende, Nachfolge. Sein Bild vom Mittelstand ist ehrlich unterschiedlich. Manche Unternehmen rechnen längst eigene Modelle und fragen gezielt nach Daten. Andere haben Prozesse und Datenkultur noch gar nicht aufgesetzt und hoffen, KI räume den Laden auf wie ein Saugroboter. Wenn KI der Aufhänger ist, um die Digitalisierung endlich anzugehen, findet Nicolai das gut. Nur ersetzt sie die Hausaufgaben nicht. Im Gespräch mit Jonas Rashedi geht es um die Basics, die vor jedem Tool kommen: nutzenorientiert vorgehen statt digitalisieren, weil digital besser klingt. Change Management voranstellen und den Menschen den Benefit erklären, gerade dort, wo die Angst vor Wegrationalisierung sitzt. Und Daten, die heute in proprietären Systemen liegen, per Mail wandern und in Excel enden, endlich durchgängig verfügbar zu machen. Dazu die größeren Linien: Warum Deutschland eher Tanker als Schnellboot ist, und warum das im LLM-Game kein Nachteil sein muss, weil man nicht der Erste sein muss. Warum Regulierung wie NIS2, Ökodesign-Verordnung und digitaler Produktpass Rückenwind für die Digitalisierung sein kann statt nur Last. Und warum digitale Souveränität und ein europäischer Techstack im Mittelstand ankommen, sobald die ersten großen Leuchttürme vorangehen. Ein starker Strang der Folge ist Bildung. Neue Inhalte brauchen laut Nicolai fast sechs Jahre, bis sie in einer Prüfungsordnung stehen. Sein Anlass, mit einem Bildungskampus für KI bei Auszubildenden ein Schnellboot danebenzusetzen. Warum das trägt, zeigen die Energie Scouts, bei denen Azubis mit offenem Blick durchs Unternehmen gehen und Einsparungen finden, die Fachabteilungen übersehen, und das Prinzip Reverse Mentoring: Der Azubi zeigt dem Betrieb, was mit KI geht. Zum Schluss die beiden Standardfragen. Privat wertet Nicolai eigene Daten aus, vom digitalen Journaling per Google Form über Fitness-Watcher bis zur Verwaltung seines Kampfsport-Clubs. Und als Filmtitel für sein Data-Game wählt er Moneyball: Entscheidungen aus Daten statt aus Bauchgefühl.
KI-Projekte veralten oft, bevor sie überhaupt in Produktion gehen. Genau darum dreht sich diese Folge: um die Ökonomie hinter KI-Projekten und um die Frage, warum Cost Overrun bei KI keine Panne ist, sondern die Regel. Tim Wiegels und Jonas Rashedi melden sich nach langer Pause zurück. Beide haben in den Wochen davor sehr viel mit Claude und ChatGPT gearbeitet und probieren deshalb ein neues Format: drei News der Woche, jeweils mit Take, danach Thesen, Frameworks und zum Schluss eine Wette. Ein Bild trägt die Folge. Ein Berater der Big Four erzählt, er habe ein tolles Projekt durch, die Plattform für den Kunden sei 2027 fertig. Nur ist das eingesetzte Modell dann schon drei Jahre alt und die Möglichkeiten sind ein Vielfaches weiter. Wer ein KI-Projekt plant wie ein klassisches IT-Projekt mit Einmalkosten, plant an der Realität vorbei. Beide sind sich einig: Man steht bei dem Thema gefühlt jeden Monat wieder am Anfang. Die drei News: OpenAI und Anthropic gründen Enterprise-Joint-Ventures mit Private-Equity-Häusern im Rücken. Die Modelle kommen damit nicht nur über den klassischen Vertrieb ins Unternehmen, sondern durch die Hintertür der Investoren. Die Bitkom KI-Studie 2026 zeigt eine steigende KI-Nutzung, und jedes dritte Unternehmen reißt sein geplantes KI-Budget. Und Snowflake und Databricks positionieren sich als Steuerungsschicht für KI-Agenten, weil sie die Datengrundlage und die Abstraktionsschicht ohnehin schon liefern. Der Kern der Folge sind fünf Kostenfallen. Erstens Datenqualität: Niemand rechnet die Bereinigung ein, die schnell die Hälfte der Laufzeit frisst. Zweitens Inferenzkosten, die mit der Nutzung skalieren, während der Proof of Concept als Maßstab genommen wird. Drittens der Irrglaube, ein KI-Use-Case laufe ohne Reviewer, Audit-Trail und Eskalation. Viertens Vendor-Lock-in, der durch die neuen Joint Ventures operativ noch größer wird. Fünftens der Change-Schatten: Wenn Leute wegen KI gehen, tauchen Restrukturierungskosten im Business-Case auf, der Wissensverlust nicht. Zum Schluss die Wette auf die Bitkom-Studie 2027. Tim hält 45 Prozent Cost-Overrun-Quote für realistisch, Jonas hält mit 66 Prozent dagegen. Die Begründung: Allein der Wechsel auf ein neues Opus-Modell hat die Abfrage-Limits verändert, und niemand hat das eingeplant. Doppelgänger-Folge mit Tim Wiegels. Aufgenommen rund um die OMR.
Was passiert mit der Strategieberatung, wenn KI-Agenten in Tagen liefern, wofür klassische Beratung Monate braucht? Christian Underwood, Co-Founder & CEO von StrategyFrame.AI, hat sein eigenes Beratungsmodell nach dem Corona-Crash radikal umgebaut: heute 7 Personen plus ein Full-Agentic-AI-System – und mehr als 100 mittelständische Kunden, 5,5 Mio. EUR Umsatz. Wir sprechen über den Strategie-Prozess für den Mittelstand, die Architektur dahinter und warum die Hälfte aller Mittelständler bis heute keine geschriebene Strategie hat. Key Takeaways: → Wie aus einer klassischen Beratung 7 Personen plus ein Full-Agentic-AI-System wurden – und das Geschäftsmodell auf 5,5 Mio. EUR Umsatz gewachsen ist → Warum die Hälfte aller Mittelständler, die zu Christian kommen, bis heute keine geschriebene Strategie hat – manche bestehen seit über 200 Jahren → Die drei Datenebenen von StrategyFrame.AI: Kundendaten, Benchmarking-Partner, Market Intelligence in 24 Stunden → Warum Architektur wichtiger ist als das Modell – und warum Christian die Plattform permanent weiterentwickelt → Geopolitik-Live-Feed: Wie das System Trump-Zoll-News gegen die Strategie eines Kunden mit USA-Fokus spiegelt Über den Gast: Christian Underwood ist Co-Founder und CEO von StrategyFrame.AI in Düsseldorf. Vor StrategyFrame war er 15+ Jahre in der Strategieberatung tätig, hält einen MBA der WHU, einen Magister der Universität Heidelberg und ein Postgraduate Diploma in Digital Business des EMERITUS-Programms (MIT Sloan + Columbia Business School). Das Handelsblatt nennt ihn „den Mann, der mit seiner KI-Beratung Roland Berger und Co. herausfordert". MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum Linkedin Profil von Christian Underwood: https://www.linkedin.com/in/christianunderwood/?locale=en 🔗 StrategyFrame.AI: https://www.strategyframe.ai/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Wo steht der deutsche Mittelstand 2026 wirklich beim Thema KI? Jonas Rashedi spricht mit Bernhard Steimel, Studienmacher und Beobachter beim Smarter Service Institut, über sein Reifegradmodell AI-Infused → AI-First → AI-Only, über die größten Parallelen zwischen Digitalisierung 2017 und KI 2026 – und warum People-First wichtiger ist als jedes Tool. Key Takeaways: → Warum die Digitalisierungs-Gewinner von 2017 heute die KI-Gewinner sind → Das Reifegrad-Modell AI-Infused → AI-First → AI-Only – und wie du es auf dein Unternehmen anwendest → Warum Head of AI & Data im Mittelstand keine Luxus-Position ist, sondern Pflicht → Wo die Low Hanging Fruits liegen – und warum sie im Front Office anfangen → Was 500 Entscheider Bernhard Steimel in acht Jahren über digitale Reife verraten haben Über den Gast: Bernhard Steimel ist Studienmacher und Beobachter beim Smarter Service Institut. Seit 2017 hat er fünf Studien zur digitalen Transformation veröffentlicht und arbeitet mit einem Reifegradmodell, das über acht Jahre an mehreren Hundert Entscheider-Interviews kalibriert wurde. Sein Netzwerk umfasst rund 500 Entscheider, vorwiegend aus dem großen Mittelstand. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum Linkedin Profil von Bernhard Steimel: https://www.linkedin.com/in/steimel/ 🔗 Smarter Service Institut: [TODO – Firma-URL bestätigen, z. B. https://www.smarter-service.com] 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Markus Unger ist Inhaber von vit:bikes – dem Münchner Fahrradgeschäfts-Verbund mit über 30 Shops und 180.000 YouTube-Abonnenten. Wir sprechen darüber, wie er den Sprung vom Aushilfe-Job zu einer AI-nativen Organisation geschafft hat – und warum der Mittelstand schneller AI-nativ werden kann als jeder Konzern. Eine Folge über Speichengregale, Säge schärfen, Cost per Lead, das vit:bikes-Cockpit und die These, dass der CEO Data und AI selbst treiben muss. Key Takeaways: → Warum 50 Prozent der Fahrradhändler in 3 Jahren nicht mehr existieren werden → Wie ein Speichengregal der Wendepunkt für 30 Shops wurde → Warum vit:bikes mit YouTube 10-12 Millionen Nutzer pro Jahr erreicht → Wieso eine selbstgebaute App 100.000-Euro-Angebote von Software-Firmen ersetzt → Warum der CEO Data und AI selbst treiben muss – und nicht die IT Über den Gast: Markus Unger ist Inhaber und Geschäftsführer von vit:bikes – einem der größten Fahrradgeschäfts-Verbünde im deutschsprachigen Raum mit über 30 Shops und 180.000 YouTube-Abonnenten. Bis 2030 will er auf 200 Shops skalieren – befeuert durch eine selbstentwickelte Software, das vit:bikes-Cockpit. 🔗 Markus Unger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/markus-unger-vitbikes/ 🔗 Jonas auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours Du möchtest selbst einmal Gast im Podcast sein? - https://jonas-rashedi.de/index.html#aktuelle-folge
Jonas Deichmann hat 120 Ironman in 120 Tagen absolviert – mehr als jeder Mensch vor ihm. Die Sportmedizin hat gesagt: körperlich unmöglich. In dieser Folge spreche ich mit ihm darüber, welche Daten im Extremsport wirklich zählen, wann Algorithmen wie der Wearable versagen und was CDOs, Datenteams und Führungskräfte vom Mindset eines Weltrekordlers lernen können. Key Takeaways: → Warum Jonas Deichmanns Wearable ihm jeden Tag '0% Erholung' gesagt hätte – und warum das irrelevant war → Die 2 Datenpunkte, die über 120 Tage wirklich über Erfolg und Verletzung entschieden haben (Spoiler: nicht Watt, nicht VO2max) → Wie sich sein Ruhepuls während des Projekts von 37 auf 70 erhöhte – und der Maximalpuls von 190 auf 115 fiel → Warum klassische Trainingspläne und Tour-de-France-Algorithmen für so ein Projekt scheitern mussten → Wie Deichmann Gewohnheiten designt – und wie Vertriebs-Teams genau dasselbe Prinzip nutzen können → Warum der Kopf entscheidet, wann die Erschöpfung kommt – und was das für langfristige High-Performance heißt Über den Gast: Jonas Deichmann ist Extremsportler, Abenteurer und Keynote-Speaker. Er hat die Welt mit dem Rad umrundet, die Fahrrad-Weltrekorde für alle Kontinente gebrochen und in 120 Tagen 120 Ironman-Distanzen absolviert – Weltrekord. Seine Netflix-Doku 'Das Limit bin ich' zeigt das Projekt. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas Deichmann: https://www.linkedin.com/in/jonas-deichmann-93103189/ 🎥 Netflix-Doku über Jonas Deichmann: 'Das Limit bin ich' 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas Rashedi: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Carlos Riebeling war Geschäftsführer bei Bitburger, vorher CDO und Geschäftsführer bei MyDays und Jochen Schweizer, davor Praktikant bei Westwing in der Rocket-Zeit. 15 Jahre Datenhandwerk. Jetzt gründet er eine D2C men's skincare performance brand – alleine. Wir sprechen über den 7-Tage-Weihnachtsflip im E-Commerce, über Print-Mailings mit zweistelligen Millionen-Umsätzen und über die Frage, warum AI nicht das Tool ist, sondern das Multiplikator-Sparring für alles, was du schon kannst. Key Takeaways: → Warum 15 Jahre Daten-Methodik der echte AI-Hebel sind – und nicht das Tool → Der 7-Tage-Weihnachtsflip: wie MyDays jedes Jahr exakt am selben Tag von 70% Frauen auf 70% Männer kippte → Print-Mailings mit Geo-Personalisierung – zweistelliger Millionen-Umsatz zu Weihnachten → Mittelstand-Assessment: Wie du in zwei Gesprächen erkennst, ob echte Transformationsbereitschaft da ist → Warum IT/Data/AI ein Business-Enabler ist – nicht ein Infrastruktur-Thema → Typing Mind, Claude & Nanobanana: Carlos' konkreter AI-Werkzeugkasten fuer den Marken-Aufbau → Die Rechnung, die alles ändert: Ein Single-Founder mit dem Wissensstand von 20 bis 100 Kollegen Über den Gast: Carlos Riebeling ist Gründer von 60kollektiv, einer D2C men's skincare performance brand. Davor war er Geschäftsführer bei der Bitburger-Gruppe, CDO und Geschäftsführer bei MyDays und Jochen Schweizer und Praktikant bei Westwing in der Rocket-Internet-Ära. Bachelor in Münster, Master in England, Abschlussarbeit mit der NASA. Heute 39, Vater einer Tochter, lebt in Düsseldorf. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. 🔗 Zum LinkedIn Profil von Carlos: https://www.linkedin.com/in/carlos-anthony-yniguez/ 🔗 60kollektiv: https://www.linkedin.com/company/60kollektiv/ 🔗 Zum LinkedIn Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours 🔗 Rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
KI-Hype trifft Realität: 750.000 Unternehmen in NRW – aber nur die wenigsten nutzen KI strategisch. Dr. Christian Temath, Geschäftsführer von KI.NRW, erklärt, warum die Gewinner heute schon aufgestellt sind, welche Rolle Kultur und Commitment spielen und warum „be bold" wichtiger ist als jeder ROI-Case. Key Takeaways: → Warum die meisten Unternehmen KI falsch herum angehen – und wie du es besser machst → Placebo-KI vs. echte Transformation: Der Unterschied zwischen Copilot-Lizenz und strategischem Mehrwert → Der Miele-Fall: Wie ein Backofen mit Kamera gegen Deckungsbeitrag gestartet und zum Datenschatz wurde → KI Act und Regulierung: Warum selbst Juristen uneins sind – und wie du trotzdem ins Tun kommst → Was der deutsche Mittelstand dem Silicon Valley wirklich entgegensetzen kann Über den Gast: Dr. Christian Temath ist Geschäftsführer der Kompetenzplattform KI.NRW am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin. Vor seiner Zeit bei KI.NRW war er acht Jahre in der Strategieberatung bei McKinsey und hat anschließend bei HRS tief in den Datenthemen eines global agierenden Tech-Unternehmens gearbeitet. Heute begleitet er das KI-Ökosystem in NRW – von Startups bis zum Mittelstand. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christiantemath/ Zur Homepage von KI.NRW: https://www.ki.nrw/ Zum Linkedin Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM Alle Folgen: https://my-data-is-better-than-yours.podigee.io/
Wie baut man ein Unternehmen, das komplett auf Individualisierung basiert – und skaliert es trotzdem? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Till Brunecker, Gründer und CEO von Edeltravel, über den Weg von Google Ads in Mexiko hin zu einer datengetriebenen Luxusreise-Agentur. CRM, Kundendaten und die Frage: Wie wird Wissen skalierbar? In dieser Folge erfährst du: → Warum Luxus über Service definiert wird – nicht über Hardware oder Ausstattung → Wie Edeltravel Kundenpräferenzen systematisch erfasst und nutzt → Warum Standard-CRM-Systeme bei hochindividuellen Geschäftsmodellen scheitern → Was passiert, wenn implizites Kundenwissen nicht rechtzeitig digitalisiert wird → Wie fast zwei Vollzeitstellen für die Datenbereinigung den Unterschied gemacht haben Über den Gast: Till Brunecker ist CEO und Gründer von Edeltravel, einem Luxusreiseveranstalter mit mehreren Standorten. Seit über 15 Jahren ist er Unternehmer in der Reisebranche – von Destination Management in Mexiko bis zur eigenen Luxusreise-Agentur in Deutschland. Links: 🔗 Till auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/till-brunecker-8b2124b9/ 🔗 Edeltravel: https://edel.travel/ 🔗 Jonas auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ 📚 Jonas' Bücher: https://www.amazon.de/stores/Jonas-Rashedi/author/B09FKCFYBM 🎧 Mehr Folgen: https://podigee.com/my-data-is-better-than-yours Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Wie funktioniert datengetriebenes Marketing wirklich – jenseits von Buzzwords? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Christian Land, Chief Marketing Officer der big.bechtold-gruppe, über die Praxis im Mittelstand und warum viele Initiativen schon an der falschen Ausgangsfrage scheitern. Im Mittelpunkt steht ein konkreter Use Case: datengetriebenes Recruiting. Durch den Einsatz von Social Media Kampagnen, Funnel-Logiken, A/B-Tests und klarer Analyse entlang der Candidate Journey konnten die Einstellungen um rund 30 % gesteigert werden. Entscheidend dabei: kontinuierliche Optimierung statt einmaliger Maßnahmen. Die Folge zeigt außerdem, warum Dashboards allein keine Entscheidungen treffen, weshalb Daten auch unbequem sein können – und warum Kommunikation und klare Verantwortlichkeiten entscheidend sind, um aus Daten echten Business Impact zu erzeugen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Christian: https://www.linkedin.com/in/christian-land-mannheim/ Zur Homepage der big.bechtold-gruppe: https://www.big-gruppe.com/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Data Mesh ist in aller Munde – aber wie setzt man es wirklich um? Jonas Kell, Product Owner bei Siemens Energy, erklärt, warum der Schlüssel nicht in der Technologie liegt, sondern in den Menschen. Von Data Citizens über Datenprodukte bis zur konkreten Architektur: So baut Siemens Energy eine datengetriebene Organisation auf. Key Takeaways: → Warum Data Mesh ohne Data Citizens nicht funktioniert → Wie Siemens Energy Datenkompetenz in den Fachbereichen aufbaut → KI als Hebel für bessere Datenqualität – nicht umgekehrt → Der Weg vom Data Citizen zum Data Product Owner → Warum Effizienzsteigerung durch Datenprodukte messbar sein muss Über den Gast: Jonas Kell ist Product Owner bei Siemens Energy und verantwortet den Aufbau von Data Products im Manufacturing-Bereich. Zuvor war er bei Accenture DACH im LowCode-Umfeld tätig. Er studierte an der FOM Hochschule. Zum Linkedin Profil von Jonas Kell: https://www.linkedin.com/in/jonas-kell-24b213202/ Zur Homepage von Siemens Energy: https://www.siemens-energy.com/global/en/home.html Zu allen Links rund um Jonas Rashedi: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Welche Rolle spielen Daten in der Infektionsprävention? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Prof. Dr. Irit Nachtigall über die Bedeutung von Daten in der modernen Medizin und warum Prävention stärker datenbasiert gedacht werden muss. Ein zentrales Thema ist dabei der Unterschied zwischen klassischen klinischen Studien und sogenannten Real-World-Data. Während randomisierte Studien medizinische Beweise liefern, helfen Daten aus der realen Welt zu verstehen, ob Therapien und Maßnahmen tatsächlich im Alltag funktionieren. Darüber hinaus geht es um geschlechtersensible Medizin, Studienkritik, Datenqualität und die Frage, warum anonymisierte Gesundheitsdaten eine enorme Chance für Forschung und Prävention darstellen können. Zum Linkedin Profil von Irit: https://www.linkedin.com/in/irit-nachtigall-univ-prof-dr-10958a75/ Zur Homepage vom Vivantes: https://www.vivantes.de/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Was bedeutet Datenmanagement in einer ECB-regulierten Bank mit rund 55 Milliarden Euro Bilanzsumme? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Caroline Grimm, Chief Data Officer der Münchener Hypothekenbank, über den Balanceakt zwischen regulatorischer Pflicht und strategischer Datenarbeit. Caroline gibt Einblicke in den Aufbau eines zentralen Data Office, die Umsetzung von BCBS 239, den Einsatz von Data Lineage-Tools sowie den Greenfield-Aufbau eines neuen Enterprise Data Warehouses. Besonders spannend: Warum sie sich bewusst das Mandat für eine Datenstrategie vom Vorstand geholt hat – statt sie im „Kämmerchen“ zu schreiben. Eine Folge über Entscheidungsqualität, Datenkultur, systemisches Arbeiten und die Erkenntnis: Transformation beginnt im Kopf – nicht im System. Zum Linkedin Profil von Caroline: https://www.linkedin.com/in/caroline-grimm-36927815/ Zur Homepage der Münchener Hypothekenbank: https://www.mhb.de/de Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg
Wie verkauft man eine Technologie wie Origify – Rückverfolgbarkeit über die Oberfläche – als skalierbares Produkt in einem Konzernumfeld? In Teil 2 der Bosch-Reihe spricht Jonas Rashedi mit Managing Director Florian Hachenberger, über Pricingmodelle, Sales-Zyklen, internationale Skalierung und interne Hürden. Es geht um unternehmerisches Denken im Konzern, eigene Entscheidungsräume – und den Mut, auch mal gegen die Prozesse zu schwimmen. Florian gibt ehrliche Einblicke in interne Pitches, politische Realitäten, die Bedeutung von Vertrauen im Luxussegment – und warum man für echte Innovationen manchmal mit 80 % starten muss. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Florian: https://www.linkedin.com/in/florian-hachenberger/ Zur Homepage von Bosch: https://www.bosch-origify.com/de/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Wie identifiziere ich ein Produkt eindeutig – ohne Code, ohne Label, ohne Chip? In der ersten Folge der neuen Podcastreihe spricht Jonas Rashedi mit Oliver Steinbiss, Managing Director von Bosch Origify, über eine Technologie, die Produktverfolgung und Fälschungsschutz revolutioniert. Oliver erklärt, wie eine Kamera ein Bild pro Bauteil macht, daraus ein sicherer Hashcode generiert wird – und wie dieser zur Identifikation in der Cloud genutzt wird. Die Technologie erkennt einzelne Produkte anhand ihrer Oberfläche – ganz ohne physische Markierung. Wir sprechen über Business Cases in der Automobilproduktion, bei Luxusuhren, Medikamenten und sogar Pässen. Eine Folge über technische Exzellenz, Intrapreneurship im Konzern und die Balance zwischen Sicherheit, Skalierbarkeit und Innovation. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Oliver: https://www.linkedin.com/in/oliver-steinbis-470496265/ Zur Homepage von Bosch: https://www.bosch-origify.com/de/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Wie funktioniert datengetriebene Marktforschung, wenn es keinen fertigen Datensatz gibt? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Kaba Barsch – Head of Data-Driven Solutions bei Statista Plus – über die Rolle von Data Science, AI-Integration, scrapingbasierte Recherche und kontextsensitives Prompt Engineering. Kaba erklärt anhand realer Projekte, wie ihr Team aus Text-Chaos qualitativ hochwertige Datensätze erstellt, wie LLMs systematisch verifiziert und angereichert werden – und wie durch die "Statista SynthiePop" (synthetische Bevölkerung) ganze Marktprognosen modellierbar werden. Dabei wird klar: AI ist kein Selbstläufer – ohne menschliches Marktverständnis und Kontextmodellierung läuft nichts. Eine Folge über operative Exzellenz, AI-Learnings aus der Praxis und den Unterschied zwischen Technikhype und echter Innovation. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Kaba: https://www.linkedin.com/in/kaba-barsch-2181631a7/ Zur Homepage von Statista: https://de.statista.com/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Was passiert, wenn Kunden Fragen stellen, für die es (noch) keine Daten gibt? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Eike Hartmann, Vice President Custom Research & Insights Business bei Statista Plus, über innovative Methoden in der Datenerhebung – von klassischen Online-Befragungen bis zur Nutzung von KI, um neue Erkenntnisse zu generieren. Eike erklärt, wie Statista synthetische Populationen auf Basis realer Daten aufbaut, wie man mit Validierungslogiken auch in nischigen Märkten valide Schätzungen entwickelt – und was passiert, wenn diese Ergebnisse der Intuition der Kund:innen widersprechen. Eine Folge über Methodenvielfalt, Datenvertrauen und den Mut, mit einer guten Geschichte auch Gegenwind zu begegnen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Eike: https://www.linkedin.com/in/eike-hartmann-23ab212/ Zur Homepage von Statista: https://de.statista.com/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Statista kennen viele als Statistik-Plattform – doch inzwischen ist das Unternehmen strategischer Datenpartner für viele Konzerne. In der ersten Folge dieser Podcast Reihe, spricht Jonas Rashedi mit Frederik Gronwald über die Entwicklung von der reinen Recherche-Quelle zur Plattform für datengetriebene Entscheidungen. Frederik erklärt, wie Statista entlang der User Journeys eigene Datenmodelle, Panels und Services aufgebaut hat – inklusive Statista Plus und neuer Tools wie Statista Connect. Es geht um die Kombination aus kuratierten Daten, strategischem Support und AI-gestützter Recherche. Ein Deep Dive in die Frage, wie Vertrauen entsteht, wie man Fake News begegnet – und was es bedeutet, wirklich „Empowering People with Data“ zu leben. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum Linkedin Profil von Frederik: https://www.linkedin.com/in/frederik-gronwald-65ab32bb/ Zur Homepage von Statista: https://de.statista.com/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Was unterscheidet personalisierte Mails von echtem One-to-One-Content? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Yannik Kottusch von Movable Ink über eine neue Ebene im CRM-Marketing: den Activation Layer. Yannik zeigt, wie Newsletter & Automations nicht nur automatisiert verschickt, sondern auch im Moment der Öffnung mit aktuellen, kontextuellen Inhalten angereichert werden – vom lokalen Wetter bis zum Bestand im Shop. Und das Ganze ohne IT-Mammutprojekt, sondern mit Feed-Anbindung und Integration in bestehende Plattformen. Eine Folge für alle, die mit kleinem CRM-Team große Wirkung erzielen wollen – oder einfach keine Lust mehr auf „Hallo [Vorname]“ als Höhepunkt der Personalisierung haben. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn-Profil von Yannik: https://www.linkedin.com/in/yannikkottusch/ Zur Homepage von Movable Ink: https://movableink.com/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Hinweis: Diese Podcast-Folge ist gesponsert von Zeotap CDPs versprechen Personalisierung, Datenhoheit und smarte Aktivierung – doch in der Praxis wird es oft komplex. In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Daniel Heer, Gründer und Chief Ambassador von Zeotap, über die Realität hinter erfolgreichen (und gescheiterten) Projekten. Daniel teilt Einblicke aus über zehn Jahren Markt- und Produkterfahrung: Wie AI-Agenten die Governance und Use-Cases verändern könnten, warum Composable-CDPs nur mit IT-Kapazität funktionieren – und wieso selbst gute Software nichts nützt, wenn die Organisation nicht mitzieht. Eine Folge über Tech-Stack, Kultur, Stakeholder-Management – und den Mut, Dinge beim Namen zu nennen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn Profil von Daniel: https://www.linkedin.com/in/daniel-heer-14728567/ Zur Homepage von Zeotap: https://zeotap.com/ Zu allen Links rund um Jonas: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Vorstellung & Zeotap-Historie 08:00 Was macht eine CDP erfolgreich (oder nicht)? 16:00 AI-Agenten & Datenqualität 25:00 Composable vs. Packaged CDP – Wann was passt 32:00 Consent, Politik & Projektbarrieren 41:00 Use Cases, Governance & Business Value 50:00 Lessons Learned & was wir 2026 anders machen sollten
Buchhaltung ist repetitiv, reguliert – und wie gemacht für Data Science. In Teil 3 der sevDesk-Reihe spricht Jonas Rashedi mit Dr. Sebastian Benjamin Rose, Head of Data Science, über konkrete Machine-Learning-Projekte: Von automatisierter Belegerkennung bis zur intelligenten Zuordnung von Banktransaktionen. Sebastian erklärt, wie das Data-Team klassische ML-Modelle mit neuen Gen-AI-Technologien kombiniert – immer mit Fokus auf Nutzen, Stabilität und Compliance. Dazu: Einblicke in Routing- und Antwortsysteme für den Support, menschliche Kontrollschleifen („Human in the Loop“) und strategische Priorisierung im Hype-Zeitalter. Ein ehrlicher Blick auf sinnvolle Anwendungsfelder, Model-Risiken – und wie man Kunden wirklich hilft, statt nur neue Features zu bauen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn-Profil von Sebastian: https://www.linkedin.com/in/sbrose/ Zur Homepage von sevdesk: https://sevdesk.de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Vorstellung & Rückblick auf Teil 1+2 06:00 Data Science in der Buchhaltung – Use Cases & Ziele 14:00 Banktransaktionen & Beleg-Matching 21:00 Gen AI im Support: Ticket-Routing & Antwortvorschläge 30:00 Modellvergleich & Limits von LLMs 40:00 Assistenzsysteme & Churn-Prevention 48:00 Hype vs. Realität – wie KI verantwortungsvoll eingesetzt wird
Was passiert, wenn ein wachsendes SaaS-Unternehmen wie sevDesk seine komplette Dateninfrastruktur auf ein neues Niveau hebt? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Michel Ebner, Team Lead Data Engineering, über die technischen Grundlagen hinter der Datenstrategie. Michel erklärt, warum sich das Team für Snowflake entschieden hat, wie eine Migration ohne Datenverlust gelingt – und wie sevDesk seine Architektur über Jahre modular aufgebaut hat: mit spezialisierten Tools, sauberer Aufgabentrennung und viel Erfahrungswissen. Ein Deep Dive für alle, die Data Engineering strategisch denken – und technologische Entscheidungen faktenbasiert treffen wollen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn-Profil von Michel: https://www.linkedin.com/in/michel-ebner/ Zur Homepage von sevdesk: https://sevdesk.de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Einstieg & Vorstellung Michel 08:00 Rolle von Data Engineering bei sevDesk 15:00 Toolstack: Meltano, Stitch, Snowplow 24:00 Architektur-Entscheidungen & Trennung von ELT 32:00 Warum Snowflake? Analyse & Migrationsprozess 40:00 Orchestrierung mit Dexter & DBT-Pitfalls 48:00 Learnings aus 600 Modellen & Qualitätssicherung
Was braucht es, um eine datengetriebene Organisation wirklich zu bauen – nicht nur als Buzzword? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Marc Roulet von sevDesk, VP Data & Analytics, über den Weg zu echter Data-DNA. Marc berichtet, wie er bei sevDesk eine zentrale Data-Organisation mit über 20 Mitarbeitenden aufgebaut hat, wie Analytics, Engineering und Data Science eng verzahnt zusammenarbeiten – und welche sechs strategischen Säulen sie dafür definiert haben: von Infrastruktur über Insights bis Literacy. Besonders spannend: Wie sich die Rolle verändert hat – von einer Finance-getriebenen Supportfunktion hin zur CEO-nahen Strategieinstanz. Und was passiert, wenn man einfach mal zwei Data Lakes zu viel hat… MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn-Profil von Marc: https://www.linkedin.com/in/marc-roulet-data/ Zur Homepage von sevdesk: https://sevdesk.de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Vorstellung & Einstieg 06:00 Von eBay zu sevDesk – Marcs Werdegang 12:00 Was macht sevDesk & wie datengetrieben ist das Produkt? 20:00 Data-Strategie: 6 Säulen für die DNA 28:00 Kultur, Matrix & Teamaufbau 36:00 AI, Data Literacy & MLOps 44:00 Reporting, KPIs & Managementstruktur 52:00 Data Circle & Zusammenarbeit in der Breite
Cyberangriffe sind längst keine Ausnahme mehr – besonders nicht für den Mittelstand. In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Dr. Marc Atkins von Vodafone Business, der das neue Cyber Security Center leitet. Gemeinsam schauen sie auf typische Risiken, reale Fälle und praktikable Schutzmaßnahmen. Marc erklärt, wie Phishing-Angriffe ablaufen, warum Awareness der erste Schritt ist – und was passiert, wenn man gar nichts merkt. Er bringt konkrete Beispiele mit: von Samstags-Attacken, die nachts erkannt und automatisch isoliert werden, bis hin zu alten Betriebssystemen, die im Onboarding entdeckt werden. Was hilft? Endpoint-Schutz, Firewall-Monitoring, Managed Detection & Response – und vor allem: ein Partner, der mitdenkt. Eine Folge, die zeigt, dass Sicherheit machbar ist – wenn man sie ernst nimmt. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn-Profil von Marc: https://www.linkedin.com/in/dr-marc-atkins-669108a7/ Zur Homepage von Vodafone: https://www.vodafone.de Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Vorstellung & Einstieg 08:00 Bedrohungslage & falsche Wahrnehmung 16:00 Phishing & Faktor Mensch 24:00 Stillstand, Schäden & Reputationsrisiken 30:00 MDR, SIEM, SOAR & Notfallroutinen 40:00 NIS2, Meldepflichten & Prozesse 48:00 Fachkräftemangel & Diversity in Security-Teams
Was für ein Jahr! Im Christmas Special von MY DATA IS BETTER THAN YOURS blickt Jonas Rashedi auf die spannendsten Gesprächsfetzen, inspirierendsten Anekdoten und unterhaltsamsten Momente aus dem Podcastjahr 2025 zurück. Mit dabei: ein Projekt bei Douglas mit dem Titel „Bällebad“, Insights aus der Physik, Diskussionen über Datenschutz und die Frage, was ein guter Tech Stack wirklich leisten muss. Außerdem werfen wir nochmal einen Blick auf smarte Einlegesohlen mit 3D-Bewegungsdaten und sprechen über das Spannungsfeld zwischen Freude an Daten und Verantwortung in der Anwendung. Ein großes Dankeschön an alle meine Gäste für ihre Offenheit, Expertise und den gemeinsamen Blick über den Tellerrand. Ich wünsche euch frohe Weihnachten, entspannte Tage – und einen starken Start ins neue Jahr! 🎄 MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Intro & Rückblick 04:00 Was bedeutet Datenschutz wirklich? 09:00 Physik, Modelle & Grenzen von Metriken 14:00 Das Projekt „Bällebad“ bei Douglas 18:00 Drucksensoren, IMUs & Data Science in Bewegung 23:00 Beckenrand-Philosophie & Verantwortung 30:00 Danke & Ausblick auf 2026
Was heißt eigentlich Cloud-Transformation – und warum genügt „rüberschieben“ nicht? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Julija Zaft von Vodafone über echte Transformationsprojekte im Mittelstand. Julija verantwortet das technische Lösungsdesign für Geschäftskunden – von der Beratung bis zur Umsetzung. Wir sprechen über Zielbilder, Cloud-Modelle und das, was Unternehmen oft übersehen: die organisatorische Readiness. Julija berichtet von einem Fleischverarbeiter mit zwei IT-Mitarbeitenden und einem Getränkehersteller, der mit Edge-Computing und KI den Flaschenrücklauf optimiert. Eine Folge für alle, die wissen wollen, was Multicloud & Hybrid-Ansätze wirklich bedeuten – und warum man Hilfe bei der Transformation nicht als Schwäche, sondern als strategische Entscheidung sehen sollte. Du möchtest gezielt Werbung im Podcast MY DATA IS BETTER THAN YOURS schalten? Zum Kontaktformular: https://2frg6t.share-eu1.hsforms.com/2ugV0DR-wTX-mVZrX6BWtxg Zum LinkedIn-Profil von Julija: https://www.linkedin.com/in/julija-zaft-164b92188/ Zur Homepage von Vodafone: https://www.vodafone.de Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi
Wie macht man IoT anfassbar? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Laura Biermann vom IoT Future Lab bei Vodafone. Laura entwickelt mit ihrem Team Prototypen für Unternehmen – von der Idee bis zum funktionierenden Proof of Concept. Ob smarte Boje zur Wasserqualitätsüberwachung, Warentracking in der Schokoladenfabrik oder adaptive Smart-City-Lösungen: Laura zeigt, wie Vodafone IoT einsetzt – schnell, kreativ und methodisch. Und sie erklärt, warum IoT und KI zusammengehören, wenn aus Daten echte Erkenntnisse werden sollen. Eine Folge für alle, die IoT nicht nur als Technik, sondern als Innovationstreiber verstehen wollen. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum LinkedIn-Profil von Laura: https://www.linkedin.com/in/laura-biermann95/ Zur Webseite von Vodafone: https://www.vodafone.de Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Vorstellung Laura & Vodafone IoT Future Lab 08:00 Was ist IoT & wie funktioniert es praktisch? 14:00 Use Case 1: Smarte Boje zur Wasserüberwachung 20:00 Use Case 2: RFID & Warentracking in der Produktion 28:00 Prozess: Vom Kundenproblem zum Prototyp 36:00 AIoT, Predictive Maintenance & Smart City 44:00 Datenplattformen & Silo-Vermeidung
Was kann ein Unternehmen wie Vodafone zum digitalen Rückgrat des deutschen Mittelstands beitragen? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Zoltan Bickel, Director Commercial Management bei Vodafone Business, über Strategie, Infrastruktur und Sicherheit – aus Sicht eines Anbieters mit tiefer Telco-Expertise. Zoltan erklärt, wie Vodafone Business heute über 50 % seines Auftragseingangs mit Digital Services erzielt – darunter Cloud, IoT und IT-Security. Warum der Bedarf nach Digitalisierung steigt, wo Fachkräftemangel zum Problem wird – und wie man standardisierte Lösungen individuell einsetzt. Auch das Thema Souveränität wird konkret: von physischer Datenhaltung bis zu Fragen der Zugriffskontrolle. Eine praxisnahe Folge für alle, die Infrastruktur, Sicherheit und Wachstum zusammendenken. Zum LinkedIn Profil von Zoltan: https://www.linkedin.com/in/zoltan-bickel-41a4b0/ Zur Homepage von Vodafone: https://www.vodafone.de Zu Jonas LinkedIn Profil: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/
Customer Data Platforms sind in aller Munde – aber was steckt wirklich dahinter? In dieser Folge spricht Jonas Rashedi mit Julian Llorente Perdigones von Tealium über die Entwicklung von CDPs, die Grenzen zu CRM und DMP und die neue Realität: Composable & Warehouse-native Architektur. Julian bringt Klarheit in den Buzzword-Dschungel – und erklärt, warum technische Reife, Ressourcen und Datenschutz die entscheidenden Faktoren sind. Gemeinsam analysieren sie Vor- und Nachteile klassischer SaaS-CDPs, die Rolle von Data Warehouses und die Bedeutung von Realtime-Prozessen. Ein Deep Dive für alle, die ihre Datenarchitektur strategisch aufstellen wollen – und nicht nur auf den nächsten Hype aufspringen möchten. MY DATA IS BETTER THAN YOURS ist ein Projekt von BETTER THAN YOURS, der Marke für richtig gute Podcasts. Zum Linkedin-Profil von Jonas: https://www.linkedin.com/in/jonasrashedi/ Zum Linkedin-Profil von Julian: https://www.linkedin.com/in/julianllorente92/ Zur Homepage von Tealium: https://tealium.com/de/ Zu allen wichtigen Links rund um Jonas und den Podcast: https://linktr.ee/jonas.rashedi 00:00 Einstieg & Vorstellung 06:00 CDP vs. CRM vs. DMP 14:00 Data Warehouse und Reifegrade 22:00 Build vs. Buy im CDP-Kontext 34:00 Composable & Warehouse-native CDPs 42:00 Datenaktivierung, Realtime & Governance 50:00 Fazit & Zukunftsblick